Das ganzheitlich NON-DUALE Denken

       Auszug aus dem Buch „Der Tanz des Geistes mit der Materie“. Wir werden das Thema mit unseren eigenen Erfahrungen kombinieren um so einen zusätzlichen praktischen Nutzen für den Leser zu gewährleisten.

 

Hinweis: In dem folgenden Artikel haben wir (Klaus und Dagmar) unsere Textpassagen kursiv geschrieben um eine Unterscheidung zu haben.

 

           Es ist für das Verständnis der des ganzheitlich non-dualen Denkens unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen.
Sucht man im Internet danach, findet man darüber auch nix genaues nicht. Auch die Philosophen der Griechen und Römer haben das nicht verstanden. Cäsar hat immerhin so viel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat "umerziehen" lassen. Das ganzheitlich non-duale Denken der Kelten ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ganzheitlich non-duale Denken basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben und zu handeln, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Die Wurzel dieses Denkens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Menschen an sich. Und mit diesem archetypischen Menschen kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ganzheitlich gesehen ist die Welt nichts anderes als das "Der Mensch" selbst, ein "Menschenbild" das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.
Aus dieser Perspektive ist das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; "der Mensch" kann als Lenker dieses Werdens wirken und handeln. Das Göttliche bedarf also der Menschen. (In diesem Sinne können das durchaus auch "Außeridische" sein). Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran

 

Der Mensch und alles was ist, ist göttlich und somit der Schöpfer. Ohne Mensch keine Schöpfung, so einfach ist das. Deshalb sollte jeder Mensch zurück finden in seine eigene Schöpferkraft, damit Gott hier auf Erden wirken kann. Unbewusst haben die Menschen das erschaffen was heute vorzufinden ist. Macht und Kampf darf jetzt in Liebe und Frieden gewandelt werden. Deshalb darf jeder Mensch bei sich anfangen, damit wieder ein erfülltes, ja ein bewusstes Leben, hier auf Erden stattfinden kann. Je mehr Menschen Frieden mit sich geschlossen haben, desto mehr zeigt es sich im Außen, wo es angenommen werden kann von jemand der noch nicht im Frieden mit sich ist.

Weil das "Göttliche Sein" das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Daraus darf die These abgeleitet werden, daß diese Lehre ein ontologisches Konzept von größter Tragweite enthält, daß nämlich auch das universelle Göttliche Sein stets neu geschaffen werden muß. Ein tiefer Graben trennt also diese fundamentale Idee von dem blassen Begriff eines bloßen Polytheismus. Wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch Überwindung seiner selbst (dem Ego) und der (dualen) Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

 

Wenn die Menschheit so weiter macht wie bisher, sind sie dabei Mutter Erde zu vernichten und somit sich selbst. Das Ego eines Menschen, da geht es um sich selbst, um was zu werden oder zu sein und durch den Kampf (Dualität) vernichtet sich das eine genauso wie das andere.

Ein Beispiel: Ich kämpfe mit meinem geschiedenen Ehemann um Unterhalt, dabei vergeuden wir beide, der Kämper und der Bekämpfte, Energie und beide verlieren dabei ihre Kraft. Die Energien der Menschen werden verbraucht, ohne dass sie was bewirken können, außer Vernichtung. Dasselbe geschieht auch mit jeder anderen Materie wenn nach dem EgoPrinzip  gehandelt wird.

Ein sich so aus sich selbst heraus entwickelndes Universum ist niemals ruhend.
Das Schicksal von "Allem Was Ist" kennt keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben "Alles Seienden" nicht bis ins letzte erfüllt ist - ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird.

Über dieser Auffassung des "All-Einen-Göttlichen" liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das ganzheitlich non-duale Sein vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Tatsächlich kann sie auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden.

 

Die Spiegelgesetze zeigen dem Menschen deutlich was sie sind oder nicht sind und genau wenn ich das berücksichtige ist das Sein endlos und somit ewiglich. Alles darf nichts muss. Darum ist es so wichtig aus dem Ego- Bewusstsein  auszusteigen und dem Herzzentrierten- Bewusstsein zu folgen. Zu meinem Wohle und zum Wohle Aller.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das "All-Eine-Göttliche", dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

 

Das All-Eine Göttliche lässt alles sein was ist, es bewertet und verurteilt nicht es ist alles Schöpfung, das was der Mensch als göttliches Wesen erschaffen hatte. Wie könnte es von Gott für schlecht oder Gut gehalten werden, es IST und mehr soll es nicht sein.

Stets ist das ganzheitlich non-duale Denken klarerweise durch eine totale Ablehnung des Dualismus in jedweder Form gekennzeichnet. Und so läßt sich auf der uns vertrauten Ebene der Moral hier tatsächlich auch keine scharfe Trennung zwischen Gut und Böse erkennen, auch ist die Idee der Sünde unbekannt.

 

Alles darf sein!

Jedes Individuum, das dieser Bezeichnung würdig ist, muß selbst "wahrer Mensch" werden, also ein »Sehender« und »Wissender«. Das ist nichts anderes, als die ständige Aufforderung zu aktivem Handeln und stetiger Vervollkommnung. Im Grunde ist das die eigentliche Definition von Moral.

 

Wenn ich von all dem weiß, kann ich nicht anderes als in Liebe und Frieden meinen Weg hier auf Erden zu gehen und den oder das Andere sein zu lassen, zu meinem Wohle und zum Wohle aller.

Das Fehlen einer Grenze zwischen Gut und Böse bringt die Relativität aller Dinge zum Ausdruck. Eine Handlung kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie und wozu man sie ausführt; sie kann aber nicht nach bestimmten objektiven und absoluten Wertmaßstäben beurteilt werden. Auch auf der Ebene der Metaphysik gibt es das absolute Gute oder Böse nicht. Im ganzheitlich non-dualen Denken kann man sich einen "Gott" des Guten im Kampf gegen einen "Gott" des Bösen und umgekehrt überhaupt nicht vorstellen.

 

Es kann gar nicht Gut oder Böse geben, für den einen ist es gut  für den anderen ist das gleiche etwas böses. Es kommt immer auf den Zusammenhang an. Wer will das bewerten?


Und das große und Eine Göttliche ohne Namen, "Alles, was IST" - kann ohne seine innere Polarität und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selber IST, nicht existieren. Die Grundlage des ganzheitlich non-dualen Denkens ist die universale Harmonie der Wesen und Dinge, die ununterbrochen Wirklichkeit wird.

 

Auch wenn ich den Mörder bewerte, bewerte ich mich selber, denn ich bin auch der Mörder. Also beobachtet ein bewusster Mensch.


Damit ist das Problem der Unvollkommenheit der Welt jedoch nicht gelöst. Die sogenannten finsteren Mächte sind phantasievolle Projektionen der Unentschlossenheit des Menschen. Wenn er mit höheren Wirklichkeiten Konfrontiert wird, weiß der Mensch oft nicht, wie er handeln, wie er reagieren soll. Er partizipiert nicht vollkommen am universalen, kosmischen Handeln, weil sein überentwickeltes Ego ihm etwas anderes vorgaukelt. Die Folge davon sind jene Unzulänglichkeiten, Abweichungen, Sackgassen und das metaphysische - nicht aber das moralisch - Böse.

 

Es erscheint dem Menschen was vor seinem geistigen Auge und da das Ego es bewertet wird der Mensch verführt und darf somit einen Irrweg gehen, bis ihm Bewusstsein geschenkt wird, dass es eine Projektion war (eine Erscheinung).


Wenn alle Menschen in der Lage wären, bis zur letzten Konsequenz von ihrem Denken und Wissen Gebrauch zu machen, dann wäre das Gleichgewicht des Universums nie in Gefahr.


Unter den gegenwärtigen Umständen ist das egozentrische, duale menschliche Denken aber noch nicht fähig, sich vollkommen zu verwirklichen. Das ganzheitlich non-duale Denken zeigt dem Menschen, auf welchem Weg er diese Stufe erreichen kann, von der aus die falschen Oppositionen als das erkennbar werden, was sie wirklich sind - nämlich ein rein dialektischer Streit. Letztendlich ist das Wirkliche, die Realität, nur die Illusion einer Barriere, die der Mensch aus Ego-Verblendung und Unwissenheit in seiner Einbildung vor sich sieht.
Es gibt aber keine Barriere. Der Horizont existiert nicht.

 

Eine Illusion in der Illusion,  denn alles, wirklich alles, ist Illusion und gleichzeitig ist es All-ES.

 

HERZLICH(S)T

      Klaus und Dagmar

ACHTUNG! Die blog-Artikel standen nicht immer unter dem Einfluss des himmlischen Gottes sondern standen auch noch unter dem Einfluss des Kosmischen Gottes. Vielleicht wurde uns jedoch auch bewusst von Gott die Irrwege aufgezeigt um diese zu erkennen. Wir lassen diese Artikel jedoch bis auf weiteres stehen (es bertifft die Artikel vor 2015) um den Unterschied deutlich zu machen. Dazu haben wir ein Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben.  

 

Dazu ein Artikel unter dem Titel  

Der geistliche Kampf der Menschheit und ihre Auswirkungen

 

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Die Autoren

Klaus Mehler und Dagmar Höing betrachten sich als Wegbereiter/Begleiter in ein neues BEWUSST-SEIN. Es ist der Wandel vom MENSCHLICHEN Bewusstsein  (EGOzentrierten Persönlichkeit/Dominanz) zum GEISTLICHEN Bewusstsein (HERZzentrierten Persönlichkeit/Wahrheit) zu gehen. Sie unterstützen dabei in Ihren Coachings Unternehmer, Führungskräfte und Privatpersonen.


Durch Ihren starken Glauben an Gottes Wahrheit, wurden Ihnen über die Jahre auch die Irrwege der Menschheit durch Gott Offenbart, um so zukünftig die Belange Ihrer Klienten verstehen zu können und die Fähigkeit zu besitzen diese auch dort Abzuholen wo sie gerade stehen. Dazu haben Sie für sich ein Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben. Sie planen das gesamte Wissen zu komprimieren und in einem Video-Online-Kurs zu veröffentlichen. Dazu soll im ersten Quartal eine Online Akademie gegründet werden. Wer auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann sich in unseren Newsletter eintragen.

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