Ist die Bibel Intolerant? - Der Heilige Geist vor und nach Pfingsten

 

Ist die Bibel intolerant, weil sie deutlich macht, dass nur Jesus der Weg ist? Das hört sich auf dem ersten Blick tatsächlich sehr anmaßend an, und das wirft die Welt uns auch vor.

Wäre es nicht viel einfacher, wenn wir an Jesus glauben könnten, aber gleichzeitig auch andere Religionen als einen Weg zu Gott akzeptieren könnten?

Sicherlich wären wir mit so einer Lebensweise jedermanns Darling und müssten andere nicht herausfordern.

Aber warum ist Jesus der einzige Weg zu Gott?

Was haben die anderen Religionen nicht, was das Evangelium lehrt?

 

Wir müssen zurück an den Anfang: Durch die Sünde ist der Mensch von Gott getrennt. Alle Religionen haben gemeinsam, dass die die Gemeinschaft mit Gott bzw. Göttern herstellen will. Der Weg dazu sind i.A. Werke, Riten, Sakramente, Liturgien und Traditionen. So gibt es im Islam die fünf Säulen, d.h. jeder muss bestimmte Werke tun. Katholiken versuchen die 10 Gebote sowie die fünf Kirchengebote zu halten, auch Hinduisten und Buddhisten haben ihren Weg zu ihren Göttern bzw. zu ihrer Erleuchtung. Aber keine dieser Religionen gibt eine Garantie, wenn man bestimmte Dinge tut, man das Ziel erreicht. Es bleibt in jeder Religion eine Ungewissheit, ob man, wenn man alles getan hat, wirklich das Ziel erreicht. Ernsthafte Gläubige müssen sich immer mehr und mehr überschlagen in ihrem Eifer und haben doch nie die Gewissheit, von Gott bzw. ihren Göttern angenommen zu sein. Mehr dazu hier.

 

Nach der Bibel ist Gott ein heiliger, gerechter Gott, der Böses nicht ertragen kann. Andererseits ist jedermann in den Augen Gottes schuldig, so dass niemand gerecht gesprochen werden kann. Jeder Mensch weiß im Herzen, dass er zu allem Bösen fähig ist. Gott müsste jeden schuldig sprechen, so dass niemand eine Hoffnung hätte. Deshalb kam Gott selbst im Herrn Jesus Christus auf diese Erde und hat die Strafe für uns getragen, die wir hätten abbüßen müssen. Jesus Christus hat den Weg zu Gott wieder hergestellt. Es gibt kein anderes Opfer, was Gott annehmen kann außer das, was der Herr Jesus Christus auf Golgatha getan hat. Alle Religionen sind menschliches Bemühen, Gott zu erreichen, aber keine führt zum Ziel. In Jesus Christus ist Gott zu uns gekommen, Gott hat sich in ihm den Menschen geoffenbart. Somit kann auch nur er den Weg zu Gott führen.  

 

Gäbe es einen Weg, den die Menschen beschreiten können, um zu Gott zu kommen, hätte Jesus nicht am Kreuz zu sterben brauchen. Aber der Mensch ist nicht in der Lage, aus eigener Kraft Gottes Maßstab zu erfüllen. Um das zu beweisen, hat der dem Volk Israel ein Gesetz gegeben. Das Gesetz ist dermaßen anspruchsvoll, dass niemand es wirklich halten kann. Somit ist das Gesetz gegeben worden, um uns von unserer Sündhaftigkeit und dadurch auch von unserer Unfähigkeit Gott zu nahen, zu überzeugen.  

 

 

Wenn es nur einen Weg gibt, der auf den Berg hinaufführt, dann ist es nicht intolerant zu behaupten, dass dem so ist. Alle anderen Religionen sind versuche, auf anderen Wegen auf den Berg zu gelangen, doch man wird dort nie ankommen. Die Religionen selbst geben auch keine Garantie ab, dass man das Ziel erreicht, wenn man den vorgeschlagenen Weg beschreitet. Wir können die Menschen jedoch nur auf den Weg hinweisen, gehen müssen die Menschen ihn jedoch selbst.

Quelle http://www.bibelkreis.ch/WolfFritz/wolffr1.htm

 

Weil Pfingsten vor der Tür steht möchten wir dies zum Anlass nehmen die Bedeutung dieses Festes auf Grundlage der Bibel mit dem folgenden Artikel eines Bruders zum Ausdruck bringen, der dies wunderbar beschreibt, wie wir finden. 

 

Der Heilige Geist vor und nach Pfingsten

Der Schöpfer hat Adam ursprünglich mit Leib, Seele und Geist erschaffen und als er vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aß, verlor er den Geist. Deshalb konnte Gott nicht mehr mit ihm kommunizieren, da er den notwendigen Empfänger nicht mehr hatte, d.h. den Geist. In diesem Artikel werden wir die Verfügbarkeit des Heiligen Geistes vor und nach Pfingsten untersuchen.

 

 

1. Der Heilige Geist vor Pfingsten

Da der Geist nach Adam’s Sündenfall nicht mehr verfügbar war, setzte Gott Seinen Geist in dieser Zeit auf diejenigen, mit denen Er kommunizieren wollte. Das bedeutet nicht, dass der Geist verfügbar war. Von dem Buch Genesis bis zur Apostelgeschichte gibt es keinerlei Anweisung, wie der Geist empfangen werden kann, einfach deshalb, weil er nicht verfügbar war1. In der Tat sagt uns Johannes 7:37-39:

 

Johannes 7:37-39
"Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht. "

Laut diesem Abschnitt war der Heilige Geist zu der Zeit, als Jesus Christus diese Worte sprach, nicht verfügbar und natürlich vor dieser Zeit auch nicht. Er wurde am Pfingsttag verfügbar. Während der ganzen Zeit dazwischen (von Adam’s Sündenfall bis zum Pfingsttag) legte Gott Seinen Geist auf jemanden, wenn Er mit ihm reden wollte. Lasst uns einige Beispiel sehen und mit 4. Moses 11, 16-17 beginnen. Laut Kontext wollte Moses Helfer, um die Leute Israels zu regieren und Gott antwortete ihm in den Versen 16-17:

 

 

4. Moses 11:16-17
"Und der HERR sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie Älteste im Volk und seine Amtleute sind, und bringe sie vor die Stiftshütte und stelle sie dort vor dich, so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst."

Wie aus diesem Abschnitt hervorgeht, hatte Moses Geist, und er hatte ihn auf sich. Zwei Dinge sind hier wichtig hervorzuheben: erstens, dass der Geist nicht in Moses, sondern auf ihm war. Zweitens: die Tatsache, dass Moses den Geist auf sich hatte, war nicht weil er entschieden hatte, dass er den Geist haben wollte. Wenn er auch entschieden hätte, dass er den Geist haben wollte, gab es keine Garantie dafür, dass er ihn haben würde, aus dem einfachen Grund, dass der Geist nicht verfügbar war. Vielmehr war es Gott, der entschied, Seinen Geist auf Moses zu legen und nicht umgekehrt. Das gleiche gilt auch für die siebzig Männer: der Geist Gottes kam auf sie, nicht weil sie entschieden, ihn zu bekommen, sondern weil Gott ihn auf sie legte, damit er mit ihnen reden konnte. Hier sind noch einige weitere Passagen aus dem Alten Testament, in denen Gott Seinen Geist auf Menschen legte:

 

Richter 3:9-10
"Da schrien die Israeliten zu dem HERRN, und der HERR erweckte ihnen einen Retter, der sie errettete, Otniël, den Sohn des Kenas, des jüngsten Bruders von Kaleb. Und der Geist des HERRN kam auf ihn, und er wurde Richter in Israel und zog aus zum Kampf. …"

Hatte Otniel vorher Geist? Nein. Gott legte den Geist auf ihn, weil er Richter von Israel war und Gott mit ihm kommunizieren wollte. Lasst uns ein anderes Beispiel sehen:

 

Richter 6:33-34
"Als nun alle Midianiter und Amalekiter und die aus dem Osten sich versammelt hatten, zogen sie herüber und lagerten sich in der Ebene Jesreel. Da erfüllte der Geist des HERRN den Gideon. Und er ließ die Posaune blasen [um die Israeliten zum Kampf zu rufen] und rief die Abiësriter auf, ihm zu folgen. "

Hatte Gideon vorher Geist? Nein. War es Gideon, der den Geist von Gott bekam oder war es Gott, der den Geist auf Gideon legte? Um etwas zu bekommen, muss es verfügbar sein, und der Geist war nicht verfügbar nach Adam’s Sündenfall. Deshalb war es Gott, der den Geist auf Gideon legte, weil Gideon zu der Zeit der Richter von Israel war und Gott mit ihm kommunizieren wolle. Es gibt mehrere ähnliche Beispiele im Alten Testament. Ebenso wenn man den Fall von Saul, dem ersten König von Israel, untersucht, kann man sehen, dass, als er Gott ungehorsam war, der Geist Gottes, der auf ihm war, ihn verließ (siehe auch 1.Samuel 15:26, 16:14).

 

Um es zusammen zu fassen: Adam und Eva waren ursprünglich Leib, Seele und Geist. Jedoch verloren sie an dem Tag, an dem sie von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, den Geist. Tod ist der Verlust des Lebens. Deshalb starben sie an diesem Tag, genauso wie Gott es gesagt hatte, und der physische Tod folgte dann auch. Von dieser Zeit an war der Geist nicht verfügbar. Auf der anderen Seite müssen Menschen, mit denen Gott kommunizieren möchte, Geist haben. Deshalb musste Gott während dieser Zeit Seinen Geist auf bestimmte Menschen Seiner Wahl legen.

 

Zum Beispiel hatten alle Propheten den Geist Gottes auf sich. Gott legte ihn auf sie, damit sie Offenbarungen erhielten. Deshalb müssen drei Dinge vermerkt werden für die Zeit vor dem Pfingsttag:

1. Der Heilige Geist war nicht verfügbar.

2. Gott legte Seinen Geist auf diejenigen, mit denen er kommunizieren wollte.

3. Sie konnten den Geist verlieren, das heißt, sie hatten ihn unter Vorbehalt.

 

2. Seit Pfingsten bis heute: Der Heilige Geist ist wieder verfügbar

Da wir bisher die Lage vor dem Pfingsttag gesehen haben, ist es jetzt an der Zeit, uns die Situation anzusehen, was nach dem Pfingsttag passierte.

 

2.1.Geboren von oben

Zu Beginn, lasst uns zu den Evangelien gehen und einige Dinge sehen, die Jesus sagte. Während wir einige Berichte lesen, lasst uns daran denken, dass – wie wir bereits in Johannes 7:37-39 gesehen haben – zu der Zeit, wo Jesus Christus auf der Erde lebte, der heilige Geist nicht verfügbar war. Deshalb bezieht sich alles, was wir in den Evangelien vom Geist lesen, prophetisch auf die Zeit, wenn er verfügbar sein wird. Unter dieser Voraussetzung lasst uns einen Blick auf Johannes 3:1-6 werfen:

 

Johannes 3:1-6
"Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist [im griechische Text heißt das „geboren von oben“], so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. …“

Laut Jesus Christus kann keiner in das Reich Gottes kommen, ohne dass er von neuem geboren wird oder von oben geboren wird. Dies ist bestimmt genug, um einige Fragen und Unsicherheiten zu beantworten, wie man in das Reich Gottes kommt. Die Antwort ist einfach: Er muss von oben geboren werden. Nun, was heißt dieses „wiedergeboren“ oder „von oben geboren”? Die einzige Geburt, die die meisten von uns kennen, ist die natürliche Geburt. Nun sagt uns Jesus Christus, dass es eine weitere Geburt gibt, und dass diese Geburt die Voraussetzung dafür ist, „das Reich Gottes zu sehen“. Folgende Fragen könnten sofort aufkommen: „Wie kommt diese Geburt zustande?”, “wer sind die Eltern dieser Geburt?“, „was bekomme ich durch diese Geburt?“. Wie werden wir diese Fragen beantworten? Indem wir in die Bibel schauen und sie zu uns sprechen lassen. So lasst uns sehen was sie sagt:

 

Johannes 3:4-5
"Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen."

In diesem Abschnitt erklärt uns Jesus Christus, dass ein Mensch aus Wasser und Geist geboren werden muss, um in das Reich Gottes zu kommen. Aus Wasser geboren zu werden ist die erste Geburt. Ohne bereits einmal geboren zu sein, wie kann man wieder geboren werden? Er sagt uns auch, dass wir aus dem Geist geboren werden müssen. Das Wort „Geist“ hat mehrere Bedeutungen in der Bibel. Jedoch beziehen sich die meisten Bedeutungen auf Gott der Geist ist (Johannes 4:24 “Gott ist Geist”) oder auf den Geist, den Gott gibt. In dem oben genannten Abschnitt heißt „geboren aus Geist“ geboren aus Gott, der Geist ist. Bei der ersten Geburt wurdest Du aus „Wasser“ geboren2. Bei der zweiten Geburt bist Du aus dem Geist geboren d.h. Du bist aus Gott geboren, der Geist ist. Dass Du in dieser zweiten Geburt aus Gott geboren bist, wird ebenso klar im Vers 6, wo wir auch sehen, was wir durch diese Geburt bekommen:

 

Johannes 3:6
"Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist."

Nochmals werden die zwei Geburten zusammen in einem Satz genannt, aber dieses Mal, um Gegensätze aufzuzeigen und zu zeigen, dass sie komplett unterschiedlich sind. Von der ersten Geburt bekamst Du das, was Deine Eltern sind d.h. Fleisch und Blut. Genauso bekommst Du von der zweiten Geburt das, was Deine Eltern, was Gott ist, d.h. Geist.

Die Bibel ist sehr klar darin, wie diese zweite Geburt vor sich geht. In 1. Johannes 5:1 lesen wir:

 

1. Johannes 5:1
"Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren"

In diesem Abschnitt sagt uns das Wort Gottes, dass, um von Gott geboren zu sein, wir von Herzen glauben müssen, dass Jesus der Christus, d.h. der Messias, der Retter ist. Nimm Dir eine Minute Zeit, um darüber nachzudenken. Wenn Du von Gott geboren bist, was bist Du dann? Ein Kind Gottes. Ein Sohn oder eine Tochter Gottes!! Das ist genau das, was auch der Brief an die Galater sagt:

 

Galater 3:26
"Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus."

Um ein Kind von jemandem zu sein, muss eine Geburt stattfinden. Und in den oben angeführten Abschnitten erklärt das Wort Gottes, dass zu dem Zeitpunkt, an dem man an Jesus Christus glaubt, man von Gott geboren ist. Glaubst Du von Herzen an Jesus als den Christus, den Messias, den von den Toten auferstandenen Sohn Gottes? Wenn ja, ist Gott Dein Vater. Ist jemand stärker als Gott? NEIN. Was ist unmöglich für Ihn? Nichts. Die meisten Menschen denken aus Religiosität oder Tradition, dass man sich Gott nicht nähern kann. Jemand, der weit weg von ihnen ist, und dem man nur dann etwas näher kommen kann, wenn man bestimmte Rituale oder bestimmte religiöse Werke tut. Solltest Du das glauben, musst Du das ändern, und damit ersetzen, was das Wort Gottes sagt, dass Du bist: ein Kind Gottes. Lasst uns etwas mehr darüber nachdenken. Jesaja 49:15 sagt uns:

"Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes?"

Wenn nicht, woher kommen dann all die Kinder, die auf der Strasse und in Heimen leben? Das ist es, warum Gott sagt:

 

Jesaja 49:15
"Und ob sie seiner vergäße,"

Jedoch hört es da nicht auf, es geht weiter:

Jesaja 49:15
"so will ich doch deiner nicht vergessen."

Viele Eltern vergessen oder misshandeln ihre Kinder. Gott wird Dich jedoch nie vergessen. Weißt Du warum? Weil Du Sein Kind bist und Er Dich liebt. So sagt uns auch Hebräer 13:5-6:

"Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt: „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“ So können auch wir getrost sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?"

 

Wer sagt das? Nicht ich. Gott ("Er selbst") sagt das. Er verspricht, dass Er Dich nicht verlassen und nicht von Dir weichen wird. Deine Freunde können Dich verlassen, die Regierung kann Dich vernachlässigen, Dein Chef kann von Dir weichen. Aber Gott wird Dich niemals verlassen, weil Du Sein Kind bist. Wenn Du Dich vergessen und benachteiligt etc. fühlst, ist es deshalb, weil Du auf die falschen Dinge schaust. Schau auf Gott, Deinen Vater; entwickle eine Vater-Kind Beziehung mit Ihm und Du wirst sehen, wie viel mehr Licht Dein Leben haben wird. Du kannst dann auch überzeugt sagen: "Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?“

Um es zusammenzufassen: damit jemand das Reich Gottes erlangt, muss er von oben geboren werden (“geboren aus dem Geist”, oder “wieder geboren”, oder „geboren aus Gott”). Das ist die neue Geburt. Und um Anteil zu haben an der neuen Geburt, brauchst Du Glauben, wahren Glauben: Glauben in Jesus als den Christus, den Messias, den von den Toten auferstandenen Sohn Gottes.

 

2.2. Was passierte an Pfingsten?

Wie bereits erwähnt , verlor Adam den Geist an dem Tag, an dem er sündigte. Nach diesem Tag war der Geist nicht mehr verfügbar. Trotzdem sagt Jesus in Johannes 3:6 prophetisch zu Nikodemus, dass man den Geist nochmals haben kann. Der Zeitpunkt, an dem der Geist wieder zur Verfügung gestellt wurde war der Pfingsttag vor ungefähr 2000 Jahren. So lasst uns lesen, was an diesem Tag passierte:

 

Apostelgeschichte 2:1-4
"Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an "einem" Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen."

Was hier beschrieben wird, ist die erste Ausgießung des Heiligen Geistes, die sich am Pfingsttag ereignete. Ab diesem Tag ist der Heilige Geist wieder verfügbar und jeder der mit seinem Munde bekennt, dass Jesus Herr ist und mit dem Herzen glaubt, dass Gott ihn von den Toten auferweckte (Römer 10:9-10) bekommt ihn und kann ihn auch zeigen in den neun Arten wie sie in 1. Korinther 12:7-10 beschrieben sind. Eine dieser Arten ist in anderen Sprachen reden, und es ist genau diese Manifestation, die sich im oben genannten Abschnitt der Apostelgeschichte ereignete.

 

2.3 Seit Pfingsten bis heute: der Geist ist in Dir und Du bist der Tempel Gottes.

Wir sahen es vorher, dass vor Pfingsten die Menschen den Geist Gottes auf sich hatten. Er war nicht in ihnen. An Pfingsten änderte sich diese Situation dramatisch. Seit diesem Tag bekommt nicht nur jeder, der mit seinem Herzen glaubt den heiligen Geist, der Geist wohnt sogar in ihm. Wie uns 1. Korinther 6:19 sagt:

 

1. Korinther 6:19
"Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der IN euch ist und den ihr von Gott habt, ….. ?"

Wo wohnt der Heilige Geist, den Du bekommen hast, als Du an Jesus Christus glaubtest? IN DIR. Er ist nicht auf Dir, Er ist IN Dir. Wie uns 1. Korinther 3:16 sagt:

"Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"

Nochmals: wo wohnt der Geist Gottes? Er wohnt in Dir. Wie der Abschnitt uns auch sagt, „ihr [seid] Gottes Tempel“. So ist der Tempel Gottes nicht die Kirche um die Ecke, sondern Du und weißt Du auch warum? Weil der Geist Gottes in Dir wohnt. Hier besteht nun der große Unterschied darin, den Geist auf Dir zu haben (vor dem Pfingsttag) und den Geist in Dir zu haben (seit dem Pfingsttag). Vor dem Pfingsttag waren die wenigen Menschen, die den Geist Gottes auf sich hatten, nicht der Tempel Gottes aus dem einfachen Grund, weil der Geist Gottes nicht in ihnen, sondern auf ihnen war. Das war der Grund, warum Salomon’s Tempel gebaut wurde. Er war ein zeitlich begrenzter Ort, wo Gott wohnte. Aber heute sind von Menschen gemachte Tempel nicht mehr nötig, da heute Gott nicht in Gebäude wohnt, sondern in Menschen, die ihren Glauben in Jesus Christus setzen.

 

Schlussfolgerung

Um diesen Artikel zusammenzufassen: nach Adam’s Sündenfall und bis Pfingsten war der Heilige Geist nicht verfügbar. Was stattdessen bis Pfingsten passierte, war, dass wenn Gott mit jemandem kommunizieren wollte, er Seinen Geist auf ihn legen musste. Jedoch änderte sich an Pfingsten und durch das, was Jesus Christus vollbrachte, diese Situation dramatisch. Seit diesem Tag ist der Heilige Geist wieder verfügbar, als Geschenk für alle, die aufrichtig daran glauben, dass Jesus der Christus ist, der Messias, der von den Toten auferstandene Sohn Gottes. Dazu wird jeder, der aufrichtig glaubt, ein Kind Gottes, d.h. er ist wieder geboren oder von oben geboren. Als Ergebnis davon kann Gott wieder mit uns kommunizieren und wir mit Ihm. Noch dazu wohnt der Heilige Geist in uns und ist nicht, wie im Alten Testament, auf uns. Wir sind tatsächlich dann, wie Paulus es sagt in 1. Korinther 3:16 “der Tempel Gottes” weil der „Geist Gottes in uns wohnt“.

 

(Text Anastasios Kioulachoglou)

Quelle http://www.diebibelonline.de/Der-heilige-Geist-vor-und-nach-Pfingsten.htm

 

Fußnoten

1. Im dem Falle, dass solche Anweisungen gegeben wurden, war es nur als prophetische Rede für den Pfingsttag gemeint.

2. Bei der ersten Geburt ist das Baby von Wasser umgeben, und deshalb wirklich “aus Wasser” geboren.

 

HERZLICH(S)T

Klaus und Dagmar

 

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Die Autoren

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