Welche Kernaussage ist in dem Märchen Aschenputtel enthalten?

Aschenputtel berichtet von einer weiblichen Anlage, der natürlichen Fähigkeit jeder Frau, neues Leben entstehen zu lassen. Eine Fähigkeit, die bei den meisten Frauen heute brach liegt. Damit ist nicht nur das Kindergebären gemeint. Auch auf der psychischen Ebene ist eine Frau mit der Fähigkeit ausgestattet, etwas völlig Neues, eine neue Welt entstehen zu lassen und damit Schwierigkeiten zu überwinden. So wie für Aschenputtel, als sie zur Königin wird und damit für sie ein völlig neues Leben beginnt.

 

Wenn wir uns diese Tragweite einmal klar machen, sind schwere Zeiten kein Grund mehr, daran zu verzweifeln, sondern es gibt einen Ausweg, und es gehört zu unserer Anlage, diesen Ausweg zu schaffen. Diese weibliche Eigenschaft sind sich die meisten Frauen gar nicht bewusst.

 

Aschenputtel wird häufig als das Beispiel schlechthin für eine nicht emanzipierte Frau hingestellt: Sie ist abhängig, muss dienen und niedere Arbeiten tun. Nun hat sich zwar scheinbar die Emanzipation dafür eingesetzt, dass keine Frau mehr Aschenputtel sein muss, doch was uns das Aschenputtel  sagen will, ist keineswegs unmodern, sondern in der heutigen Zeit mehr denn je bei den Frauen zu erkennen, egal wie emanzipiert die heutige Frau nach außen hin scheint.

 

Vielmehr zielt es auf eine Realität unserer Existenz, die von der Emanzipation unberührt bleibt. Emanzipierte Frauen gehen mit den Männern in Konkurrenz und lehnen ihr Frau sein innerlich völlig ab, wodurch das Gefühl des Aschenputtels somit bleibt. Die Emanzipation der Frau, wirkt bei vielen Frauen wie ein Deckmäntelchen der Gefühle, die sie auf keinen Fall nach außen hin sichtbar werden lassen wollen. Dieses birgt für die Frau schwerwiegende Folgen. Ablehnung der Weiblichkeit geht oft mit Krankheiten einher wie Brustkrebs, Unterleibsoperationen, Kinderlosigkeit und vieles andere auch, was alleine darauf zurückzuführen ist das ich innerlich keine Frau sein will.

 

Viele Frauen befinden sich in einer Lebenssituation, in der sie sich arm, minderwertig, als ein Nichts, eben wie Aschenputtel fühlen. Solche Gefühlstiefen können jede Frau treffen, egal wie emanzipiert sie ist.

 

Welche Kernaussage liegt darin, wenn ich sage, ich fühle mich wie Aschenputtel?

Aschenputtel wird häufig als das Beispiel gesehen, dass Frau sich abhängig fühlt, sie muss dienen und niedere Arbeiten tun. Sie fühlt sich nicht gesehen, sich nicht anerkannt, nicht wert geschätzt. Dieses Gefühl lässt bei vielen Frauen die Ablehnung von sich selbst entstehen. Sie wollen nicht wirklich Frau sein, weil sie sich minderer fühlen als ein Mann.

 

Diese Art Frau mit der Aschenputtel - Mentalität, darf ihre Weibliche Fähigkeit, nämlich etwas völlig Neues entstehen lassen zu können wieder wahrnehmen und anerkennen.

 

HERZLICH(S)T

Dagmar

 

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