Der geistliche Kampf der Menschheit und ihre Auswirkungen

 

Warum der geistliche Kampf der Menschheit einer geistlichen Aidskrankheit gleicht? - und was das für Körper, Geist und Seele für Auswirkungen hat.

 

Wir leben in einer Zeit des radikalen kulturellen Umbruchs, die geprägt ist von der Ablehnung absoluter Normen oder Wahrheiten, von Skepsis gegenüber Rationalität und Objektivität, von der Forderung nach Pluralismus und Toleranz und von der Akzeptanz subjektiver Maßstäbe. Die zu einseitige Ausrichtung auf die Vernunft und eine wissenschaftlich-rationalistische Denkweise führte zu einer Gegenbewegung, die auch den Bereich der Religion erfasste. Erfahrbarkeit von Religion wurde neu in den Vordergrund gerückt. Dies erklärt das neu erweckte Interesse an östlicher wie westlicher Spiritualität und deren mystischen Erfahrungen. Dieser beispiellose kulturelle Umbruch ist zudem gekennzeichnet von einem massiven Werteverlust und einer Neuorientierung auf fast allen Ebenen der Gesellschaft.

 

Interessanterweise werden auf religiösem Gebiet nicht etwa neue Ideen entwickelt, sondern es werden uralte Ideen und Rezepte unter neuer Verpackung als die rettende Lebenshilfe für den modernen Menschen angeboten. Man kann das als »Neuheidentum« bezeichnen, wobei daran aber im Grunde nichts neu ist außer der Begrifflichkeit. Es ist schlicht altes Heidentum und Abgötterei, die heute als Esoterik bezeichnet werden und das neue Zeitalter (New Age) hervorbringen sollen.

 

Im Gefolge dieses kulturellen Umbruchs kam es in den bislang christlich geprägten Staaten während der letzten vier Jahrzehnte zu einer allgemeinen Öffnung für den Okkultismus, wie

er in der Geschichte des Christentums nicht seinesgleichen hat. Aberglaube beherrscht das Leben des modernen Menschen mittlerweile schon stärker, als es das Christentum zu irgendeiner Zeit seiner Geschichte vermochte. Es ist daher nicht übertrieben, wenn man in diesem Zusammenhang – wie es einmal in der Zeitschrift McCalls in einer Schlagzeile formuliert war – von einer »okkulten Explosion« spricht. Man achtet auf den Biorhythmus, schluckt gläubig die Medikamente, die der Heilpraktiker zuvor ausgependelt hat, fühlt sich durch Erdstrahlen und Wasseradern bedroht und lässt sich entsprechend teure Abschirmgeräte andrehen, liest eifrig sein Horoskop und traut sich am Freitag, dem 13., nicht aus dem Haus.

Man könnte darüber lächeln und zur Tagesordnung übergehen, wenn Aberglaube und Okkultbetätigung nicht von so ernster und bitterer Konsequenz wären. Doch wer ist sich der Gefahr des Okkultismus schon wirklich bewusst?

 

Mancher ahnt vielleicht, dass es hier nicht nur um einen harmlosen Spuk geht. Manchem ist das Ganze einfach unheimlich und er hat Angst davor, sich auf so etwas einzulassen. Wohl dem, der noch einen solch gesunden Widerstand in sich verspürt und diesen ernst nimmt. Doch scheint es, dass die gesunden Abwehrkräfte gegen das Okkulte, die ja am ehesten aus einer christlichen Glaubenshaltung erwachsen, immer mehr dahinschwinden. Wir können ohne Übertreibung sagen: Die Menschen des westlichen Kulturkreises sind von einer tödlichen Abwehrschwäche erfasst, einer geistlichen Aidskrankheit.

 

Die Grundfragen menschlicher Existenz

Elementare menschliche Bedürfnisse sind bisher unbefriedigt geblieben. Grundfragen

der menschlichen Existenz – nach Schicksal und Tod, nach dem Woher und Wohin, nach Sinn und Bestimmung des Menschen – haben keine oder nur dürftige Antworten gefunden.

Deshalb wurde die Hoffnung durch den Einbruch der Geister neu belebt und begründet.

 

Um diesen fragwürdigen Spuk der Hoffnung geben sich heute viele Menschen hin, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass sie betrogen werden. Diese Hoffnung ist ja mit allem, was sie bietet, nur ein dürftiger Ersatz für die eigentliche vertikale Hoffnung, die sich auf den lebendigen Gott und Jesus Christus ausrichtet. Und: Sie führt auf einen gefährlichen Irrweg! Aber viele Menschen gehen diesen Weg, weil sie die Leere einer nur auf das Diesseits

ausgerichteten, rationalen Theologie und Verkündigung irgendwie auszufüllen suchen.

 

Was sind die körperlichen, seelischen und geistlichen Folgen?

Man kann ja nicht behaupten, dass alle okkulten Praktiken nur eingebildete Wirkungen zeitigen bzw. auf Scharlatanismus und Betrug zurückzuführen wären. Wäre das so, könnte man es kaum verstehen, dass Okkultpraktiken in vielen Kulturen und Religionen über die ganze Menschheitsgeschichte hinweg zum Einsatz gekommen sind. Das ist nur damit zu erklären, dass sie tatsächlich »funktionieren«. Ohne Zweifel gibt es bei mantischen Praktiken Vorhersagen, die tatsächlich eintreffen! Auch magische Praktiken zeigenübernatürliche Auswirkungen. Der Grund, dass solche Ergebnisse möglich sind, liegt darin, dass es Satan höchstpersönlich ist, der hinter diesen Phänomenen steht. Er ist ein überaus intelligentes und machtvolles Wesen. Andererseits wäre es verfehlt, würde man ihm Fähigkeiten zuschreiben, die allein Gott vorbehalten sind, Fähigkeiten wie Allmacht, Allwissenheit und Allgegenwart. Wenn Satan auch die Zukunft nicht wirklich kennt, so kann er doch Ereignisse in der sichtbaren Welt beeinflussen und arrangieren, sodass das Vorhergesagte scheinbar tatsächlich eintrifft.

 

Für den Menschen sieht es jedenfalls so aus, als habe er mittels der angewandten Praktik (Kartenlegen, Hellseherei, Spiritismus usw.) ein echtes Vorherwissen gehabt. Bei den Ergebnissen okkulter Tätigkeiten handelt sich also nicht etwa um ein Placebo. Genau deshalb aber zeigen sie – anders als Placebos – auch unerwünschte Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen sind schwerwiegend und zahlreich, werden aber selten als solche erkannt, weil sie oft erst in einigem zeitlichen Abstand zur konkreten Anwendung okkulter Praktiken stehen. Dass ein Mensch, der solche übernatürlichen Auskünfte einholt, dadurch in »Gemeinschaft mit Dämonen« gerät, steht außer Zweifel. Das ist ja letztlich auch die Absicht des Teufels bzw. der Grund, warum diese okkulten Dinge oftmals »funktionieren«. Das Vertrauen des Menschen wird bei einem »Erfolg« umso mehr auf die okkulte Praktik oder den magischen Gegenstand gesetzt.

 

Allgemeine Folgen

Mancher meint ja, es handle sich bei diesen Dingen um ein harmloses Spiel, das ein bisschen Nervenkitzel verschafft, aber sonst ohne Folgen bleibt. Oder man meint, wenn man das nur aus Jux macht, könne es ja nicht schaden. Das ist ein folgenschwerer Irrtum!

Man übersieht dabei völlig, dass die okkulte Praktik den Betroffenen unter einen geistlichen Bann bringt, dem er sich so leicht nicht mehr entziehen kann. Wenn ich mit Esoterikern im

Gespräch bin, dann fällt mir immer wieder auf, wie das, was ich ihnen an geistlichen Zusammenhängen zu vermitteln suche, an ihnen abläuft wie das Wasser an der Gans. Nicht, dass sie sich ablehnend oder gar aggressiv verhalten würden. Nein, sie gehen scheinbar auf einen ein und erfassen doch nicht das, was wir mitteilen wollen. Geistliche Blindheit, Verfinsterung, zerrüttete Sinne – ein geistlicher Bann! Darüber hinaus kommt es auch zu einem psychischen Bann.

 

Hierher gehört das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Wer etwa Zahlen als Glücks- oder Unglückszahlen ansieht, wird an einem »Glückstag« in der festen Überzeugung,

an diesem Tag werde alles gut gehen und er werde vor Gefahren beschützt sein, mehr innere Sicherheit entwickeln und sich dann auch eher richtig verhalten. Umgekehrt könnte er an einem Freitag, dem 13., durch seine Überzeugung, dies sei ein »Unglückstag «, sich selbst autosuggestiv verunsichern. Er würde dann vielleicht mit seinem Wagen in einer gefährlichen Kurve falsch reagieren und verunglücken. Das Ergebnis sieht aus wie eine erfüllte Prophezeiung.

 

Körperliche Folgen

Folgende körperliche Folgen des Okkultismus werden von Fachleuten berichtet: schwere Nervenstörungen und Herzbeklemmungen, hysterische Krämpfe und Zuckungen, Steifheit und Gliederzerrungen, Lähmungserscheinungen, anormale Ohnmachtsanfälle, Erstarrungszustände (Katalepsie), Mutismus (völliges Schweigen), ferner Missgeburten, periodisch eintretende Unglücks- und Todesfälle sowie eine Häufung von Selbstmorden in derselben Familie. Alle diese Dinge können natürlich auch andere Ursachen haben. Sie können Symptome irgendwelcher Krankheiten sein, die nichts mit Okkultismus zu tun haben. Katalepsie und Mutismus sind z. B. häufige Symptome bei Schizophrenen, ohne dass deswegen die Schizophrenie als Auswirkung von praktizierter Dämonie bezeichnet werden könnte. Dasselbe gilt für epileptische Anfälle.

 

Wegen des neutestamentlichen Berichtes von der Heilung des fallsüchtigen Knaben neigen Christen dazu, Epilepsie automatisch mit Dämonie in Verbindung zu bringen, was zu folgenschweren seelsorgerlichen Fehlbehandlungen führen kann. Diese Annahme ist grundfalsch. Die Ähnlichkeit der Symptomatik sagt zunächst gar nichts über die Ursachen aus. Als körperliche Ursachen kommen bei der Epilepsie hirnorganische Verletzungen mit nachfolgender Narbenbildung, Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute, aber auch Vergiftungen (z.B. alkoholbedingte Epilepsie) und Tumore im Schädelinneren in Betracht. Bei der genuinen Epilepsie lassen sich zwar keine körperlichen Ursachen nachweisen, doch wäre es auch hier zu kurzschlüssig, wollte man gleich dämonische Einflüsse annehmen. Andererseits können Dämonen grundsätzlich schon auf unsere Körperfunktionen einwirken und somit diverse

Körpersymptome (wie eben epileptische Anfälle) hervorrufen. Die Unterscheidung seelisch-körperlicher von dämonischer Verursachung ist nur aufgrund von geistlichen Begleitsymptomen und anamnestischen Fakten möglich.

 

Seelische Folgen

Folgende seelische Folgen können vorkommen: Wahnvorstellungen, Stimmen hören, man hört Schritte hinter sich, Präsenzgefühle (der Eindruck, es befinde sich jemand im Raum), Schuldgefühle, Ekel vor sich selbst, ein unbewusster Erfüllungszwang von »Geisterbotschaften« bis hin zu Depressionen und Todessehnsucht.

 

Häufig kommen vor: Verfolgungswahn, Zwangsdenken und Zwangshandlungen, Selbstmordgedanken, panikartige Angstzustände, Hang zu Süchten. Im Charakterlichen prägen sich alle möglichen negativen Merkmale aus wie: Geiz und Kleptomanie, sexuelle Perversionen, Zerstörungssucht, Tobsuchtsanfälle, Neigung zu Gewalttaten und Verbrechen, massive Identitätsstörungen usw. Aber Vorsicht, denn auch hier gilt: Für die meisten dieser Symptome gibt es auch andere Erklärungen.

 

Es ist daher bei der Annahme von Dämonie Zurückhaltung geboten. Manche der genannten Symptome (Wahn, Halluzination, Depersonalisation) treten z. B. bei verschiedenen Psychosen oder Schizophrenien auf. Rituelle Morde, rätselhafte Phänomene im Umfeld des Betroffenen und sämtliche übernatürliche Erscheinungen sind dagegen immer ein Hinweis auf dämonische Beeinflussung.

 

Eine sehr seltene, aber in den letzten Jahren immer häufiger vorkommende Störung der Persönlichkeitsidentität ist die »dissoziative Identitätsstörung«, früher »multiple Persönlichkeitsstörung« (MPS) genannt. Zur Diagnose der MPS sind zwei

Voraussetzungen wichtig: Die erste beschreibt die Existenz von zwei oder mehr Personen oder Persönlichkeitszuständen innerhalb einer Person (jede mit einem eigenen, relativ überdauerndem Muster, die Umgebung und sich selbst wahrzunehmen, sich auf sie zu beziehen und sich gedanklich mit ihnen auseinanderzusetzen).

 

Die zweite Voraussetzung fordert, dass mindestens zwei dieser Persönlichkeiten oder Persönlichkeitszustände wiederholt volle Kontrolle über das Verhalten des Individuums

übernehmen. Diese Phänomene führen dazu, dass eine Person (bzw. ihr Körper) gelegentlich etwas sagt, fühlt oder macht, das sie selbst nie tun würde. Häufig besteht für den Zeitraum der

Kontrolle durch eine andere Person oder einen Persönlichkeitsanteil eine völlige oder teilweise Erinnerungslücke. Auch selbstverletzendes Verhalten kommt vor. Die Diagnose der Störung wird kompliziert durch die Mannigfaltigkeit der Symptome, die auch körperliche Beschwerden mit einschließen. Als Ursache dieser Identitätsstörung wird heute eine lang andauernde, überwältigende psychische und physische Traumatisierung (z. B. schwerer sexueller Missbrauch) mit Beginn in der frühen Kindheit angenommen. Man nimmt an, dass es zur Abspaltung (Dissoziation) dieser unerträglichen Erlebnisse in weniger zugängliche

Bewusstseinsbereiche kommt. Selbst Fachleute empfinden die Unzulänglichkeit ihrer Erklärungen. Die Beschreibung dieses Störungsbildes ist faktisch identisch mit derjenigen der Besessenheit.

Bei aller begründeten Zurückhaltung, vorschnell von Besessenheit zu sprechen, halte ich es dennoch für nicht vertretbar, diesen Gedanken auszuschließen.

 

Geistliche Folgen

Natürlich treten auch auf geistlichem Gebiet Folgen auf, etwa ein massiver Widerstand gegen alles Göttliche, ein zäher Unglaube bzw. ein bewusster Atheismus, ein »Nicht-glauben-können«, Verschlossenheit und innerer Widerstand Gottes Wort gegenüber bis hin zur Verstockung gegen Gott, Lästergedanken, halbe und falsche Bekehrungen ohne rechte Heilsgewissheit und inneren Frieden (Scheinfrömmigkeit). Manchmal fallen solche Leute urplötzlich in Schlaf, sobald das Wort Gottes gepredigt wird, und sind wieder wach, sobald man die Bibel zuschlägt. Diese geistlichen Symptome sprechen eine klarere Sprache als die körperlichen oder seelischen.

Als äußerster Grad der Dämonisierung eines Menschen wäre dann die Besessenheit zu nennen, d. h. eine fast völlige Besitz-Ergreifung der Persönlichkeit eines Menschen durch einen Dämon.

 

(Textauszug aus dem Buch: Mächte der Bosheit - Seelsorge bei dämonischer Verstrickung)

EMPFEHLUNG: Das komplette E-book steht am Ende des Artikels zum herunterladen bereit.  

 

 

ANMERKUNG

Hast Du dich schon einmal gefragt, was dein Leben erfüllt oder erfüllen soll? Die Sehnsucht nach persönlicher Lebenserfüllung steckt in jedem Menschen. Bis heute suchen die meisten diese Erfüllung überall, nur nicht bei Gott. Durch die Missachtung Gottes verpasst der Mensch sein eigentliches Lebensglück und beleidigt Gott, der die Quelle wahrer Freude ist. Mit dieser Haltung nimmt der Mensch Gott gegenüber – ob er will oder nicht – eine feindliche Position ein. Die Bibel bezeichnet solch einen Lebensstil, der Gott und seine Vorstellungen ignoriert, als Sünde.

 

Wer ist Jesus Christus wirklich?

Der Herr Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Und das ist ihm auf eine ganz erstaunliche Weise gelungen. Die scheinbar größte Niederlage wurde in den größten Sieg der ganzen Menschheitsgeschichte verwandelt. Der Gottessohn kam in diese Welt, entäußerte sich aller Macht und Herrlichkeit, wurde schwach wie alle Menschen und starb schließlich den Tod eines Verbrechers. Dort an dem Fluchholz außerhalb von Jerusalem stieß er den Schrei aus: »Es ist vollbracht!«, ein Schrei, der durch zwei Jahrtausende hindurch bis in unsere Zeit hinein hallt.

 

Alle Macht, die der Teufel seither ausübt, ist geliehene Macht. Er ist – wie Martin Luther es einmal ausgedrückt hat – der Kettenhund Gottes. Gott hält die Kette in der Hand und bestimmt darüber, wie lang sie sein darf. Der Satan kann nichts tun, außer was Gott ihm gestattet. Seither kann jeder, der will, den Sieg Jesu am Kreuz für sich in Anspruch nehmen. Wir brauchen uns heute nur im Glauben auf den Boden dieses Sieges zu stellen. Wenn wir für unsere Sünde Buße tun und uns vertrauensvoll an unseren Herrn halten, hat der Teufel an uns überhaupt nichts. Jesus hat die satanischen Mächte entwaffnet und öffentlich bloßgestellt. Er hat über sie einen Triumph gehalten. Dazu 2. Korinther 2,14: »Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus …« Paulus hatte hier den römischen Triumphzug vor Augen: Sieger und Besiegte zogen durch den Triumphbogen in Rom vor den Kaiser. Die Besiegten wurden dabei öffentlich zur Schau gestellt.

 

Genau so, wie ein römischer Feldherr im Triumph seine entwaffneten, machtlosen Gefangenen zusammen mit der Beute auf der Triumphstraße von Rom vor sich her trieb, so hat Gott in einem Triumphzug sondergleichen durch den Herrn Jesus Christus am Kreuz über die satanischen Mächte und Gewalten triumphiert und führt nun uns, die wir einmal Feinde Gottes waren und die er dem Satan entrissen und für sich gefangen genommen hat, im Triumphzug umher. Damit ist kein Christ mehr diesen Mächten verpflichtet. Das heißt keineswegs, dass wir Satan nicht mehr ernst zu nehmen brauchen. Auch ein besiegter Feind kann mit seinen Nachhutgefechten noch einigen Schaden anrichten. So mancher Soldat wurde nach gewonnener Schlacht durch einen Heckenschützen getötet. Wir dürfen nicht leichtfertig sein und die Rüstung, die uns schützt, zu früh ablegen.

 

Erst wenn Jesus Christus auf diese Erde zurückgekommen und der Satan gebunden ist, ist Abrüstung angesagt. Bis dahin gilt es, achtsam zu sein. Noch etwas: Der Gottessohn hat sich diesen Kampf und damit unsere Freiheit viel kosten lassen: Die Freiheit von der Macht Satans, die Freiheit von der Sündenmacht, die Freiheit vom Gesetz und die Freiheit von der Gebundenheit an unser Ich. Darum schreibt Paulus an die Galater: »Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!« (Gal 5,1). Weil unsere Freiheit so teuer bezahlt wurde, sollten wir sehr darauf bedacht sein, sie zu bewahren.

 

Aus demselben Grund aber sollte es uns ein großes Anliegen sein, diejenigen, die durch dämonische Mächte gebunden sind, in die Freiheit der Kinder Gottes zu führen (Röm 8,21). Jesus sagte in der Synagoge von Nazareth mit den Worten des Propheten Jesaja: »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hin zu senden« (Lk 4,18). Er hat diesen Auftrag in einzigartiger Weise erfüllt.

 

Faktisch muss zu dem Werk Jesu nichts hinzugefügt werden. Doch es gilt, die geistliche Realität im Glauben zu erfassen und auszuleben. An diesem Punkt haben wir manchmal Schwierigkeiten. Und genau da kann der Feind uns blockieren.

Aber genau da ist auch die Stelle, wo wir als Coach aktiv werden sollen. So wie Saul dem David half, die für ihn ungewohnte Rüstung anzulegen, weil er es alleine nicht schaffte, so ist es heute unsere Aufgabe, unsere Glaubensgeschwister beim Anziehen der Waffenrüstung Gottes zu unterstützen. 


Jahrelang einer falschen Lehre vertraut?

Mancher Leser mag sich nun persönlich angegriffen fühlen ... nun, vielleicht wird es dich ein wenig besänftigen, wenn wir dir sagen, dass wir auch einige Jahre unseres Lebens als Christ nicht anders gedacht haben und genau das taten, was uns mittlerweile mehr und mehr ein Irrtum zu sein scheint. Und wir wissen, wie schwierig es sein kann, die eigene Meinung zu ändern, vor allem dann, wenn viele die gleiche Meinung haben und man lange Zeit solches gelehrt worden ist und sich eventuell nie weiter Gedanken dazu gemacht hat.

Niemand stellt gerne in Frage, was er viele Jahre geglaubt hat? Niemand findet Gefallen daran, vielleicht einer falschen Lehre vertraut zu haben? Wir verstehen sehr gut, was in einem Leser vorgehen mag, wenn er sich zum ersten Mal damit konfrontiert sieht, dass eine nie weiter überdachte und ohne weitere Prüfung als wahr akzeptierte Lehre nicht unbedingt mit dem biblischen Zeugnis in Einklang stehen könnte.

 

HINWEIS

Zur schnellen Übersicht haben wir nachfolgend einen Auszug möglicher satanischer Verstrickungen /Techniken aus dem Buch als auch eigenen Recherche, alphabetisch geordnet mit den entsprechenden Erläuterungen, aufgeführt. 


Am Ende dieser Aufzählungen kannst Du dir ein Video anschauen über dieses Thema mit dem Titel

"Götter des Neuen Zeitalters". Eines der besten Videos von der New-Age Bewegung überhaupt. 


HERZLICH(S)T

Klaus und Dagmar

_____________________________________________________________________________

 

Aberglaube

Aberglaube ist ein im 15. Jahrhundert aufgekommener Begriff, mit dem ein »verkehrter«, auf vorchristliche Religionen zurückgehender Glaube, gekennzeichnet werden soll. Der Aberglaube gründet in einer magischen Weltanschauung, in der der Mensch meint, durch bestimmte vorgeschriebene Handlungen einen letztlich übernatürlichen Einfluss auf sein persönliches Schicksal gewinnen zu können. Es geht dabei entweder um die Abwehr von schädlichen Einflüssen (z. B. Maskottchen oder Beschwörungsformeln) oder um die Erfüllung des individuellen Glücksstrebens (Sternschnuppen, vierblättriges Kleeblatt). Oft geht es auch darum, Erkenntnisse über die Zukunft zu erlangen (Bleigießen usw.).

 

Alchemie

Das Wort »Alchemie« ist ein Sammelbegriff für alle jene esoterischen Lehren, die an dem Beispiel der Verwandlung unedler Metalle in edle aufzeigen wollen, wie die Verwandlung eines gewöhnlichen Menschen in einen geistigen Menschen geschehen kann. Diese Verwandlung könne nur mithilfe des »Steins der Weisen« geschehen (auf Arabisch alkimiya«). An der Herstellung dieses Steins, genannt das »Große Werk«, haben Generationen von bekannten Alchimisten gearbeitet. Der Psychologe (und Okkultist) Carl Gustav Jung brachte der Alchemie besonderes Interesse entgegen. Er deutete sie als Philosophie der Beziehungen zwischen dem Menschen und der Natur.

Es handelt sich bei der Alchemie um Götzendienst und Zauberei. Die alchemistischen Praktiken wurden schon von Anfang an mit Magie in Verbindung gebracht; es handelt sich um eine verdeckte (okkulte) Religion, um den Versuch einer Selbsterlösung des Menschen, der dem von Gott vorgesehenen Weg der Erlösung durch Jesus Christus in jeder Weise widerspricht.

 

Anthroposophie

Die Anthroposophie ist eine sehr komplexe okkult-esoterische Lehre (oder besser: ein Erkenntnisweg), die von Rudolph Steiner begründet wurde und zum Ziel hat, das Geistige im Menschen zu entwickeln. Steiner war zunächst Mitglied der Theosophischen Gesellschaft, von der er sich aber 1913 trennte, um die Anthroposophische Gesellschaft zu gründen. Seine Lehre kann als Mischung aus Gnosis, Okkultismus, fernöstlicher Mystik und christlichen Inhalten bezeichnet werden. Wie die Theosophie, mit der sie eng verwandt ist, lehrt sie auch die Reinkarnation.

Steiner wurde von seinen Anhängern für eine Wiederverkörperung von Johann Wolfgang von Goethe gehalten, der wegen ähnlicher okkult-mystischer Anschauungen von den Anthroposophen sehr verehrt wird.

 

Astrologie

Die Astrologie ist eine uralte Lehre vom magischen Einfluss der Gestirne auf das Schicksal des Menschen und seiner Voraussagbarkeit aufgrund der Stellung der Gestirne zueinander. Die Anfänge der A. lassen sich bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen. Ihre Wurzeln liegen in Assyrien und Babylon. Sie stellt den wohl ältesten Aberglauben dar und ist als solcher offensichtlich unausrottbar. Das Geburtshoroskop, das von dem Zeitpunkt der Geburt des Menschen ausgeht, soll Auskunft über seinen Charakter geben, während das Solarhoroskop zur Prognose über ein bestimmtes Lebensjahr eingesetzt wird. Heute werden Horoskope auch als »therapeutisches« Hilfsmittel benutzt.

Doch ist hier größte Vorsicht geboten. Die Astrologie ist keineswegs so harmlos, wie sie zunächst erscheinen mag. Die Bibel warnt uns dringlich davor, .... dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt; 5. Mose 18, 10-11 (nach der Lutherübersetzung).
Gott will Sie vor solchen Praktiken schützen. Beim Praktizieren der Wahrsagerei und ihrer verschiedenen Methoden öffnet sich der menschliche Geist und geht auf „spirituelle Empfangsbereitschaft“. Verborgene (okkulte) spirituelle Kräfte können dies zum Anlass nehmen, sich unbemerkt in Ihr Leben einzuschleichen.

 

Aufgestiegene Meister

Die Aufgestiegenen Meister sind menschliche Wesen, die uns vorausgegangen sind. Sie haben auf der Erde gelebt und nach einer Reihe von Inkarnationen, die auf einer spirituellen Ebene sehr erleuchtend waren, eine Stufe erreicht, von der sie aufsteigen konnten. Sie wurden erleuchtet, gottgleich und somit fähig, ihre Bewusstheit auszudehnen und sich von der materiellen Welt zu befreien. Sie waren fähig, sich selbst und die Welt um sich herum zu verändern und Wunder zu bewirken. Diese Wesen müssen nicht mehr auf die Erde zurückkehren, um weiter wachsen zu können. Sie haben eine spirituelle Stufe erreicht, auf der es keine Beschränkungen, keine Form und keine Zeit gibt, keinen Klang und keine Farben. Diese Ebene ist eine Dimension des Bewusstseins und wird Shambhala oder die aufgestiegene Ebene genannt. Diese "Meister" sind nicht unsere Meister, sondern Meister ihrer selbst. Sie haben ihre Energien und ihr Licht vereinigt und existieren in einem kollektiven Bewusstsein. Die Meister haben Charakter und Persönlichkeit abgelegt und sind nur noch reine Gedanken und reines Licht, umgeben von einem vielfach facettierten Diamanten. Die Facetten dieses Diamanten repräsentieren jeweils ein gelebtes Leben. Durch diese Fenster empfangen die Meister Erfahrung und Wissen und senden ihr kollektives Bewusstsein auf die Erde, damit es von Channel- Medien empfangen werden und die Menschen auf ihrem Evolutionsweg anleiten kann (aus: "Reflexionen - die Meister erinnern sich" v. Edwin Courtenay).

Es gibt keine Aufgestiegenen Meister, es sind alles Mächte (Dämonen, gefallene Engel). Auch die s.g. Geistführer gehören dazu.  Die Bibel verurteilt dieses Vorgehen.  "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben" (2. Mose 20,3)

 

Aura – Soma Therapie

Diese Aura-Soma-Therapie will die angeblich heilenden Energien von Edelsteinen, Farben, Pflanzen und Düften miteinander kombinieren. Sie wurde von der britischen Pharmazeutin Vicky Wall (geb.1918) Anfang der achtziger Jahre entwickelt. Die Rezepturen der verwendeten Substanzen »empfing« die erblindete Pharmazeutin in meditativen Visionen. Im Handel sind drei verschiedene Arten von Aura-Soma-Substanzen erhältlich: Pomander;

Etwa neunzig verschiedene Balance-Öle, die direkt auf bestimmte Körperteile aufgetragen werden und vierzehn Meister-Quintessenzen, zum »Einfächeln« in die menschliche Aura.

Die Auswahl unter den verschiedenen Mitteln wird vom Anwender intuitiv selbst

vorgenommen. Grundsatz der Aura-Soma-Therapie ist: Wir sind die Farbe, die wir wählen. Ein ausgebildeter Aura-Soma-Berater versucht, anhand der gewählten Farbkombinationen Aussagen über Lebenssinn, wesentliche Problembereiche, Vergangenheit und Zukunft des  zu Beratenden auf  körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene zu machen. Die gewählten Substanzen werden anschließend benutzt, um einen Heilungsprozess in Gang zu bringen beziehungsweise zu unterstützen

 

Autogenes Training

Das autogene Training ist eine Entspannungsmethode, die auf autosuggestivem und meditativem Weg erfolgt. Sie wurde von I. H. Schultz entwickelt und ist als Selbsthypnose zu verstehen. Die Ähnlichkeit zu religiösen Meditationsübungen ist unverkennbar. Erscheint die Methode in der Unterstufe noch relativ neutral, geht es in der Oberstufe bereits um Charakterbildung durch formelhafte Vorsatzbildung. Dabei kommt Visualisierung im Sinne einer inneren Bilderschau ähnlich wie beim katathymen Bild-Erleben zum Einsatz. Autogenes Training ist keineswegs neutral oder harmlos, sondern kann als Methode der Trance-Induktion durchaus zu einem Einstieg in okkulte Erfahrungen werden.

 

Automatisches Schreiben

Das automatische Schreiben ist eine Praxis spiritistischer Medien, bei vollem Bewusstsein oder im Zustand der Trance Inhalte zu Papier zu bringen, die offensichtlich nicht aus ihrem eigenen Verstand kommen, sondern als Eingebungen verstanden werden müssen. Es kann sich dabei um einzelne Kundgaben aus der Geisterwelt, aber auch um ganze Abhandlungen und umfassende Lehren handeln. Automatisches Schreiben geschieht auch durch sogenannte »Planchettemedien«. »Planchette« nennt man eine Platte aus Holz oder Metall, auf der die Buchstaben des Alphabets, Zahlen und andere Zeichen angebracht sind. Das Medium

legt bei vollem Bewusstsein die Hand auf einen leicht beweglichen Gegenstand, der mit einem Zeiger versehen ist. Daraufhin wird der Gegenstand mit dem Zeiger zu den Buchstaben

hinbewegt, aus denen Wörter und Sätze gebildet werden. Diese Methode ähnelt dem  Gläserrücken. Auch ein Brett mit einem darin befestigten Schreibstift, das sich auf Rädern nach allen Seiten bewegen lässt, wird verwendet. Das Medium legt seine Hand auf das Brett und – indem seine Hand geführt wird – schreibt es auf ein Blatt Papier. Bekannte Schreibmedien waren etwa Jakob Lorber oder der Spiritist Johannes Greber. Ganze Bücher und Romane sind auf diesem Weg geschrieben worden. Auch einige der zentralen Lehren des berühmten Psychologen C. G. Jung sollen auf dem Weg des automatischen Schreibens entstanden sein.

 

Bach-Blütentherapie

Die Bach-Blütentherapie wurde von dem Arzt Edward Bach zwar schon Anfang unseres Jahrhunderts entwickelt, hat aber jetzt im Zusammenhang mit der alternativen Medizin an Bedeutung gewonnen. Bach ging davon aus, dass Krankheit das Ergebnis eines Konfliktes zwischen Höherem Selbst und Persönlichkeit sei. Im Letzten sei Krankheit ein Ausdruck von Charakterschwäche und auf Eigenschaften wie Stolz, Hass, Egoismus, Habgier, Unsicherheit

usw. zurückzuführen. Insgesamt definierte er 38 Seelenzustände, die sich angeblich in ganz bestimmten Beschwerden äußern. Jedem solchen Seelenzustand hat er nun eine Heilpflanze

zugeordnet, aus deren Blüten das entsprechende Therapeutikum hergestellt wird. Diese Blütenmittel sollen die jeweilige energetische und geistige Kraft der Pflanze konzentriert enthalten, die Blockierungen im »bioenergetischen Feld« des Menschen beseitigen kann, indem sie die Kanäle für die Botschaften des spirituellen Selbst öffnet.

"Die Bachblüten-Therapie ist an eine Weltanschauung gebunden, die ein Heilskonzept mit religiösem Charakter vertritt. Sie tritt insofern in Konkurrenz zum biblischen Gott, als sie vorgibt, Lebenserfüllung und Harmonie zu ermöglichen. Der suchende Mensch wird von Gott weg auf sich selbst verwiesen. Die Bachblüten-Therapie kann leicht als Einstieg zu weitergehender Beschäftigung mit Esoterik dienen; so wird bei manchen Therapiesitzungen gependelt, um die richtige Blütenkombination herauszufinden. Die Bachblüten- Literatur verweist auf esoterische Veröffentlichungen und beschreibt die Therapie als Teil eines esoterischen Weltbildes." (Horst Koch)

 

Besessenheit

Mit »Besessenheit« meint man die Tatsache, dass ein Mensch von einem Dämon (oder auch mehreren Dämonen) völlig in Besitz genommen ist. Der Dämon kontrolliert seine ganze Persönlichkeit, seinen Verstand, seinen Willen und sein Gefühl. Unter Einfluss dieses fremden Willens kann der Besessene Dinge tun, die er aus sich heraus niemals tun würde. Hinterher besteht in der Regel eine völlige oder teilweise Amnesie (Gedächtnisverlust). Der

Wille des Betroffenen wird zwar immer wieder in Beschlag genommen, doch kann er im Alltagsleben noch eigene Entscheidungen treffen. Kritisch wird es aber dann, wenn ein Besessener sich dem Glauben an Jesus Christus öffnen möchte. Dies provoziert einen massiven Widerstand der Finsternismächte und kann nur mit geistlicher Unterstützung unter Gebet gelingen. Die Schrift lässt die Vorstellung nicht zu, dass auch Christen besessen

Sein können, wenngleich sie durchaus unter Einfluss dämonischer Mächte geraten können. Siehe Dämonische Verstrickung.



Besprechen

Bei Krankheiten von Menschen oder Tieren werden die Betroffenen von einer „Weisen Frau“ oder vom Wunderdoktor mit geheimen Bannsprüchen belegt. Manche besprechen sich selbst und andere mit „Zaubersegen“, in den „drei höchsten Namen“, sogar mit Bibelsprüchen. Durch Suggestion (=Einbildung), Zauberzettel, geweihte Amulette oder „Segenskränze“ will man Krankheiten vertreiben oder verhüten. (Buch: Alarm! Okkultismus! – Paul  F. Kiene)

 

Blutsverschreibung

In der Seelsorge kann man es mit Menschen zu tun bekommen, die mit Satan einen Vertrag geschlossen haben. Meist geschieht dies aus einer sehr bedrängenden persönlichen Notlage heraus. Der Betroffene ritzt sich in den Finger und schreibt mit seinem eigenen Blut einen Vertrag, in dem er dem Satan seine Seele verschreibt, wenn er ihm Hilfe leistet. Solche Blutsverschreibungen führen zu den schwersten Bindungen. Betroffene sind dann für

geistliche Dinge völlig blockiert.

 

Chakren

Chakren (Sanskrit, »Rad«) sind nach dem hinduistischen Verständnis geistige Energiezentren im ätherischen Körper des Menschen, die ihm die Lebenskraft (das sogenannte »Ki«) des Gottes Brahman speichern und verfügbar machen. Sie reihen sich entlang der Mittelachse des menschlichen Körpers auf und werden als sehr wichtig für seine physische und psychische Befindlichkeit angesehen. Chakrenarbeit ist der Weg in eine esoterisch-fernöstliche Weltanschauung.

 

Channeling

Mittels des Channeling werden über ein Medium Kontakte mit dem Jenseits (z. B. Verstorbene), mit Engeln oder sonstigen spirituellen Kräften der Geisterwelt aufgenommen. Ein Medium (bedeutet so viel wie Mittler) ist eine Person, die die Fähigkeit hat mit solchen Wesenheiten Kontakt aufzunehmen. Das Medium ist eine Art „Sprachrohr“ oder Kanal (englisch: channel) für solche Geister. Manche Medien geben auch vor Kontakt zu Außerirdischen oder Lebewesen anderer Planeten zu haben. Ratsuchende erhoffen sich von solchen Channelings Hilfestellung in Lebensfragen, Lebenskrisen, Krankheit und Vorhersage der Zukunft. Über das Channeling wird Kontakt mit okkulten Geistern und spirituellen Kräften aufgenommen. Diese können dann Einfluss auf den Ratsuchenden nehmen, weil dieser bereit ist, mit solchen Geistern über das Medium in Kontakt zu kommen.

Viele Mittler geben an ihre Fähigkeiten von Gott erhalten zu haben und sehen sich als „Diener“ Gottes. Sie wollen anscheinend nur den Menschen helfen und bieten, zum Teil, ihre Hilfe kostenlos an. Die meisten Mittler sind von ihren guten Einstellungen überzeugt und wissen nicht, dass sie in Wirklichkeit dem Teufel dienen, der sich als „Engel des Lichts“ (2.Korinther 11,14) verkleidet hat. Der Teufel wird in der Bibel auch als Vater der Lüge bezeichnet (Johannes 8,44). Er ist listig (Epheser 6,11b). Über das Channeling, versucht der Teufel konkret Einfluss auf Ihr Leben zu nehmen. Deshalb warnt uns Gott in der Bibel vor solchen Praktiken.

Die Channelmedien (Spiritisten) selber befinden sich unter der völligen Kontrolle dieser Mächte des Teufels. 

Es ist erstaunlich, dass Millionen ebenso intelligenter und gebildeter Menschen sich so leicht überzeugen lassen, Informationen als »Wahrheit « anzunehmen, die von mysteriösen, nicht identifizierbaren Wesen übermittelt wird.

 

Dämonenlehre

Der Begriff »Dämonenlehre« bezieht sich auf die Aussage in 1. Timotheus 4,1: »Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten.« Es handelt sich hier also um Lehraussagen oder -systeme, die direkt »von unten« inspiriert sind. Das geschieht normalerweise auf medialem Wege, etwa durch Automatisches Schreiben, durch Befragung von Geistern in spiritistischen Sitzungen oder auch durch Gespräche mit Dämonen während eines Exorzismus.

 

Dämonische Verstrickung (okkulte Belastung)

Mit dem Begriff »dämonische Verstrickung« bezeichnen wir die Tatsache, dass sich ein Mensch im Lügengewebe Satans verstrickt hat und damit unter seinen Einfluss geraten ist. Das gilt grundsätzlich für Menschen, die okkulte Lehren glauben und vertreten bzw. sich in okkulte Praktiken eingelassen haben. Es wird hier auch von »okkulter Belastung« gesprochen, was aber eher eine passive Assoziation weckt, wobei es bei der dämonischen Verstrickung

durchaus um etwas geht, was ein Mensch aktiv auf sich genommen hat und wofür er auch verantwortlich ist.

 

Edu-Kinestetik

Die Edu-Kinestetik (oder »angewandte Kinesiologie« oder »Touch for Health«) wurde von dem amerikanischen Arzt Goodheart auf der Grundlage der Orgon-Theorie von Wilhelm Reich entwickelt. Reich, ein exzentrischer Psychoanalytiker, der sich für eine Reinkarnation Jesu Christi hielt, verstand den Menschen als einen Speicher kosmischer Kräfte. Wenn der kosmische Energiefluss gestört sei, entstünden Blockaden. Es gelte deshalb, solche Blockaden anhand von Körperhaltungen zu erkennen und durch Massageübungen und bestimmte Bewegungen aufzulösen, damit die kosmischen Kräfte wieder fließen können. Bei der Edu-Kinestetik wird ganz analog ein Zusammenhang zwischen den Emotionen, bestimmten Muskeln und bestimmten Organen behauptet.

Die Kraft der Muskeln soll durch Krankheit bzw. mangelnden »Energiefluss« blockiert werden. Indem man die Muskelstärke prüft, will man Störungen in der Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften feststellen, die angeblich für die heute bei Kindern sehr häufig anzutreffende Konzentrationsschwäche und motorische Unruhe verantwortlich sind. Durch Druck auf bestimmte »Reaktionspunkte« entlang der Wirbelsäule sowie durch mentale und körperliche Übungen soll das Kind »ausbalanciert«, »geerdet«, vom Stress befreit und in seinen Lernleistungen gebessert werden. Hintergründig geht es, auch wenn das geleugnet wird, um die Befreiung der sogenannten sieben Chakren im Menschen. So vertrauenerweckend der Begriff »Edu-Kinestetik« zunächst auch klingen mag, muss doch festgestellt werden, dass die Methode mehr mit Okkultismus und Hinduismus zu tun hat als mit Wissenschaft.

 

Energiearbeit

Eine einheitliche Definition des Begriffes „Energiearbeit“ gibt es nicht. In der Esoterikszene hat wohl jeder damit Umgehende sein eigenes Verständnis. Im weitesten Sinne ist Energiearbeit eine spirituelle Methode, mit deren Hilfe sich die Praktizierenden weiterentwickeln und dabei auf eine „spirituell höhere Stufe“ gelangen wollen. Die Energiearbeit ist eine spirituelle Methode, mit deren Hilfe die Anwender im Sinne einer Höherentwicklung Vollkommenheit erlangen und Gott gleich werden wollen (Versuch der Selbsterlösung). Das ist aus der Sicht der Bibel rebellische Auflehnung gegen Gott und damit Sünde. Zu dieser Sünde wurden schon die ersten Menschen Adam und Eva von der Schlange verführt (1. Mose 3, 5); sie wollten Gott gleich werden. Die Folge war, dass Adam und Eva das Paradies verlassen mussten und die unmittelbare Gemeinschaft mit Gott verloren haben - sie erlitten den geistlichen Tod (1. Mose 3, 23.24). Seitdem lebt die Menschheit von Gott getrennt. Nur durch Jesus Christus allein und sein Erlösungswerk am Kreuz kann die Beziehung zu Gott wiederhergestellt werden (Johannes 14, 6). 
Viele Methoden der Energiearbeit wie Lichtarbeit, Engelarbeit und Channeling sind Praktiken, mit deren Hilfe die Anwender in direkten Kontakt mit spirituellen Kräften (Geistwesen, Dämonen) kommen und somit eine okkulte Belastung erfahren. Diese Geister bzw. spirituellen Mächte haben mit dem Gott der Bibel nichts gemeinsam. Die Energiearbeiter kennen keinen persönlichen Schöpfergott, der sich uns Menschen in Jesus Christus offenbart hat und dem wir als Geschöpfe verantwortlich sind.

 

Esoterik

Deutschland erlebt einen wahren Esoterik-Boom. Immer mehr Menschen lassen sich auf okkulte Praktiken wie Handlesen, Kartenlegen, Astrologie und Wahrsagen ein, schwören auf Bachblüten, Reiki, Hypnose und Feng Shui.

Der Begriff »Esoterik« (gr. esoterikós = innen, nach innen) meint ursprünglich die Gesamtheit all jener Geheimlehren, die nur Eingeweihten zugänglich sind. Heute dagegen wird dieser Begriff als Sammelbegriff für die unterschiedlichsten weltanschaulichen Lebenssinn- und Lebenshilfe-Angebote gebraucht. Da kann man in Kursen zur Hexe oder zum Schamanen ausgebildet werden, da gibt es Talismane, Anleitungen zur Meditation oder zum kosmischen

Orgasmus, alles wohlfeil auf Esoterikmessen zu erhalten. Dazu gehören etwa alte Okkultpraktiken wie Tarot, Horoskope, Gläserrücken, weiß-magische Praktiken (z. B. Besprechen, Abbeten) oder auch aus dem Hinduismus übernommene Lehren wie die von der  Reinkarnation oder Meditationsmethoden wie Hatha-Yoga und Tantra-Yoga. Auch Praktiken

animistischer Religionen wie der Schamanismus sind wieder sehr gefragt, etwa diverse Techniken zur Trance-Induktion, Visualisieren, Feuerlaufen, Geistheilen usw. Hinzu

kommen pseudopsychologische Lehren und Praktiken wie das Positive Denken, die Human-Potential-Lehre, die Feldenkrais-Methode, Bioenergetik, Parapsychologie usw., spekulative

Lehren über Pyramiden, Atlantis, UFOs, Bermuda-Dreieck und nicht zuletzt eine Vielzahl von paramedizinischen Praktiken wie beispielsweise die Hildegard-Medizin, Bachblüten,

Heilsteine, Irisdiagnostik u. a. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen und soll nur andeuten, wie umfassend heute der Begriff »Esoterik« verstanden und angewandt wird. Letztlich könnte

man sagen, dass unter dem Begriff »Esoterik« heute all das zusammengefasst wird, was früher unter Heidentum, Okkultismus und Aberglaube eingeordnet wurde. In unsicheren Zeiten benutzen Menschen offenbar bevorzugt esoterische Hilfsmittel und Praktiken, um die Probleme ihres Lebens zu lösen.

 

Exorzismus

Das Wort »Exorzismus« ist von dem griechischen Wort exorkizo abgeleitet, das  beschwören« heißt. Es stellt eine jahrtausendealte Praxis heidnischer Völker dar, um Menschen zu heilen und helfen (Magie, weiße Magie) und die Dämonenfurcht zu bannen. Tatsächlich werden Menschen durch Exorzismus nur scheinbar befreit, in Wirklichkeit wird ihre Dämonisierung noch verstärkt. Mit der neutestamentlichen Praxis der Dämonenaustreibung im Namen Jesu hat Exorzismus nichts zu tun.

 

Familienstellen
Das Familienstellen ist weniger eine Therapie als eine mystische Technik, weswegen sie auch mehr der Esoterik und weniger der Familientherapie zuzuordnen ist. In größeren Kreisen bekannt wurde die Technik aber erst durch die von Bert Hellinger praktizierte Form, aus der sich mittlerweile viele verschiedene weitere Formen entwickelt haben.

Ziel ist es, verborgene, unterbewusste Verflechtungen mit dem Schicksal der eigenen Familie oder einzelner Familienmitglieder sichtbar zu machen und an die Oberfläche zu befördern, selbst bei Familienangehörigen, die man gar nicht kennt, oder die bereits tot sind. So sollen Beziehungsprobleme oder psychosomatische Symptome gelöst und behandelt werden.

Man muss dazu sagen, dass die Ergebnisse aus einer Sitzung mit dem Familienstellen höchst spekulativ sind und eher an ein Orakel erinnern. Es ist sehr zweifelhaft, die gewonnenen Erkenntnisse aus einer Sitzung ernst zu nehmen und gar aufzuarbeiten. Hinzu kommt, dass viele Gruppenleiter offen zugeben, dass sie der Meinung sind, dass die Arbeit durch „Geistwesen“, „Engel“ oder „Lichtwesen“ unterstützt wird. Hier geraten wir bereits in den Bereich des Okkultismus.

 

Fantasiereisen

Fantasiereisen werden – wie auch Stilleübungen – heute in Kindergärten und Schulen als pädagogische Mittel ein gesetzt, um Kinder zur Ruhe zu bringen. Meist sollen die Kinder

sich vorstellen, dass sie durch eine Öffnung treten, durch einen Gang oder Tunnel schweben und schließlich eine andere Welt betreten. Dann sollen sie wie auf einem fliegenden Teppich schweben und diese andere Welt erkunden. Die Reise kann auch ins Weltall, auf den Meeresboden oder in die Unterwelt führen. Bei der Rückkehr von dieser Fantasiereise sollen

sie den gleichen Weg nehmen. Eine solche Fantasiereise war ja das Kernstück der »unendlichen Geschichte« von Michael Ende, weshalb diese Dinge den meisten Kindern schon vertraut sind. Man könnte das Ganze für harmlos halten, wenn man nicht wüsste, dass genau solche Methoden von Schamanen und Hexen angewandt werden, wo extrakorporale Seelenreisen tatsächlich geschehen. Die auf dem Besen reitende Hexe ist ja nur eine Verballhornung einer finsteren Wirklichkeit, die in der Hexenliteratur klar bezeugt wird.

 

Fantasyspiele

Es handelt sich hier um komplexe Rollenspiele, auch »Dungeons und Dragons« genannt (D & D). Es gibt allgemeine Richtlinien, auch Regelbücher und Anleitungen für bestimmte Abenteuer, dagegen keine Zeitbegrenzung. Die meisten Rollenspiele dauern 3-5 Stunden. Sie können aber auch Tage dauern, ja sogar Monate und Jahre. Jeder Spieler wählt eine Spielfigur (Zauberer, Kämpfer, Kleriker, Dieb, Mörder usw.) und damit auch deren Stärken und Schwächen. Magie und Hexerei sind Bestandteile fast aller Fantasyspiele. Es werden schützende Inschriften, magische Kreise, Pentagramme und andere okkulte Zeichen benützt. In manchen Fällen kommt es oft zu einer starken Identifikation mit der Spielfigur, von der sich vor allem junge Spieler kaum mehr lösen können. Möglicherweise kippt dann Spiel in Realität um. Der Mörder im D & D-Spiel wird dann zum wirklichen Mörder (so geschehen in den USA).

 

Feng Shui

Feng Shui (chines. Feng = Wind und Shui = Wasser) ist eine chinesische Form der

Geomantie (griech. Erdweissagung). Man geht davon aus, dass die »Adern des Ch´i«, die als Drachenlinien bezeichnet werden, durch das Erdinnere strömen.

Nur wer sich in der Nähe der »wohlbringenden« Ch´i-Linien aufhält und in Harmonie mit der Natur lebt, erlangt Glück, Frieden und ein langes Leben. Anfänglich wurde diese Technik im Westen hauptsächlich angewandt, um eine harmonische Raumgestaltung zu fördern. Dabei sollen – in Verbindung mit chinesischer Astrologie – durch die richtige Platzierung von speziellen Möbeln, Pflanzen und Dekorationsgegenständen die Räume von negativen Energien befreit werden. Erst dann können sich positive Energien ausbreiten, die die menschlichen Chakras (Energiezentren) öffnen und damit ein allgemeines Wohlbefinden des Menschen hervorrufen.

Inzwischen hat diese Technik auch Einzug in den Städtebau gehalten. In mehreren Städten (z. B. Massing) wurden ganze Neubaugebiete geomantisch untersucht und nach der Feng-Shui-Methode geplant und angelegt. Häuser wurden nur auf die »harmoniebringenden« Ch´i-Linien gebaut, während die so genannten »Störfelder« mit Straßen zubetoniert wurden. Auch bei der Landschaftsgestaltung kommt Feng Shui häufig zur Anwendung.

"Bei alledem muss ein Christ sich immer der okkulten Wurzeln des Fengshui bewusst sein. Selbst wenn ihr Hauptziel scheinbar nur die Verbesserung der Inneneinrichtung ist, beschreiben mehr oder weniger alle im Westen erhältlichen Bücher die astrologischen und spiritistischen Praktiken des Fengshui. Das ist auch weiter nicht erstaunlich, denn auf ihnen baut diese Lehre auf. Es besteht somit die Gefahr, dass Menschen, die sich zuerst nur für die ästhetischen Aspekte interessieren, unbewusst in das okkulte Gewebe des Fengshui hineingezogen werden." (Horst Koch)

 

Feuerlaufen

Das Feuerlaufen ist eine in vielen Kulturkreisen praktizierte rituelle Handlung, bei der Menschen mit nackten Füßen über glühende Holzkohle gehen oder darauf tanzen. Obwohl sie

teils minutenlang in ununterbrochenem Kontakt zu den bis zu 500 Grad heißen Kohlen stehen, verbrennen sie sich nicht. Bei den Anastenaria in Griechenland, deren Zentrum östlich von Thessaloniki gelegen ist, ist das Feuerlaufen fest ins Volksbrauchtum eingebunden,

ebenfalls im ostasiatischen Raum (Indien, Indonesien usw.). Die Feuerläufer bereiten sich auf dieses Ritual mit trance-induzierenden Tänzen, Rhythmen und meditativen Techniken vor. Im Zuge der New-Age-Bewegung ist das Feuerlaufen auch bei uns populär geworden. So werden überall Feuerlaufseminare angeboten, in denen das Feuerlaufen erlernt werden kann. Es soll angeblich eine Stärkung des Selbstbewusstseins mit sich bringen und zur Selbstverwirklichung beitragen.

 

Geistheilen

Unter Geistheilen im engeren Sinne versteht man die Ritualheilung einschließlich der Geistchirurgie, wie sie vor allem auf den Philippinen betrieben wird. Diese Geistheiler versetzen sich zunächst in einen Zustand der Trance, in dem sie dann – so deuten sie es selbst – von einer verstorbenen Person (z. B. einem Arzt) besessen werden, der dann die Heilung vornimmt. Der Geistheiler versteht sich selbst also nicht eigentlich als Heiler, sondern nur als das Medium eines Totengeistes (Spiritismus).

Im weiteren Sinne könnte man auch andere Heilmethoden, die sich angeblich der Kraft des Geistes bedienen, unter den Begriff der »Geistheilung« zusammenfassen: Christliche Wissenschaft, Positives Denken, Gesundbeten usw.

Bei den echten Geistheilungen handelt es sich um Phänomene mit spiritistisch-magischem Charakter. Geistheiler sprechen dabei oft von Gott, sogar von "Gottes Gnade", die hier wirken soll. Es ist aber nicht der Gott der Bibel, der Vater des Herrn Jesus Christus, sondern der "Gott dieser Weltzeit", der Fürst dieser Welt, geistliche Mächte der Bosheit, die hier am Wirken sind und Menschen in Bindung und Abhängigkeit führen wollen (2. Kor. 4,4 ; Eph. 2, 1.2; Eph. 6, 12). Deshalb verbietet Gott den Menschen in seinem Wort jegliche Kontaktaufnahme mit geistigen Wesenheiten. Gott möchte, daß wir uns in allen körperlichen und seelischen Nöten durch Gebet zu Jesus Christus an ihn wenden.

Natürlich kann Gott Heilung schenken und wirkt dabei auch durch Ärzte. Geistliche Heilungswunder sind aber durch den Menschen nicht erzwingbar, und das Anzapfen von - wie immer gearteten - universalen (kosmischen) Energien oder die Nutzung verborgener (okkulter) Kräfte ist mit dem biblischen Zeugnis unvereinbar.

 

Gläserrücken

Das »Gläserrücken« ist eine mantische Methode, mittels derer man Kundgaben aus der Geisterwelt erhalten möchte. Auf einem Tisch liegt unter einer Glasplatte ein Alphabet aus, auf dem Tisch steht ein kleines Gläschen. Dann wird ein Geist herbeizitiert und

dem Geist werden Fragen gestellt. Daraufhin fängt das Gläschen an zu tanzen und bleibt auf einzelnen Buchstaben stehen, die zusammengesetzt die Antwort auf die gestellten Fragen ergeben.

Das G. wird heute häufig unter Jugendlichen praktiziert und als spannende Freizeitbeschäftigung angesehen. Doch sei klar gesagt: Es handelt sich hierbei um Spiritismus, d. h. um Verkehr mit der Dämonenwelt, der schwerwiegende seelisch-geistliche Folgen hat.

 

Gnosis

Als »Gnosis« (griech. »Erkenntnis«) bezeichnet man eine okkulte philosophisch-religiöse Denkrichtung, die die Erlösung in der Erkenntnis höheren Wissens sucht. Als einer der ersten und größten Gnostiker ist Simon Magus bekannt geworden, wahrscheinlich derselbe, von dem auch in der Apostelgeschichte zu lesen ist (8,9ff.). Eine wichtige mythologische Gestalt der Gnosis ist Hermes Trismegistos, der oft mit dem griechischen Gott Hermes gleichgesetzt wurde und angeblich dreimal gelebt haben soll. Aus Schriften, die ihm zugeschrieben, vermutlich aber aus der Feder anderer Autoren stammen, sind diverse gnostische Sekten entstanden wie die Paulizianer, die Barbeliten, die Bogomilen und die Ophiten.  Ihre Blütezeit hatte die Gnosis im 2. Und 3. nachchristlichen Jahrhundert. Heute ist sie im Rahmen der New-Age-Bewegung zu einer neuen Blüte gelangt.

 

Heilmagnetismus

Der Heilmagnetismus, aus dem die Hypnose entwickelt wurde, geht im Wesentlichen auf die Lehre vom »animalischen Magnetismus « des deutschen Arztes Franz Anton Mesmer (1734 – 1815) zurück. Er bewirkte Wunderheilungen und Massenhysterie. Im 19. Jahrhundert kam der Gedanke auf, dass den menschlichen Körper ein Energiefeld (»Biod« genannt) umgebe. Okkultisten haben diese Gedanken mit der Lehre der Anthroposophie vom Astralleib verknüpft. Das steigende Interesse an Esoterik hat heute den Markt für Heilmagnetiseure eindrucksvoll wachsen lassen. Da werden dann sogenannte »Auramassagen« oder andere Formen der Handauflegung zu Heilzwecken eingesetzt.

 

Hellsehen, Hellsichtigkeit

Unter Hellsehen versteht man die (paranormale) Fähigkeit, Dinge oder Vorgänge zu erkennen, die der normalen Wahrnehmung nicht zugänglich sind. Andere Begriffe sind Paragnosie oder Zweites Gesicht. Die Fähigkeit dazu nennt man Hellsichtigkeit (oder »Hyperästhesie«). Andere Ausprägungen der Hyperästhesie sind das Gedankenlesen (Telepathie), die Gedanken-übertragung und das Fernfühlen.

 

Hexerei

Als Hexerei wird allgemein die Zauberei bezeichnet, die zum Schaden anderer ausgeführt wird. Sie liegt in der Nähe der schwarzen Magie. Heute ist das moderne Hexentum, genannt

»Wicca«, fast so etwas wie eine weltweite Religion. Die eigentliche Wicca-Bewegung – »wicca« steht für »weise« – wurde von Gerald Gardner in England initiiert. Ihre Anhänger verehren den gehörnten Gott, den Gott der Jagd, grenzen sich aber von den Satanisten ab. Anleitungen für moderne Hexen lesen sich andererseits teils wie ein Kompendium magischer Praktiken. Die Zahl der Hexen in den Vereinigten Staaten allein wird auf knapp zwei Millionen geschätzt. Mindestens dreißig Hexengruppen sind von der amerikanischen Steuerbehörde offiziell als Kirchen anerkannt. Wicca-Gemeinschaften (Konvente) gibt es auch in Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, Deutschland, Schweden und mehreren anderen Ländern. Vor allem feministische Frauengruppen sind dem Hexentum zugetan, weil sie hier eine Möglichkeit sehen, ihre Unabhängigkeit und Eigenständigkeit von der Männerwelt zu demonstrieren.

 

Hypnose

Unter Hypnose sollen hier alle Techniken und Situationen verstanden werden, die in einen Zustand der Trance führen. Trance ist ein besonderer Bewusstseinszustand, indem der Wille und der Verstand weitgehend ausgeschaltet sind, die Wahrnehmungeingeengt ist, "innere Bilder" vor dem geistigen Auge entstehen und übernatürlichePhänomene möglich sind.

Was ist davon zu halten?

a) Hypnosen sind nicht ungefährlich. Sie sind Gewalt gegen die Seele wehrloser Kinder, die das körperliche, seelische und geistige Wohl beeinträchtigen, den Geist verwirren und zu schlimmen psychiatrischen Erkrankungen führen.

b) Hypnosen sind magische Praktiken. Hypnosen arbeiten mit denselben Techniken wie die Hexen, Magier, Schamanen und Yogis: mit Ritualen, besonderen Körperhaltungen, Entspannungs-und Atemtechniken, Konzentrations-und Augentechniken und vor allem mit Suggestionen und Visualisierungen. Hypnosetherapeuten glauben, das (positive) Gedanken, Worte (oder Formeln) "innere Bilder", (bildhafte Vorstellungen oder Visualisierungen) die Wirklichkeit beeinflussen und verändern können. Was wir uns im Geiste bildhaft vorstellen, wird eintreffen. Das ist Magie, das ist magisches Denken!

c) Hypnosen sind eine spirituelle und quasireligiöse Praktik. Die Hypnoseapostel glauben an eine übernatürliche Kraft-und Wissensquelle, an einen unsichtbaren Freund, Helfer, Ratgeber und (geistigen) Führer (!), dem personale und quasigöttliche Eigenschaften zugeschrieben werden. Die moderne Wissenschaft nennt diese übernatürlichen Helfer und Ratgeber "Unbewusstes" oder "Unterbewusstsein", die Esoterik nennt sie Geistführer, Lichtwesen oder Engel, die Bibel spricht von den Mächten der Finsternis, bösen Geistern und Dämonen, wie die Hexen, Magier und Schamanen. Wie der Gott der Bibel sind diese unsichtbaren Helfer und Ratgeber allwissend, allmächtig, edel, weise, hilfreich und gut. Ihm können und sollen wir vertrauen. In Not sollen wir uns an sie wenden, mit Hilfe verbaler Formeln (Suggestio-

nen) und/oder "innerer Bilder" (bildhafter Vorstellungen oder Visualisierungen), die dem UB mitteilen, welche Hilfe wir von ihnen wollen.

d) Hypnosen verstoßen gegen den christlichen Glauben und das Wort Gottes. Aus biblischer Sicht öffnen Hypnosen immer nur die Tür zum Reich und zu den Mächten der Finsternis. Aus biblischer Sicht können Hypnosen die Übenden in Medien oder mediale Persönlichkeiten verwandeln, die sich von den Mächten der Finsternis stärken, helfen, inspirieren, informieren, beraten und (ver)führen lassen.

e) Hypnosen im Schulunterricht sind rechts-und verfassungswidrig. Unfreiwillige

Hypnosen verstoßen gegen das Hypnoseverbot, sie verstoßen gegen das Therapieverbot, und sie verstoßen gegen das Grundrecht auf Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

f) Unfreiwillige Hypnosen im Schulunterricht sind eine moralisch verwerfliche und

rechtswidrige Form religiöser Indoktrination und antichristlicher Zwangsmissionierung.

(Franzke, R.: Vorsicht! Hypnose)

 

Immanenz

Mit Immanenz meint man (im Gegensatz zur Transzendenz) die natürliche Welt, die innerhalb unserer Raum-Zeit-Dimension angesiedelt ist. Nicht alle Bereiche der Immanenz müssen auch

sichtbar sein. Es gibt auch eine unsichtbare natürliche Welt (Radiowellen, Magnetfelder, radioaktive Strahlung usw.), die aber dennoch der Immanenz zugehört.



Irrlehren und Sekten

Viele religiöse Propheten haben Lehren verbreitet, in denen – unter Missbrauch der Bibel – göttliche Wahrheiten mit heidnischem Aberglauben vermischt sind. Sie stützen sich dabei auf „Offenbarungen“ angeblich göttlichen Ursprungs, die maßgebender sein sollen als die Heilige Schrift. Andere wieder vollbringen unter dem Deckmantel christlicher Lehren Krankenheilungen, die auf die Einwirkung dämonischer Kräfte zurückzuführen sind. In vielen Kirchen und Organisationen werden Irrlehren festgehalten, die im Widerspruch zu den Fundamental-Wahrheiten der Bibel stehen.

Andere Strömungen halten wohl an der bibel fest, stehen aber in Gefahr, unter den Einfluss des bösen zu kommen, indem sie außergewöhnliche Erscheinungen für Wirkungen des Heiligen Geistes halten. Man kann sie in die „charismatische Bewegung“ einordnen, die in die meisten Kirchen und christlichen Gemeinschaften Eingang gefunden hat. (Buch: Alarm! Okkultismus! – Paul  F. Kiene)

 

Isiskult

Die ägyptische Gottheit Isis, Mutter des Horus sowie Schwester und Braut des Osiris, war die Personifikation des Königsthrons. Sie wurde oft mit Kuhhörnern und Sonnenscheibe dargestellt. Isis war im Römischen Reich sehr populär, wurde dort mit anderen Gottheiten vermischt und zunehmend zu einer »Göttin für alles«. Da Isis auch die Göttin der Verstorbenen war, bekam ihr Kult die Aura des Geheimnisvollen. Kein anderer Kult hat dem Christentum so massiv widerstanden. Erst die zunehmende Integration wesentlicher Elemente dieses Kults in das römischkatholische Christentum (Marienkult) vermochte ihm seine Kraft zu nehmen.

 

Kabbala

Der Begriff »Kabbala« umfasst die Gesamtheit der mystischen und esoterischen Tradition des Judentums. Man nimmt an, dass die Kabbala später entstanden ist als die Gnosis und von ihr beeinflusst wurde. Die Kabbala hat die Zielsetzung, ein alternatives Interpretationssystem der Bibel zu entwickeln, das sich auf bestimmte Lesetechniken stützt, die nur Eingeweihten zugänglich sind. Bei diesen Lesetechniken geht es um die Bestimmung von geheimen Namen Gottes, der Engel und der Dämonen. Diese Namen werden als heilige Wörter angesehen, die demjenigen, der fähig ist, sie korrekt auszusprechen, außerordentliche Kraft verleiht, Kraft zur Schöpfung wie zur Zerstörung. Eine herausragende Rolle unter den vielen kabbalistischen Theorien nimmt die Lehre der Sefiroth ein. Die Kabbala geht zurück auf einen sehr alten jüdischen spekulativen Text aus dem 8. bis 10. Jahrhundert, das »Sefer Jezirah«, das »Buch der Schöpfung«.

 

Kybele

Kybele, auch Artemis, ist eine antike Gottheit, die ihren Ursprung in Anatolien hatte, deren Kult aber auch in der griechischen und römischen Welt sehr beliebt war. Sie wurde als Fruchtbarkeitsgöttin angesehen, aber auch als Göttin der Berge und der Natur verehrt. Ihr Tempel in Ephesus war eines der sieben Weltwunder der Antike.

 

Macumba

Das Wort »Macumba« stammt aus der Bantusprache und heißt »Versammlung«. Es wird in Brasilien für einen dort weitverbreiteten afroamerikanischen Kult verwendet. Der Kult ist aus der Verschmelzung animistischer Vorstellungen der als Negersklaven nach Brasilien verschleppten Schwarzafrikaner mit der dort schon vorhandenen katholischen Überlieferung entstanden. Die ehemals heidnischen Gottheiten wurden mit den Namen der katholischen

Heiligen versehen und werden angebetet, was auch Tieropfer (vor allem Hühner) einschließt. Durch wilden Tanz bei rhythmischer Musik kommt es zur Besessenheit mit den angerufenen Gottheiten (Orisha). Damit verbunden ist auch ein Ahnenkult.

 

Magie (weiße und schwarze Magie)

In okkult-esoterischen Kreisen wird Magie als die gezielte Anwendung bestimmter Kräfte und Energien der Seele verstanden, also als archaische Fähigkeit des Menschen, die zum Guten

(weiße Magie) und Bösen (schwarze Magie) eingesetzt werden kann. Die Bibel lässt keinen Raum für eine positive Interpretation von Magie, welcher Art auch immer. Sie wird dort Zauberei genannt und ausdrücklich verworfen (5Mo 18,10). Magie wurde und wird von Medizinmännern und -frauen vor allem zum Heilen verwandt. Mit weißer Magie heilt man Krankheiten und soziale Störungen. In Afrika werden Lungenkrankheiten ebenso

magisch-rituell behandelt wie auch Arbeitslosigkeit oder Ehescheidungen.

Meist werden dabei Heilkräuter verwendet. Durch Schlachtopfer und die Anrufung der Ahnen sollen deren heilende Kräfte verfügbar gemacht werden. Zur schwarzen Magie gehört etwa der Schadenszauber, der eingesetzt wird, um Menschen Schaden zuzufügen. Er arbeitet gewöhnlich mit Analogien.

Für schlechte Zwecke werden schlechte Mittel benutzt: Kot, Urin, schmutzige Wäsche, Messer. Ein bekanntes Beispiel für Schadenszauber ist der Voodoo-Kult. In beiden Fällen, der weißen wie der schwarzen Magie, macht man sich dämonische Kräfte zunutze.

 

Magie im Kino

Es gibt seit Jahren einen ausgesprochenen Boom von Science-Fiction- und Fantasy-Filmen. Diese neue Art von Filmen unterscheidet sich deutlich von den früheren Science-Fiction-Filmen. »Die heutige Filmszene im Bereich der Science-Fiction ist geprägt von einem versteckten Gift, gezeichnet von einer heimlichen Botschaft, die den Zuschauer erfassen soll – durchdrungen von Magie! Wie die Stiefmutter dem Schneewittchen, so reicht man uns heute die Magie in Form eines schmackhaften, aber vergifteten Apfels!«

Einige dieser Filme seien genannt, damit Sie wissen, wovon ich rede: Es handelt sich um Filme wie »Star Wars«, »Der Drachentöter «, »Das letzte Einhorn«, »Krull«, »E.T.«, »Der Android«, »Galaxina«, »Alien«, »Die unendliche Geschichte«, »Momo«, »Harry Potter«  »Matrix« und nicht zuletzt »Avatar«  sowie viele andere.

Häufig geht es in diesen Filmen um den Kampf zwischen schwarzer und weißer Magie. Doch dieser Kampf – das habe ich schon oben deutlich gemacht – ist ein Spiel der Hölle. Gewinner bleibt immer der eine Urheber: der »Lichtengel«, nämlich Luzifer oder Satan. Magie, eingepackt in Technik und Wissenschaft, kommt dem modernen Menschen entgegen. Raufereien zwischen schwarzer und weißer Magie in Science-Fiction-Filmen wecken die Lust nach der Erlernung – zumindest der weißen Magie. Schon Kinder werden filmisch aufgefordert, sich einfach der Magie, der okkulten Macht rückhaltlos anzuvertrauen. Während bei einigen Filmen das »Außer-Irdische« noch dämonisch und todbringend gezeichnet ist, setzt sich immer mehr die Botschaft durch, dass Außer-Irdische Hilfe bringen, dass sie freundlich gesinnt seien, eben »Engel des Lichts«. Wir sehen, dass die Botschaft dieser Filme auf dasselbe hinausläuft wie die ganze UFO-Geschichte. Die Wirkung dieser Filme auf den Betrachter darf nicht verharmlost werden. Sie gehen tief in die Seele und schaffen eine Öffnung für das Okkulte allgemein. Von daher sind auch diese Filme Wegbereiter des Okkultismus.

 

Mandala

Das Wort »Mandala« stammt aus der altindischen Sanskritsprache und heißt Kreis. Es handelt sich hier um konzentrisch aufgebaute Bilder mit ornamentaler Zeichnung. Sie werden im

Tantrismus, einer religiösen Strömung in Indien, die seit dem 5. Jahrhundert großen Einfluss auf Hinduismus und Buddhismus gewann, als Meditationshilfe benutzt. Mandalas werden

zunehmend häufiger in deutschen Kindergärten und Schulen im Zusammenhang mit Stilleübungen und Fantasiereisen eingesetzt. Dazu lässt man die Kinder diese Mandalas ausmalen.

 

Mantik

Als Mantik oder Wahrsagen bezeichnet man alle okkulten und paranormalen Methoden, mittels derer man Wissen über Dinge der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft gewinnen möchte, das auf normalem (natürlichem) Wege nicht zu erlangen wäre. Die Fähigkeit zum Wahrsagen wird durch Trance gefördert, weshalb im Zusammenhang mit mantischen Bemühungen dieüblichen trancefördernden Praktiken wie die Einnahme von Narkotika, Tänze, Fastenübungen usw. zum Einsatz kommen.

 

Mantra

Ein Mantra ist ein Wort, ein religiöser Spruch oder eine magische Formel aus der Sanskritsprache, auf das der Meditierende seine Konzentration ausrichtet. Ihm kommt sowohl in der buddhistischen als auch in der hinduistischen Religionsausübung eine große Bedeutung zu. Einer ständigen Wiederholung des Mantras, das den Namen einer Gottheit bezeichnen kann, wird im Mantrajana, einer buddhistischen Richtung, sogar eine erlösende Wirkung zugeschrieben.

 

Medialität

Mit »Medialität« meint man die paranormale Fähigkeit eines okkulten Mediums, zwischen der natürlichen und der übernatür lichen Welt zu vermitteln. Medialität wird durch häufige Anwendung okkulter Methoden verstärkt und weiterentwickelt.

„Medial sein“ bedeutet, mit paranormalen Fähigkeiten und Kräften ausgestattet zu sein. Diese äußert sich in (nicht sachlich begründeten) Vorahnungen, Voraussagen, in Wahrträumen, Hellsichtigkeit, Hellfühlen, dem sog. Zweiten Gesicht, Rutenfühligkeit, Pendelerfolgen, Seelenaustritten, Déjà-vu Phänomenen, Geister-erscheinungen, Spukerscheinungen, Christus- und Marienvisionen, Engelerscheinungen, Totenerscheinungen und, je nach Kulturkreis, anderes mehr. Solche Erscheinungen und Erfahrungen sind keine „Gnadenbegabungen“, sondern eindeutige Indizien dafür, dass eine okkulte Belastung vorliegt, sei es durch vorausgegangene Öffnung für heidnische Glaubensrichtungen, sei es durch Aufnahme von schwarmgeistige Lehren und durch unkritische Kontakte zu solchen Kreisen, in denen Erscheinungen wie Zungenrede und Prophetie gepflegt und als „Charismen“ angesehen werden. (Rudi Holzhauser – Spiritualität und Charismata, Der okkult – christliche Enthusiasmus)


Mystik und falsche Innerlichkeit

Die Mystik verspricht Vereinigung mit der Gottheit und Lebenserfüllung durch besondere Übungen und Meditationstechniken, durch Versenkung und Entleerung des Bewußtseins. Die Mystik (auch die „christliche“) ist ihrem Wesen nach heidnisch und widergöttlich. Sie ist dem schlichten Glauben an das Wort Gottes und an Christus, in dem wir alle Fülle haben, völlig entgegengesetzt. Sie verspricht übernatürliche „Erleuchtungen“ und unbiblische besondere „Gottesoffenbarungen“, ein direktes „Schauen Gottes“ und ein unmittelbare „Hören der Stimme Gottes“, hinter der doch die Stimmen verführerischer Geister stehen.

Diese uralte Verführungsmacht, die stets auf Frauen eine besondere Anziehungskraft ausübte, zieht heute wieder vermehrt auch Männer in ihren Bann. Sie wird von Katholiken wie Thomas Merton, Henri Nouwen und Anselm Grün propagiert, aber auch von „Evangelikalen“ wie Richard Foster, Brennan Manning und Ulrich Eggers. Eine der Mystik ähnliche Verführungsströmung ist die Charismatische Bewegung, in der sehr viele Männer sich dem Einfluß betrügerischer Geister und Kräfte ergeben.

(Rudolf Ebertshäuser – Ein Mann nach dem Herzen Gottes werden)


 

 

Neurolinguistische  Programmieren  (NLP) 

Was ist NLP? Fragt man einen vom NLP Überzeugten, so erhält man meist Antworten wie "NLP vermittelt hochwirksame Kommunikationstechniken", "NLP ist ein bedeutsames Konzept für Kommunikation und Veränderung", "NLP ist exzellente Kommunikation" und andere Sätze, die einen Superlativ enthalten. Was ist NLP nun aber wirklich?

Das Neurolinguistische Programmieren (NLP) wurde Anfang der 70er Jahre von Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Angeblich beobachteten sie mehrere berühmte Psychotherapeuten (Virginia Satir, Fritz Perls u.a.) und kamen so auf einige Methoden, die den Erfolg dieser therapeutischen "Magier" bewirkten. Ob diese Beobachtungen tatsächlich stattgefunden haben, ist übrigens gänzlich unbelegt. Diese Methoden fassten sie unter der Bezeichnung "Neurolinguistisches Programmieren" zusammen. Die Wahl des Namens leiten die Erfinder des NLP überraschenderweise von ihren Berufen ab: Grinder ist Linguist (daher das L für "-linguistisch " in NLP), Bandler ist Psychologe (daher das N für "Neuro-") und Mathematiker (daher das P für "Programmierung"). Sie bedienten sich dabei einer an formale Sprachen und die generative Transformationsgrammatik angelehnten Ausdrucksweise, die den Anschein von wissenschaftlicher Fundierung und technischer Exaktheit vermitteln soll. Ihre Ideen wurden von andern Autoren aufgegriffen und variiert und in ungezählten Büchern, Seminaren und Workshops unters Volk gebracht. NLP boomt zur Zeit wie keine andere Psychotechnik.

Von vielen NLP-Anwendern wird das NLP gerne als ein Werkzeugkasten bezeichnet, der vielerlei therapeutische Techniken enthält, die sich jeweils autonom (ohne Bezug zu einem dahinter stehenden System) einsetzen lassen, um das Verhalten und Erleben von Menschen zu ändern. NLP wird daher nicht nur als therapeutisches Verfahren im weitesten Sinne eingesetzt, sondern auch in der Werbung, der Mitarbeitermotivation usw. Der Begriff "NLP" ist nicht geschützt. Auch gibt es keinen verbindlichen Grundstock an theoretischen Aussagen und Techniken (Quelle: Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken).

Neuro-Linguistisches Programmieren ist eine versteckte, eine raffinierte (man könnte auch sagen: hinterlistige) Form der Hypnose. Auffällig ist, daß sehr viele NLP-Anbieter auch weitere Hypnosetechniken offen anbieten. Wie in der Palette eines "Künstlers" werden beim NLP viele okkult-esoterische Verfahren zusammengestellt: Tranceinduktion, Visualisieren,  Imagination,  Hypnose, Astralprojektion, Augentechniken, Spiegeltechnik.

Prof. Dr. Uwe P. Kanning, Wirtschaftspsychologe an der Hochschule Osnabrück, nimmt in seinem Blog-Beitrag „Der große NLP-Bluff" das Verfahren kritisch unter die Lupe und untersucht beispielsweise, was von der von NLP-Adepten propagierten Einteilung von Menschen in „visuelle" und „auditive Typen" zu halten ist. Dies soll sich auch in deren Körperhaltung, Gestik, Mimik und Wortwahl niederschlagen, die, erst einmal identifiziert, geschickt durch NLP-Techniken beeinflusst werden könnten. Kannings Fazit: „Der Beitrag des NLP zur Diagnostik bewegt sich auf dem Niveau von Astrologie, Pendeln und Schädeldeutung. Die Aussagekraft der NLP-Diagnostik entspricht bestenfalls der eines Münzwurfs, sie ist zugegebenermaßen aber ungleich unterhaltsamer. Alle Leser sollten sich an dieser Stelle nachdrücklich ermuntert fühlen, sich selbst etwas Lustiges auszudenken und ein NLP-Ratgeberbuch zu schreiben. Nur Mut! Schlechter kann es gar nicht mehr werden."

 

Neuplatonismus

Der Neuplatonismus ist eine religiös-mystische, stark spekulative philosophische Richtung der griechischen Spätantike, die auf Lehren von Platon aufbaute. Danach sei alles Seiende nur

eine Emanation (Ausstrahlung) des unkörperlichen eigenschaftslosen »Ur-Einen«. Ihr Hauptvertreter war der Philosoph Plotin.

Obwohl diese Lehre anfangs in einen scharfen Widerspruch zum frühen Christentum trat, gelang es ihr u. a. über Augustinus, die christliche (katholische) Kirche zu beeinflussen.

 

New-Age-Bewegung

Der Begriff »New Age« wurde schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts von der Theosophin Alice Bailey geprägt, aber erst in den 1970er-Jahren populär. Die New-Age-Bewegung geht von der astrologisch-esoterisch bestimmten Sicht aus, dass zur Jahrtausendwende ein neues Zeitalter (das Wassermannzeitalter) beginnt und das bisherige, christlich geprägte Fische-Zeitalter ablöst. New-Age hat keinen einheitlichen Denkansatz, die Inhalte weichen stark voneinander stark ab. In der Literatur werden verschiedene Ansätze beschrieben: der wissenschaftstheoretische Ansatz, der esoterisch-astrologische sowie der schamanistische und religiöse Ansatz. In der Gegenwart ist der schamanistische Ansatz besonders in der emanzipatorischen Frauenbewegung gefragt. Alle diese Ansätze versprechen praktische Lebenshilfe oder Heilung von Leiden. In Workshops oder Wochenendseminaren erlernen Interessierte das neue, ganzheitliche Bewusstsein und werden zum »Schamanen«, »Priester« oder auch zur Hexe ausgebildet. Zunehmend wird versucht, das New-Age-Denken auf alle gesellschaftlichen Bereiche auszudehnen. So gibt es u. a. das New-Age-Management in der Industrie, eine spezifische New-Age-Musik und New-Age-Politik als Begriff für eine neue Form politischer Organisation.

 

Okkultismus

»Okkultismus« (von lat. occultus = verborgen, versteckt) ist ein Sammelbegriff für verschiedenste Denkrichtungen, die alle einen Zugang zu einem höheren esoterischen Geheimwissen vermitteln sollen. Beispiele dafür wären aus der vorchristlichen Zeit der babylonisch-persische Mithraskult, der ägyptische Isiskult, der indische Weda, der griechische Neuplatonismus, der Kult der Kybele und des Dionysos sowie keltische Kulte. Seit dem Auftreten des Christentums kamen die Gnosis, die jüdische Kabbala und die Alchemie hinzu. Weiter könnte man die arabischen Sufis nennen, die Rosenkreuzer, die Freimaurerei und den Spiritismus. Doch bezeichnet der Begriff »Okkultismus« nicht nur diese Lehren und okkult-philosophischen Strömungen, sondern auch eine Vielzahl von widergöttlichen magischmantischen Praktiken.

Es schließt mystische Erkenntnis und magische Kräfte mit ein, die von der Welt der Geister empfangen und zugunsten der Verehrer ausgeteilt wurden oder die von denen, die in diese Geheimnisse eingeweiht sind, in zerstörerischer Weise gegen Feinde eingesetzt werden. Die Beherrscher okkulter Kräfte sind bekannt als Medizinmänner (oder -frauen), Schamanen, Zauberer, Hexenmeister und Hexen, Medien, übersinnlich Begabte, Priester, Astrologen, Gurus, Yogis, Seher oder Heiler.

Okkulte Praktiken gibt es heute in jedem Kulturkreis rund um die Welt in Hülle und Fülle.

 

Orakel

Unter »Orakeln« versteht man Zukunftsdeuten mithilfe von Zeichen. Im Griechenland der Antike gab es besondere Stätten, wo Priesterinnen Weissagungen verkündeten (z. B. das Orakel von Delphi).

 

Pantheismus

»Pantheismus« (Allgottlehre) bezeichnet eine Lehre, wonach außerhalb dieser geschaffenen Welt kein persönlicher Gott existiert. Vielmehr sei das Göttliche in der Schöpfung selbst zu finden. Das Weltall und Gott seien identisch (Alleinheitslehre, Monismus).

 

Parapsychologie - PSI-Forschung

Die Parapsychologie (gr. para = neben, über … hinaus) ist eine Bezeichnung für alle systematischen wissenschaftlichen Bemühungen, diejenigen Phänomene, Erlebnisse und Verhaltensweisen, die mit dem normalen Wissen nicht vereinbar sind (sogenannte

»paranormale Phänomene«), zu erfassen und zu erklären (Hell sehen, Telepathie, Wahrsagerei, Präkognition, auch psychokinetische Erscheinungen wie Spuk, Klopftöne, Levitationen, Materialisationen, u. a.). Dieser wissenschaftliche Ansatz hatte seinen

Anfang mit der Gründung der »Society for Psychical Research« im Jahre 1882. Da man versucht, alle diese Phänomene auf innerweltliche (immanente) Weise zu erklären, muss man teils sehr spekulative Theorien entwickeln. Die P. stellt kein Teilgebiet der Psychologie dar, sondern hat sich unabhängig von ihr entwickelt.


Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, alle außersinnlichen Phänomene, sei es im Spiritismus, in der Magie, in der Mystik aller Religionen mit den Mitteln rationalistischen Denkens und Experimentierens zu erklären. Beim Experimentieren muss sie aber zwangsläufig selber zu magischen Mitteln und zu okkulten Denkvorgaben greifen (z.B. „das Unterbewusstsein“ nach C.C. Jung), so dass auch die Ergebnisse entsprechend ausfallen müssen.

Alle Parapsychologen gehen von einem, für christliche Begriffe unhaltbaren, materialistischen Menschenbild aus. Idealistische, atheistische, humanistische Anschauungen und Hypothesen – im Bestreben, das Wissen vom Menschen zu erweitern, ohne Gott anzuerkennen und ohne den Teufel fürchten zu müssen – stehen hier unversöhnbar den biblischen Maßstäben gegenüber.

Die Parapsychologie hat sich also zur Aufgabe gesetzt, die jahrtausendalten und in allen Kulturen anzutreffenden Berichte von übernatürlichen Geschehnissen auf ihren rationalen Kern hin zu untersuchen und zu erklären. Dazu wird voraus gesetzt, dass alle zu untersuchenden Phänomene in einer materialistisch geordneten Welt auftreten, d.h. regelhaft sind (positivistisch und induktiv = vom Allgemeinen auf das Gesetzmäßige schließen), und so werden Geschehenstypen aufgezeigt und ihre Gesetze formuliert). Dazu gehört das Studium überlieferter Berichte, die Untersuchung spontan auftretender Phänomene und das Experiment mit geeigneten Personen. Als Ursache nahezu aller parapsychologischen Erscheinungen wird eine mentalpsychische Kraft vermutet, der man den Namen „Psi“ gab. Über die Frage, ob es sich um  eine Kraft oder um mehrere Kräfte handelt, und ggf. über die Art ihrer Beziehungen, ob diese Kraft ein materielles Substrat (= die eigenschaftslose Substanz eines Dinges als Träger seiner Eigenschaften) hat oder rein „geistig“ zu denken ist, wurde bisher nichts Sicheres ausgemacht.

Auf einen kurzen Nenner gebracht, kann man sagen: Die Parapsychologie ist ein wissenschaftlich verbrämter, verharmloster und auf diese Weise hoffähig gemachter Okkultismus. (Rudi Holzhauser – Spiritualität und Charismata, Der okkult – christliche Enthusiasmus)


Pendeln

Das Pendel, entweder eine Silberuhr an der Kette oder andere Gegenstände an einer Schnur, wird gebraucht, um bei Menschen und Tieren Krankheiten und deren Heilmittel festzustellen. Es werden auch Rezepte von Heilmitten ausgependelt. Über Fotos, Landkarten oder Kleidungsstücken wird gependelt, um Auskunft über Verschollene oder Verlorenes zu bekommen. Selbst um die Trächtigkeit beim Vieh festzustellen, wird das Pendel benutzt. (Buch: Alarm! Okkultismus! – Paul  F. Kiene)


Pilates

Begründer dieser Trainingsmethode war der 1883 in Deutschland geborene und 1926 nach New York ausgewanderte Artist und Körpertrainer Joseph Hubert „Joe“ Pilates, Sohn  eines griechischstämmigen Turners. J. Pilates begann bereits in jungen Jahren intensiv damit, seinen Körper zu kräftigen und betrieb Bodybuilding, Gymnastik, Turnen, Boxen und Skifahren. Daneben beschäftigte er sich auch mit fernöstlichen Entspannungs- und Meditationspraktiken wie Zen und Yoga. Pilates praktizierte in den USA bis ins hohe Alter hinein und schrieb auch Bücher über seine Trainingsmethoden. Er nannte sein Training zuerst Contrology, da es bei den Übungen darum geht, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern. Nach seinem Tod (1967) führte seine Frau Clara das Studio fort; danach entwickelten und verbreiteten seine Schüler die Praxis weiter, inzwischen weltweit.

Pilates wird oft mit anderen esoterischen Praktiken kombiniert oder zusammen angeboten. Obwohl die Körperübungen im Vordergrund stehen, gelten auch bei Pilates die bei Yoga, Autogenes Training und Zen-Meditationen genannten geistlichen Gefahren. Pilates kann auch als „Einstiegsdroge“ bezeichnet werden, da die Anwender häufig zu den parallel angebotenen okkulten Systemen wie Yoga, Reiki oder verschiedenen Meditationspraktiken verleitet werden. All' diese Praktiken haben ein Ziel: den Menschen vom lebendigen Gott zu entfernen.

 

Positives Denken

Die Psychotechnik des »Positiven Denkens« ist vor allem durch die Autoren Dr. Joseph Murphy und Norman Vincent Peale bekannt geworden. In Deutschland hat Erhard F. Freitag die Methode popularisiert. Sie geht davon aus, dass unsere Erfahrung nur eine Auswirkung unseres Denkens ist. Von daher kommt es darauf an, das Denken auf positive Inhalte hinzulenken, sich autosuggestiv zu versichern, dass die Dinge so seien, wie man sie gern hätte. Besonders problematisch ist dabei die Tatsache, dass auch das Geschehen außerhalb der eigenen Person mit einbezogen wird. In dem Moment aber, wo wir meinen, durch unser Denken die äußere Wirklichkeit verändern zu können, haben wir uns schon auf den Boden der  Magie begeben. Schon die »Christliche Wissenschaft« von Mary Baker Eddy hat die Lehre vertreten, dass die Wirklichkeit nur Emanation unseres Denkens und damit durch unser Denken zu verändern sei. So hat man gemeint, die Wirklichkeit von Krankheit und Tod leugnen zu können. Murphy und Peale bedienen sich oft biblischer Begriffe und verwenden Bibelzitate, um ihre Anschauungen zu unterstreichen. Eine genauere Analyse ihrer Lehren zeigt aber deutlich, dass sämtliche Begriffe wie Gott, Glaube, Gebet, Sünde usw. einen völlig anderen Inhalt haben.

 

Postmoderne

Als »Postmoderne« bezeichnet man die nachchristliche Geisteshaltung, wie sie vor allem die westlichen Gesellschaften seit dem  ausgehenden 20. Jahrhundert kennzeichnet. Sie drückt einen kulturellen Wandel aus, der sich in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen bemerkbar macht, in der Kunst, der Architektur und der Religion, nicht zuletzt auch im Lebensstil der Menschen.

In der hier gebotenen Kürze lässt sich dieser Wandel nicht ausreichend beschreiben. Für uns Christen erscheint vor allem die immer stärkere Abwendung der Menschen vom vernunftbetonten Denken mit gleichzeitiger Öffnung für irrationale, sentimentale und spirituelle Erfahrungen relevant. Deshalb können sich neuheidnische spirituelle Lehren und Praktiken heute so stark ausbreiten und sogar das (zunehmend subjektivistische und erfahrungsorientierte) Christentum beeinflussen.

 

Qi Gong

Im 2. Jahrh. n. Chr. lebte der chinesische Arzt Hua Tuo. Durch Beobachtungen verschiedener Tiere kam er zu der Überzeugung, dass der – im Vergleich zum Menschen – bessere Gesundheitszustand der Tiere auf deren regelmäßige, harmonische Bewegungsabläufe zurückzuführen sei. Aus dieser Erkenntnis entwickelte er fünf Bewegungsabläufe, von denen später die Techniken Qi Gong und Tai Ch´i abgeleitet wurden.

Qi Gong ist eine Abfolge von festgelegten, langsamen, fließenden Bewegungen. Gleichzeitig soll sich der Übende auf seine Atmung konzentrieren und sie auf bestimmte Körperbereiche oder Organe lenken. Durch diese Übungen will er die kosmische Qi-Energie vermehrt in seinen Körper lenken, um dadurch seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Auch eine allgemeine Leistungssteigerung und innerer Frieden und Harmonie sollen durch diese Technik erreicht werden.

 

Rebirthing

Das englische Wort »Rebirthing« (»neu geboren werden«) bezeichnet eine Psychotechnik, mittels derer die angeblich durch das »Geburtstrauma« hervorgerufenen, tief liegenden Ängste und emotionalen Blockierungen abgebaut werden sollen.

Durch bestimmte Atem- und Körpertechniken soll die Geburtserfahrung reaktiviert, jetzt aber mit positiv formulierten autosuggestiven Sätzen (Affirmationen) verknüpft werden. Dadurch

soll es zu einer Umprogrammierung dergestalt kommen, dass das Geburtserleben nicht mehr mit Ängsten sondern mit Mut, Selbstvertrauen, Kraft und innerer Klarheit gekoppelt ist.

 

Reiki

Reiki entstand durch den  Japaner Mikao Usu als er zu einem Fasten- und Meditationsritual auf den Berg Kuriyama aufbrach.  Am 21. Tage hatte er dort ein angebliches Satori- (Erleuchtungs-) Erlebnis. Er glaubte, dadurch eine Heilmethode übertragen bekommen zu haben, die er Reiki nannte. Der Begriff setzt sich zusammen aus den japanischen Silben rei (Geist, Höchstes, universell) und ki (Energie, Natur, Atem), wobei ki dem chinesischen chi entspricht. Gewöhnlich wird Reiki mit universelle Lebensenergie übersetzt.
Über Amerika kam Reiki schließlich auch nach Europa, wo es seit etwa Mitte der 1980er Jahre praktiziert wird. Typisch esoterisch ist das System der Einweihungen beim Reiki. Auch beim Reiki bedarf es einer Einweihung des Schülers durch einen Meister. Usui legte dazu drei Grade fest, die auch heute noch die Reiki-Ausbildung charakterisieren.

Grundlage für das Reiki ist das taoistische Denkmodell einer kosmischen Energie, die alles Lebende durchdringt. Das steht in deutlichem Widerspruch zur Botschaft Jesu, der sagt: "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Johannes 8,12).
Niemand als Jesus Christus ist das wahre Licht. Dazu in einem klaren Widerspruch steht das magische, unpersönliche Gottesbild des Reiki.
Die Einweihungsrituale, denen sich der Reiki-Heiler gutgläubig unterwirft, stellen – besonders durch die zugesprochenen Symbole und Mantras – eindeutig eine Verbindung zur dämonischen Welt her. In 2. Korinther 11,14 warnt der Apostel Paulus ausdrücklich vor solchen Verführungen.

 

Reinkarnation

»Reinkarnation« (lat. »Wieder-Fleischwerdung«) ist die Lehre von der Wiedergeburt des Menschen, nach der sich die Seele nach dem Tod wieder in einer anderen Gestalt (in Buddhismus und Hinduismus auch in Gestalt von Tieren und Pflanzen) inkarniert.

Andere Begriffe sind Seelenwanderung oder Wiederverkörperung. Das unendliche Rad von Leben, Leiden, Sterben und Wieder-geboren-werden kann laut Buddha nur unterbrochen

werden, indem die Seele sich immer mehr der Bindung an das Irdische entledigt und schließlich ins Nirwana (ins Nichts) ein geht. Somit ist Reinkarnation eigentlich eine schwere Last, die es loszuwerden gilt. In der New-Age-Bewegung hat man der Reinkarnationslehre einen positiven Sinn gegeben, indem man Reinkarnation als einen evolutiven Lernprozess hin zu einer höheren und besseren Form versteht. Wie das angesichts der Tatsache, dass man sich an frühere Leben (und Fehler) nicht erinnern kann, funktionieren soll, ist allerdings schwer zu verstehen.

 

Reinkarnationstherapie

Die Reinkarnationstherapie gründet sich auf die Annahme der Reinkarnation und möchte von dieser Warte aus Menschen mit psychischen Störungen helfen. Die Vorstellung dabei ist die, dass gegenwärtige Störungen in traumatischen Erfahrungen wurzeln, die der Mensch in »früheren Leben« gemacht hat. Durch hypnotische Rückführung in diese früheren Leben, wobei die traumatisierende Erfahrung noch einmal durchlebt wird, soll es zu einem heilenden Effekt kommen. Diese äußerst fragwürdige und unwissenschaftliche Methode verbindet quasi okkulte mit psychoanalytischen Vorstellungen. Sie wurde vor allem durch Thorwald

Dethlefsen bekannt.

 

Rockmusik

Ein besonders wirksames Transportmittel des Okkultismus ist die Rockmusik, in besonderer Weise Heavy Metal und Black Metal, aber noch mehr Death Metal, Grindcore, bis zu Darkware und Gothic Rock. Was passiert beim Anhören solcher Musik? Der harte, monotone Rhythmus, die im Allgemeinen vorherrschende beträchtliche Lautstärke und auch wilder Tanz (bzw. einfach die Hingabe an den Rhythmus) verändern das Wahrnehmungsvermögen derart, dass das analytisch-logische Denkvermögen ausgeschaltet wird. Im Extremfall kann sogar ein Trance-Zustand erreicht werden, in dem der Betroffene für dämonische Beeinflussung besonders offen ist. Jede ankommende Botschaft wird nun kritiklos geschluckt und beißt sich im Unterbewusstsein fest. So wird der Konsument, je nach Dauer, die er unter diesem Einfluss verbringt, einer echten Gehirnwäsche ausgesetzt. Die Verstrickung der meisten Rockmusiker in Satanismus ist mittlerweile weithin bekannt. Man braucht sich nur die Platten-Cover anzusehen oder die Texte zu studieren. Die Cover sind voll von satanischen Symbolen (Pentagramme, Hexagramme, umgekehrte Kreuze usw.) und von Darstellungen okkulter Riten.

 

Rosenkreuzer

Bezeichnung für einen nach der Art freimaurerischer Bünde organisierten esoterischen Bund, der sich in der Tradition der Tempelritter stehend versteht. Diese mystische Glaubenslehre

wurde von Johann Valentin Andrae (1586 – 1654) entwickelt. Der Name »Rosenkreuzer« geht auf die von Valentin geschaffene literarische Figur Christian Rosencreutz zurück. Diese Figur und deren Wirken wurde zum Vorbild geheimer Bruderschaften, wie z. B. der Fraternitas Rosicruciana oder später der Universitas-Esoterica für Rosenkreuzer-Meditation.

 

Rutengängerei

Unter »Rutengängerei«, im Fachbegriff »Radiästhesie« genannt, versteht man eine Praxis, mittels einer gabelförmig gewachsenen Rute, die mit den Händen an den beiden Enden der Rutengabel festgehalten wird, Hinweise über geologische Faktoren (z. B. Wasservorkommen) zu gewinnen. Die Information wird über den deutlichen Ausschlag der Rute vermittelt. Der Erfolg der Rutengänger beim Aufspüren von Wasserquellen soll nicht infrage gestellt werden. Wenn man allerdings bei der Beurteilung der Radiästhesie (wozu auch das Pendeln gehört) das Wort Jesu (»An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen«) zugrunde legt, muss man zu der Überzeugung kommen, dass hier durch Medialität finstere Quellen angezapft werden.

 

Satanismus

Grundlage für den Satanismus ist die Verehrung Satans als Gottheit, aber auch die Vergottung des Menschen. Typisch ist die Umkehrung der christlich geprägten Wertvorstellungen

von Ethik und Moral. Die »Macht des Bösen« soll Herrschaft über die Welt bekommen. Als Zeichen für das Versagen des Christentums und den erwarteten Sieg Satans dient unter anderem das umgedrehte Kreuz. Sehr häufig wird die Zahl 666 für den Teufel verwandt (Offb 13,18). Man unterscheidet verschiedene Organisationsstufen satanistischer Aktivität. Da wäre

heute vor allem der jugendliche Protest-Satanismus zu nennen, bei dem Jugendliche bestimmte, von ihnen als »satanisch« angesehene Rituale praktizieren. Sehr häufig wird diese Weltanschauung bewusst nach außen demonstriert. Hierzu gehören schwarze Kleidung, ein weiß geschminktes Gesicht sowie eine bewusste Verherrlichung des Todes. Oftmals wird eine bestimmte Musikrichtung (»Black Metal« oder »Death Metal«) bevorzugt. Stärker organisiert sind spezielle Satanismus-Gruppierungen, bei denen »geheime« Lehren und Rituale gelernt

und praktiziert werden. Diese Gruppierungen sind meist hierarchisch strukturiert. Die Eingeweihten haben das Sagen, der in die Geheimlehre nicht initiierte Novize hat zu gehorchen.

Berichtet werden aus solchen Gruppierungen Folterpraktiken, Vergewaltigung und Drogenmissbrauch. Seit Beginn dieses Jahrhunderts gibt es diverse satanische Geheimlogen, über deren Praktiken aufgrund ihrer strengen Geheimhaltung wenig bekannt ist. Der moderne Satanismus geht auf Aleister Crowley und den Ordo Templi Orientis (O.T.O.) zurück. Hier finden sich auch die Grundregeln des ritualisierten Satanismus und der Satansmessen bzw. schwarzen Messen. In der satanistischen Literatur finden sich Beschreibungen für Rituale, die auch Menschenopfer beinhalten.

 

Satansmesse, schwarze Messe

Die schwarze Messe gehört zur üblichen rituellen Praxis satanistischer Gruppen. In Umkehrung der römisch-katholischen Messe gibt es einen mit schwarzem Tuch bedeckten Altar, Messbücher, Symbole wie das Pentagramm, das umgedrehte Kreuz sowie schwarze Kerzen. Es wird berichtet, dass es während der Rituale zu Tieropfern, zum Trinken von Blut (als Imitation des Abendmahls), zu Körperverletzungen (Schnitten im Arm oder im Genitalbereich, Brüchen), rituellen Vergewaltigungen von Frauen und Kindern sowie zu Folterungen kommt. Neben manipulativen Techniken (von Autosuggestion bis zur Trancearbeit) gehören Alkohol und Drogen zur Beeinflussung der Teilnehmer selbstverständlich dazu, um bei Ritualen bestimmte Bewusstseinszustände zu erreichen.

 

Schamanismus (Mehr dazu hier)

Schamanen sind Medizinmänner animistischer Kulturen, die mittels spezifischer Praktiken wie rhythmischer Musik (Schamanentrommel), Tanz, Visualisierungen, Drogen u. a. einen Zustand der Trance induzieren (Tranceinduktion) und so in Kontakt zur Geister- und Dämonenwelt treten. Dabei wird Besessenheit bewusst angestrebt, weil der Schamane dann an den übernatürlichen Fähigkeiten des Dämons Anteil hat. Extrakorporale Erfahrungen

wie Astralreisen und andere magische Fähigkeiten werden den Schamanen nachgesagt. Der Schamanismus bzw. dessen okkulte Methodik erfährt in unserer Zeit eine neue Blüte und

beeinflusst immer mehr Lebensbereiche bis hin zu christlichen Gottesdienstformen.

 

Science-Fiction

In der klassischen Science-Fiction-Literatur hatte man bestehende wissenschaftlich-technologische Errungenschaften extrapoliert (in die Zukunft projiziert), und daraus einen spannenden Stoff produziert, der zunehmend auch verfilmt wurde. Vor allem die Raumfahrt war ein fruchtbarer Stoff für dieses Filmgenre. Später hat sich dann die Fantasy entwickelt, die ihre Sujets, Themen und Motive aus Märchen, Sagen und Mythen bezieht. Die klassische

Science-Fiction vermischte sich so immer mehr mit mystisch-magischen Elementen keltischer, skandinavischer oder orientalischer Herkunft. Heutige Science-Fiction-Romane und -Filme sind durchzogen von Magie und liefern oft eine regelrechte Einführung in den  Okkultismus. Insofern sind sie als gefährliche Einstiegsdrogen zu werten.

 

Spiritismus

Der Spiritismus wurde von Emanuel Swedenborg theoretisch begründet. Er geht davon aus, dass es eine Geisterwelt gibt, in der nach dem Tod die Seele entweder für den Himmel oder die Hölle vorbereitet wird. Die Aufenthaltszeit in dieser Geisterwelt ist individuell verschieden. Solange die Seele in dieser Welt ist, könne man durch geeignete Techniken mit ihr in Kontakt treten. Oft reden die Geister auch durch Orakel zum Menschen. Spiritistische Praktiken sind das Tischrücken, das Gläserrücken, Tonbandstimmen, Kontakt mit Verstorbenen usw.

Gott hat diese Praktiken klar verurteilt. Ein Beispiel aus der Bibel ist der Besuch Sauls bei der Hexe von Endor, die den Totengeist Samuels beschwören sollte. In der Regel wird hier aber nicht Kontakt zu Verstorbenen aufgebaut, sondern zu Dämonen, die sich meist als verstorbene Angehörige ausgeben, um dann angebliches Wissen über die jenseitige Welt zu offenbaren. Aber auch zukünftige Ereignisse werden durch diese Praktiken in Erfahrung gebracht. Gerade unter Jugendlichen werden diese Dinge aus reiner Neugierde praktiziert. Sie haben aber meist sehr ernste Konsequenzen, da hier Dämonen Einfluß auf das Leben gewinnen.
Es gibt eine Vielzahl von Überschneidungen zwischen außersinnlichen Wahrnehmungen, Magie und Spiritismus, die sich nicht immer klar trennen lassen. Sicher aber ist, daß alle diese Praktiken in dämonische Bindungen führen

 

Stilleübungen

Als »Stilleübungen« bezeichnet man bestimmte meditative Techniken, wie sie heute in deutschen Kindergärten und Schulen zur Anwendung kommen, angeblich um die Kinder dadurch zur Ruhe kommen zu lassen. Äußere Ruhe, bequeme Körperstellung, geschlossene Augen, Konzentration auf einen Punkt oder eine vorgestellte Sache, gekoppelt mit Imagination (intensive Vorstellungen) oder Visualisierungen sind typische Elemente fernöstlicher Meditationspraktiken. Davon soll der verharmlosende Begriff »Stilleübungen« wohl ablenken.

 

Tarot

Tarot ist ein altes Kartenspiel, das aus 78 Karten besteht und dessen Ursprung unsicher ist. Es ist eingeteilt in 22 Große Arkana (Geheimnisse) und 56 Kleine Arkana. Die Bilder dieser Karten sollen ein Wissen um das Wesen der Welt enthalten und esoterische Informationen vermitteln. Sie wurden bisher zum Zweck der Zukunftsdeutung verwendet, haben aber im Zug der esoterischen Welle (Esoterik) größere Verbreitung gefunden.

 

Theosophie

Die Theosophie stellt eine okkulte Geheimlehre dar. Der Begriff war schon bei den Neuplatonikern und den christlichen Mystikern des Mittelalters geläufig, die damit die »Wissenschaft vom Göttlichen« bezeichneten. Diese Lehre hat dann im Laufe der

Jahrhunderte immer mehr okkulte Elemente aus Gnosis, Kabbala und fernöstlicher Mystik aufgenommen, bis sie dann vor allem im 19. Jahrhundert von Helena Petrovna Blavatsky eine

weitere Prägung erfuhr. Zusammen mit Henry Steel Olcott hat Frau Blavatsky die Theosophische Gesellschaft gegründet, deren früheres Mitglied Rudolph Steiner, Vater der  Anthroposophie, sehr stark von ihr beeinflusst war.

 

Tischrücken

Das Tischrücken ist eine spiritistische Methode, mittels derer man durch Bewegungen eines Tisches oder Klopfzeichen Kundgaben aus dem Jenseits empfangen möchte. Die Teilnehmer sitzen um einen kleinen runden Tisch, bilden mit gespreizten Fingern eine Kette, die sie ca. 15 cm über den Tisch halten. Dann wird mittels einer Beschwörungsformel ein Verstorbener herbeigerufen.

Manchmal hebt sich dann der Tisch, oder es treten Klopfzeichen auf, die als Kundgabe des Verstorbenen gedeutet werden. Aus biblischer Sicht muss angenommen werden, dass es

sich hier um Einwirkungen aus der Dämonenwelt handelt.

 

Tonbandstimmen

Die »Tonbandstimmenforscher« behaupten, über das Radio und ein Tonband Stimmen aus dem Jenseits empfangen zu können. Bei eingeschaltetem Radio (meist auf Mittelwelle) lässt man ein Tonband laufen. Dann werden Verstorbene gerufen, sich zu melden.

Bei anschließender Analyse der aufgezeichneten Radiogeräusche sollen dann Stimmen wahrnehmbar werden, die sich zu erkennen geben und Informationen über das Jenseits weitergeben.

Diese Art »Sprechfunk mit Verstorbenen« ist, auch wenn sie wegen der Verwendung technischer Geräte objektiv anmutet, nichts anderes als eine Spielart des Spiritismus und vom Wort Gottes her klar zu verwerfen.

 

Trance

Im Allgemeinen wird Trance als Zustand eingeschränkter oder eingeengter Wahrnehmung definiert. Grundsätzlich kann diese Einschränkung verschiedene Ausprägungsgrade annehmen. Fast alle gewöhnlichen Bewusstseinszustände des Menschen sind von einer gewissen Einschränkung der Wahrnehmung betroffen.

Diese ist sogar für ein gesundes psychisches Funktionieren unerlässlich. Wenn innere und äußere Wahrnehmungen ungefiltert auf den Menschen eindringen, was etwa nach Drogeneinnahme (vermutlich auch bei Psychosen) geschehen kann, ist er völlig überfordert und reagiert mit Angst und Isolation. Mit »Trance« meint man aber einen Zustand, in dem der Mensch nicht mehr »Herr seiner selbst« ist und auf äußere Reize nicht mehr angemessen

reagiert. Im Okkultismus wird die Trance als der geeignetste Zustand zur Wahrnehmung und Erfahrung paranormaler Phänomene gesehen. Trancezustände werden deshalb durch bestimmte Techniken (Tranceinduktion) herbeigeführt.

 

Tranceinduktion

Mit »Tranceinduktion« ist der Versuch gemeint, mittels bestimmter Psychotechniken (Entspannungsmethoden, Musik, Atemübungen, Visualisierung, sogenannte »Loops«, d. h. immer wiederkehrende gleichartige Denksequenzen, usw.) einen Zustand der Trance herzustellen.

 

Transzendenz

Mit Transzendenz meint man (im Gegensatz zur Immanenz) die unsichtbare übernatürliche Welt, die jenseits unserer sinnlichen Erfahrung zu denken ist und unsere Raum-Zeit-

Dimension übersteigt (tranzendiert).

 

Transzendentale Meditation  

Die Transzendentale Meditation (TM) versteht sich nicht als Religion, sondern als Wissenschaft des Bewusstseins und damit des Wissens überhaupt. Sie offenbart sich aber eindeutig als mystische Religionspraktik und ist für Menschen, die zwar religiöse Bedürfnisse haben, aber das Evangelium ablehnen, zutiefst geeignet! Sie hat einen erstaunlichen Zugang zu öffentlichen Bildungsprogrammen an höheren Schulen, Volkshochschulen und Universitäten gefunden. Die TM will zur inneren Erleuchtung führen, ungeahnte Seelenkräfte freisetzen und eine Lebens- und Glückssteigerung für den einzelnen und für die Gesellschaft bewirken.

Unter dem Vorgeben von Wissenschaftlichkeit wirbt die TM mit einer langen Liste von Versprechungen, angefangen mit Erhöhung der Intelligenz, Steigerung der Energie, größerer Lernfähigkeit bis hin zu paranormalen, d.h. okkulten Fähigkeiten, wie z.B. Seelenaustritte, Gedankenlesen und Durchdringen geschlossener Türen. Die TM geht auf einen ehemaligen Hindumönch namens Maharashi Mahesh Yogi zurück. Weil er in Indien wenig Erfolg aufzuweisen hatte, brachte er seine Erkenntnisse nach Amerika und West-Europa, das wegen seiner Entchristlichung offene Türen für alle möglichen Kulte und Ersatzreligionen hat.

In einer rituellen Einführungszeremonie, die in der hinduistischen Tradition ihren Ursprung hat, bekommt der Anfänger von seinem Lehrer ein „Mantra“, eine Klangsilbe, und wird meist dabei in Ahnungslosigkeit gehalten, dass dies das Schlüsselwort für einen Götternamen (Umschreibung für „Dämon“!) ist. Es wird stattdessen von Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und von Problem-bewältigung gesprochen. Mit einer anfänglichen Meditation von 20 Minuten wird der Betreffende zum Ursprung der Silbe, zum Brahman, geführt, das in der TM-Werbung mit „Quelle der Gedanken“ oder „kreative Intelligenz“ umschrieben wird. Das Selbst des Einzelnen soll letztlich mit dem Brahman, der sog. göttlichen Kraft, identisch werden. In diesem Zustand sollen Kräfte freigesetzt, bewusste, sagenhafte Fähigkeiten geweckt und der Mensch von Nöten und vom Stress (der eine Sünde sei) befreit werden!

(Rudi Holzhauser – Spiritualität und Charismata, Der okkult – christliche Enthusiasmus)

 

UFOs

Als UFOs (Abkürzung für engl. »unidentified flying objects« oder »nichtidentifizierte fliegende Objekte«) werden die in verschiedensten Gebieten der Erde immer wieder beobachteten, vielfach tellerförmigen (»fliegende Untertassen«), fliegenden Objekte unbekannter Art und Herkunft genannt. Es handelt sich hier häufig um optische Täuschungen, manchmal auch um bewusste Fehlberichte und Fälschungen. Andererseits gibt es aber viele Beobachtungen, die für eine reale Existenz der UFOs sprechen. Sie sind unseres Erachtens wegen der okkulten Begleiterscheinungen als Einwirkung aus der Dämonenwelt anzusehen. Hinter dem Ganzen steht der Plan Satans, die Herrschaft über die Menschheit zu erlangen. Wenn er sich den Menschen als der große – aus fernen Welten kommende – Retter und Helfer verkaufen kann, dann werden diese bereit sein, ihn als solchen zu akzeptieren. Tatsächlich zeigt die Bibel, dass es einmal so kommen wird, dass Satan in Gestalt des Antichristen für eine kurze Zeit die Weltherrschaft innehaben und von Menschen Anbetung erlangen wird. Daher können wir nur dringend davor warnen, sich dem UFO-Glauben zu öffnen und sich überhaupt näher damit zu befassen. Die UFO-Faszination kann ein Einstieg in weitere okkulte Erfahrungen werden.

 

Umsessenheit

Als »Umsessenheit« wird von christlichen Autoren oft eine Vorstufe der Besessenheit bezeichnet, die Tatsache der dämonischen Beeinflussung eines Menschen, die über das Ausmaß der okkulten Belastung hinausgeht. In der Bibel finden wir diese begriffliche

Unterscheidung nicht, und es ist auch sehr fraglich, ob sie sinnvoll ist. Da das Ausmaß der dämonischen Beeinflussung eher als Kontinuum zu denken ist, erscheint es als willkürlich,

eine begriffliche Scheidung vorzunehmen. Die Frage ist doch: Wann liegt mehr vor als Anfechtung, wann ist der Zustand okkulter Belastung erreicht, ab wann kann man von Umsessenheit oder gar Besessenheit sprechen? Diese Frage kann mangels klarer

Kriterien niemand beantworten.

 

Visualisieren

Mit »Visualisierung« ist eine Psychotechnik gemeint, mittels derer man durch gelenkte intensive Bildvorstellung Kontakt zu Geistwesen aufnehmen kann. Sie stammt aus dem Schamanismus und stellt eine uralte okkulte Praktik dar. Dennoch hat sie Eingang in die christliche Seelsorge-Praxis gefunden und wird dort vor allem im Zusammenhang mit der Methode der »Inneren Heilung« zur Anwendung gebracht.

 

Voodoo-Kult

Im Zusammenhang mit Magie wird oft auch der Begriff »Voodoo « gebraucht. Ursprünglich ist Voodoo der Sammelbegriff für einen synkretistischen Geheimkult in der Karibik, vornehmlich auf Haiti. Es handelt sich um Mischformen aus altmittelamerikanischer Überlieferung und westafrikanischen Riten, mitgebracht von Negersklaven. Im Voodoo-Kult spielen ekstatische Tänze, die zur Identifikation mit Gottheiten führen sollen, eine wesentliche Rolle. Bekannt geworden sind auch spezielle Praktiken eines Schadenszaubers. So wird, um einen Menschen in der Ferne zu schädigen, eine Puppe mit Nadeln durchstochen.

 

Wahrsagen
Ein weites Feld des Wahrsagens geschieht durch das Kartenlegen, das in der Regel mit Tarot-Karten durchgeführt wird. Jede Karte hat eine gewisse Bedeutung, die beim Ausspielen dem „Ratsuchenden“ das Schicksal offenbaren soll. Vieles auf diesem Gebiet ist Suggestion. Ein Ereignis wird vorausgesagt und erfüllt sich schließlich, weil der „Ratsuchende“ suggestiv die Bedingungen erfüllt und so das Ereignis selbst auslöst. Menschen begingen auf diese Weise Selbstmord, weil sie die Voraussage in kritischen Momenten zur Erfüllung brachten – nicht weil dies ihr Schicksal war - sondern weil sie sich der „Prophezeihung“ hingaben. Es gibt aber auch einen Teil der Wahrsagerei, der echte außersinnliche Wahrnehmung darstellt. Dämonische Kräfte wirken hier medial über Wahrsager, so daß Zukünftiges zutreffend vorausgesagt wird. Unter den vielen Scharlatanen gibt es insofern eine Reihe von Wahrsagern, die derart medial veranlagt sind und dem Teufel zur Verfügung stehen.
Andere Formen des Wahrsagens sind das Teeblatt- oder Kaffeesatzlesen. Es gibt die Form des Wahrsagens mit Hilfe von Kristallkugeln. Es gibt der Chiromantie, das Handlinienlesen, das vornehmlich von Zigeunern praktiziert wurde und wird. Aus der Form und Länge der vier Hauptlinien der Hand versucht man insofern das Schicksal des Menschen zu bestimmen.

All diese Formen sind okkulte Praktiken, die zu einer Gebundenheit des Menschen unter dämonische Kräfte führt. Weitere Formen der Wahrsagerei überschneiden sich mit der Medialität.

 

Weda

Das Wort »Weda« kommt aus der altindischen Sprache Sanskrit und heißt »das Wissen«. Es bezeichnet eine Sammlung der ältesten heiligen Schriften der Inder. Diese Schriften sind in der Zeit zwischen 1500 und 800 v. Chr. entstanden und werden als Offenbarung Brahmas, der

höchsten indischen Gottheit, angesehen.



Wünschelrutengehen

Man benutzt eine Hasel- oder Weidenrute, manchmal eine Stahlrute zum Auffinden von Wasseradern im Freien oder unter den Häusern. Man sucht damit aber auch Grenzsteine, Metalle, Kohle, Öl und anderes. Sie hat mit den sogenannten „Erdstrahlen“, die Verursacher chronischer Krankheiten und sogar Krebs erregend sein sollen, ein neues Anwendungsgebiet gefunden. Zwar konnten diese Strahlen, außer durch Rutengänger, noch nie nachgewiesen werden, dennoch wird ihre Existenz und vor allem ihre schädliche Wirkung auf die Menschen von Tausenden geglaubt. Die Rute ist ein Wahrsagegerät, genauso wie das Pendel. (Buch: Alarm! Okkultismus! – Paul  F. Kiene)

 

Yoga

Yoga wird in Indien in vielen Formen praktiziert, weil es verschiedene Formen der Yogaausübung gibt. Oft begegnet man in den westlichen Ländern dem Hatha-Yoga, der physischen (körperlichen) Form des Yoga. Sie wird als eine Gesundheitsübung angepriesen, ein Weg, um Stress zu minimieren und eine Methode, den Körper geschmeidig zu machen. Oft sind Atemtechniken und Entspannungsübungen integriert. Wenn der Yogalehrer keinerlei religiöse bzw. spirituelle Ideen des Yoga erwähnt, dann wird Yoga von den Lernenden nur als eine rein auf den körperlichen (physischen) Bereich gehende Übungstechnik verstanden - dem ist aber keineswegs so. Also was ist Yoga wirklich?


Das Wort Yoga leitet sich von einer verloren gegangenen Übersetzung eines Begriffes aus dem Sanskrit her, was so viel wie "verbinden" bedeutet. Mit wem oder was verbinden? Das Ziel aller Yogaformen ist die Einheit mit der uns umgebenden gesamten Welt, die meistens aus der Sicht der hinduistischen Gottheiten gesehen wird. Oder aus der Sicht eines unpersönlichen Gottes bzw. einer göttlichen Kraft, durch die die lebendige Vorstellung des Göttlichen in uns realisiert werden soll. Das heißt, durch die "Gott in uns Erkenntnis" soll dem Übenden die Erkenntnis vermittelt werden, selbst Gott zu sein. Der Hinduismus, in dem Yoga ein fester Bestandteil ist, lehrt, dass unsere angeborene Natur Gott ist. Dieses Wissen soll erfahrbar bzw. sichtbar gemacht werden durch Training und wiederholtes Ausrichten unseres Denkens auf die in uns wohnende, göttliche Kraft. Unser eigener Verstand wird dabei als Ursache unserer Knechtschaft angesehen. Die verschiedenen Yogaformen sind ersonnen worden, um verschiedene spirituelle Dinge zustande zu bringen. Zum Beispiel bei dem Bhakti Yoga wird Hingabe und Andacht zu einem Guru oder Gott gelehrt; bei dem Karma Yoga wird die richtige Aktion bzw. Handlung betont; bei dem Raja Yoga wird die Disziplin gelehrt, um den eigenen Fokus ohne Schwanken und Unschlüssigkeit auf das allumfassende Wissen zu richten. Hatha Yoga hat seine Grundlagen in bestimmten Körperhaltungen ("Asanas"), die der vertieften Meditation und Atemkontrolle dienen. Sowohl bei den verschiedenen Yogaformen als auch bei Transzendentaler Meditation werden so genannte "Mantras" benutzt. Dies sind mystische Wortsilben (zum Beispiel die Silbe "OM"), die die Meditation vertiefen helfen. Und obwohl die verwendeten Mittel für unser Auge unterschiedlich erscheinen, haben alle Yoga-Praktiken das eine Ziel, die Dualität (=Zweiteilung / Trennung) unseres Seins zu überwinden und eine neue Einheit zu schaffen.

Yoga-Fans glauben in wissenschaftlichen Übungen unterwiesen zu werden, doch werden sie unbewusst in fernöstliche religiöse Lehren und Rituale eingeführt, die speziell dazu entwickelt wurden, um den Menschen für das Okkulte zu öffnen.

Ein Christ glaubt an einen lebendigen Gott; er sucht sein Heil nicht in anderen Religionen.

Wenn man auf körperliches Wohlbefinden aus ist, sollte man sich an ein Programm halten, das zu diesem Zweck konzipiert ist und nicht an ein Programm, das zur Erlangung der Göttlichkeit gedacht ist.

Nach Erkenntnissen aus der Bibel ist Yoga ein Weg der Verführung, der in die Irre und ins Verderben führt.

 

Zauberei

Als Zauberei werden magische Techniken und Rituale bezeichnet, mittels derer der Zauberer die äußere Wirklichkeit beeinflussen und verändern möchte. Die dabei angewandten Regeln, die Initiationsformeln und auch die Anleitungen zur Anrufung des Teufels sind in speziellen Zauberbüchern beschrieben. Als das berühmteste Zauberbuch gilt das Clavicula Salomonis, das einen der wichtigsten Texte im Bereich der Magie und des Okkultismus darstellt. Es war besonders im 18. Jahrhundert verbreitet, geht aber auf assyrische, hebräische und byzantinische Quellen zurück. Bekannt ist auch das sogenannte »6. und 7. Buch Mose«, das aus dem Mittelalter stammt und mit den biblischen Mosebüchern nichts zu tun hat. Die Zauberei oder Magie ist von Gott ausdrücklich verboten worden (5Mo 18,10).

 

Zeichendeuten

Der Begriff »Zeichendeuten« umfasst eine Vielzahl von mantischen Praktiken, wie etwa die  Rutengängerei, das Handlinienlesen, das Kartenlegen, das Horoskopdeuten, das Bleigießen,

aber auch Alltägliches wie die schwarze Katze, die einem über den Weg läuft, der Schornsteinfeger, vierblättrige Kleeblätter, Marienkäfer, Glücksschweinchen, Scherben usw. Manche Zeichen künden Unglück, andere Glück.

 

Zen

Herkunft: Ab dem 5. Jahrhundert entstand in China Chan, eine Meditationsschule des Mahayana-Buddhismus, welche durch Übung der Meditation im Lotussitz, durch das Lösen von einer Art paradoxer Rätsel (chines. Gongans, japan. Koan) sowie "Erleuchtungserfahrung" gekennzeichnet ist. Chan wurde in (Süd-) Ostasien durch Mönche weiterverbreitet. Zen ist die ab dem 12. Jahrhundert entwickelte japanische Ausprägung dieser Strömung des mystischen Buddhismus. In der Neuzeit verbreitete sich Zen auch in den westlichen Ländern.

Bedeutung: Der chinesische Begriff Ch'an stammt ab von Sanskrit Dhyana, das ins Chinesische als Chan'na übertragen wurde. Dhyana bedeutet - frei übersetzt – so viel wie "Zustand meditativer Versenkung". Zen wird daher auch bisweilen als Meditations-Buddhismus bezeichnet.

Lehre: Chan entstand in China durch die Begegnung mit den philosophischen Systemen des Taoismus (Tao = "Der Weg") und Konfuzianismus. Zen ist der weglose Weg, das torlose Tor, das Denken des Nichtdenkens. Es kann gesagt werden, daß Zen "nichts" bietet - keine Lehre, kein Geheimnis, keine Antworten. Den Schülern wird die Bereitschaft zur Aufgabe ihres selbstbezogenen Denkens und letztlich des Selbst abverlangt. Das Ziel der gegenstandsfreien Za-Zen-Meditation ("Sitzen in Versunkenheit", eine der wichtigsten Zen-Methoden) ist Erlangung des Satori, einer blitzartigen Erleuchtung, wie sie auch Buddha zuteil geworden ist.

Diese Meditations-Methode führt zur intensiven Einübung von Trance-Zuständen völliger Passivität (Entleerung des Bewußtseins). Trance ist die Türe zu einem anderen, dem "kosmischen" Bewußtsein und Eintrittspforte für okkulte, geistliche Mächte. Das Satori-Erlebnis wird als plötzliche "Inbesitznahme" beschrieben. Der philosophisch-religiöse Hintergrund von Zen (Taoismus, Buddhismus) kennt keinen Gott als persönliches Gegenüber des Menschen. Nach Überzeugung des Zen-Meisters Willigis Jäger gibt es überhaupt keine Trennung zwischen Gott und Mensch, zwischen Schöpfer und Geschöpf. Alles bilde eine "universale Einheit". Mit der biblischen Lehre ist diese pantheistische Weltanschauung unvereinbar. Es handelt sich um einen Versuch der Selbsterlösung und der Selbstheiligung, die das Versöhnungswerk von Jesus Christus beiseite stellt.

Paulus schreibt im 1. Korintherbrief 1, 30 (Luther 1984): Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung.

Auch viele Christen, die meinen sich auf diese fernöstlichen Vorstellungen einlassen zu können, ersetzen nach und nach den Glauben an den persönlichen, liebenden Gott durch den Glauben an eine unpersönliche "Energie des Kosmos". Satan, der "Vater der Lüge", versucht heute mächtig auf der Ebene der Weltanschauungen wirksam zu sein und führt damit zahlreiche Menschen weg vom lebendigen Gott - mit ewigen Folgen.

 

Zombie

Zombie wird ein Toter genannt, der von einem Voodoo-Zauberer zum Leben erweckt wurde (Voodoo) und der dadurch sein willenloses Werkzeug wurde. Zombies wurden zu einem beliebten Thema in modernen Horrorfilmen.

 

Zweites Gesicht

Unter dem »zweiten Gesicht« versteht man eine Fähigkeit mancher Menschen, z. B. Todesfälle oder Katastrophen vorauszusehen. Oft leiden diese Menschen unter diesen von ihnen nicht gesuchten Eingebungen, andere sehen sie aber auch als Begnadung an. Eine Abgrenzung hin zur Eidetik (Fähigkeit, sich Dinge anschaulich vorzustellen) auf der einen und Hellsehen bzw. Telepathie auf der anderen Seite ist nicht möglich

_____________________________________________________________________________

 

Schlussbetrachtung

Diese ausgewählten Beispiele belegen, dass sich die Aussagen in den okkulten/esoterischen Praktiken und Lehren gleichen. Man geht dabei immer von folgenden Grundhypothesen aus:

Alles Seiende ist auf ein Einheitsprinzip zurückzuführen (pantheistisches Weltbild).

Alles Leben hat sich aus der Urmaterie durch Selbstorganisation entwickelt und der Ursprung des Menschen liegt im Kosmos (esoterisches Menschenbild).

Alles Sein wird von einer kosmischen Energie (Ch´i oder Prana) und paranaturalen Schwingungen durchströmt.

Krankheit ist die Folge eines Energie-Ungleichgewichts. Auslösende Faktoren sind z. B. negative Schwingungen, Störfelder wie Wasseradern, Erdstrahlen, giftige Substanzen.

Heilung ist die Wiederherstellung und Harmonisierung des gestörten Energieflusses im Körper, mittels verschiedener mystischer Methoden.

  Der Mensch spielt Gott und besitzt in sich das göttliche Potential zur Selbsterlösung und Höherentwicklung. Und viele Menschen gemeinsam, die vereinigte Menschheit also baut des Reich der Gerechtigkeit und des Friedens.


 

Anhand dieser wenigen Kriterien können die diversen Angebote auch von Laien auf ihren geistig-philosophischen Hintergrund hin überprüft werden.

 

Unbestritten ist auch, dass es zwischen Himmel und Erde Dinge gibt, die mit wissenschaftlichen Methoden niemals belegt werden können, insbesondere das, was sich im geistlichen, nicht-materiellen Bereich abspielt, und nicht alle diese »Wunder« sind von vornherein als esoterisch oder okkult zu bezeichnen.

Spontanheilungen, die durch Gebet hervorgerufen und durch den Heiligen Geist Gottes vollbracht werden, sind wissenschaftlich auch nicht beweisbar.

 

HERZLICH(S)T

Klaus und Dagmar

 

 

Möchtest Du von den Beiträgen aus unserem blog zeitnah informiert werden, so  abonniere unseren blog über den RSS Feed oder / und trage deine E-Mail-Adresse in unseren Newsletter  ein. 

 

Liebe Leser,

Wer das Thema interessant findet, den bitten wir diesen Artikel weiter zu verbreiten, damit möglichst viele Menschen informiert werden. Bitte verlinken / teilen Sie diesen Artikel auf  den sozialen Netzwerken mit Ihren Freunden oder leiten Sie den Artikel per Email an Freunde und Bekannte weiter. Vielen Dank.

 

Folgende Beiträge könnten dich vielleicht auch interessieren:


Das Kreuz mit der Selbstverwirklichung - eine Gesellschaft am Abgrund!

Warum Schamanische Lehren und Praktiken fast alle gesellschaftlichen Lebensbereiche erobern?
Die Kunst zu Meditieren: Wähle passiv = Fluch oder aktiv = Segen

 

Lügen über Gott (Teil 4) - Gott wird am Ende nachsichtig sein Lügen über Gott (Teil 3) - Gott schuf weder die Welt noch den Menschen

Lügen über Gott (Teil 2) - Gott beeinträchtigt unsere Freiheit

Lügen über Gott (Teil 1) - Gott ist ein Produkt unserer Gedanken



Götter des neuen Zeitalters
Eines der besten Videos von der New-Age-Bewegung überhaupt.

Der Markt boomt - die Liste der New-Age-Praktiken wird immer länger und durchdringt immer mehr Lebensbereiche.

Die Bereitschaft vieler Menschen, durch diese Dinge hindurch sich der übernatürlichen "Kräfte des Kosmos" zu bedienen nimmt zu. Kaum jemand aber stellt sich ernsthaft die Frage, WELCHE KRÄFTE er sich hier zu eigen macht und mit welchen Mächten er damit in Verbindung tritt. Die oft gehörte Annahme, es handle sich hierbei um "menscheneigene innewohnende Kräfte" ist ein fataler Irrtum!

... dieser Film soll eine Hilfe sein, das Wesen von New-Age und dessen Praktiken besser zu verstehen!

 

Die Autoren

Klaus und Dagmar Mehler betrachten sich als Wegbegleiter in ein neues BEWUSST-SEIN. Es ist der Wandel vom MENSCHLICHEN Bewusstsein zum GEISTLICHEN Bewusstsein. Sie tragen mit Ihren blog-Artikeln zur Aufklärung bei und unterstützen mit Ihren Coachings, Seminaren und Vorträgen, Einelpersonen, Paare und Familien in Sachen Konfliktmanagement.

Sie bringen somit geistliches Wissen in den menschlichen Alltag.

 

Zusätzlich bieten Sie kostenlose Glaubensgespräche an. Diese werden vor oder nach den Coaching gerne in Anspruch genommen.  

Durch Ihren starken Glauben an Gottes Wahrheit, wurden Ihnen über die Jahre auch die Irrwege der Menschheit durch Gott Offenbart, um so zukünftig die Belange Ihrer Klienten verstehen zu können und die Fähigkeit zu besitzen diese auch dort abzuholen wo sie gerade stehen. In diesem Zusammenhang haben Sie auch ein Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben

E-book herunterladen

Mächte der Bosheit - Seelsorge bei dämonischer Verstrickung
Mächte der Bosheit - Seelsorge bei dämon
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB

Kommentar schreiben

Kommentare: 17
  • #1

    monika (Montag, 13 April 2015 18:41)

    Gott,bin ich verloren??
    Ich meditiere

  • #2

    Barbara (Dienstag, 14 April 2015 10:56)

    Da kann ich nur sagen typische Glaubenssätze der Kirche!!! Schade!!!!

  • #3

    Dagmar Höing (Dienstag, 14 April 2015 11:41)


    Liebe Barbara,

    wie kommst du darauf, das dies typische Glaubenssätze der Kirche sind?

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar

  • #4

    Barbara (Dienstag, 14 April 2015 23:39)

    Genau wegen solchen Aussagen wurden unschuldige Menschen als Hexen verbrannt! Das nicht alles in der Spiri Szene etwad taugt ist klar! Aber ich frage mich wirklich was mit dir passiert ist!!!! Auch die Bibel wurde nur von Menschen geschrieben! Und das mit den Dämonen, sorry aber da musste ich nur noch lachen! Ich glaube ihr habt zu viel Supernatural geschaut.....

  • #5

    Dagmar Höing (Mittwoch, 15 April 2015 10:49)


    Liebe Barbara,

    zum Thema Hexenverbrennung, das ist durch die Kirche geschehen. Dazu wiederholen wir es nochmals, was wir bereits in einem andern Kommentar geschrieben haben.

    Die Kirche führten und führt die Menschen in die Verzweiflung und in die Irre und bringt sie somit bis heute um die Wahrheit ihres Lebens. Sie hat das Ur-Wissen der Menschen ersetzt durch ein angebliches "Geheimes Gotteswissen„ dass durch die angebliche Vermittlung durch Pfarrer und Priester erfolgt, und als Oberhaupt den Papst.

    Jesus sagte nichts von einem Papst, erst recht nicht von einem "Heiligen Vater" auf Erden. Im Gegenteil, in der Bibel heißt es: "Ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist" (Matthäus 23, 9)
    Gott hat alle Religionen als Götzendienst und Zauberei verurteilt (1 Kor 6,9-10; Gal 5,19-21; Offb 21,8). Keine der vielen Religionen hat rettenden Charakter (Gal 5,19-21). Würde es eine solche geben, hätte Jesus nicht den bitteren Kreuzestod sterben müssen.

    In allen Religionen versucht der Mensch, sich durch seine Handlungen zu erlösen. Das Evangelium hingegen ist die Tat Gottes (Jes 43,24b; Joh 3,16). Zum Erlösungswerk auf Golgatha kann der Mensch nichts beitragen: Wir sind teuer erkauft (1 Kor 6,20).
    Die Religionen gehen von einem falschen Menschenbild aus und zeichnen ein falsches Gottesbild. Nur die Bibel sagt uns, wer wir sind und wer Gott ist. In keiner Religion verlässt Gott den Himmel, um den Menschen zu erretten. In Jesus wurde Gott Mensch (Johannes 1,14).

    Fazit: Jesus Christus war also weder religiös, noch ist er ein Religionsstifter oder ein Religionsführer.
    • Jesus Christus ist darum nicht eine Alternative zur Religion. Er ist ihre Absage und Verwerfung. Er ist der einzige Weg nach Hause – zum Vaterhaus Gottes (Joh 14,6).

    Zum Thema Bibel
    • Die ganze Bibel ist ein göttliches Offenbarungsbuch. Sie wurde zwar von Menschen schriftlich überliefert, aber ihr eigentlicher Verfasser ist Gott selbst. Er leitete die Schreiber der heiligen Schriften so durch seinen Heiligen Geist, daß sie die Worte Gottes niederschrieben und nicht ihre eigenen Gedanken. Der Apostel Paulus schrieb: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben...“ (2. Timotheus 3,16).
    Und der Apostel Petrus bestätigte: „Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet“ (2. Petrus 1,21).

    • „Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist (…) Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß“ (1Korinter 2,10-14).

    • Die Bibel enthält 6408 Verse mit prophetischen Angaben, von denen sich 3268 bisher so erfüllt haben, während die restlichen Prophetien noch zukünftige Ereignisse betreffen. Keine Voraussage ist verändert einge-troffen (Stand 1999 Werner Gitt). Das gibt es in keinem anderen Buch der Weltgeschichte.

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar

  • #6

    Alex (Mittwoch, 15 April 2015 14:33)

    Gibt es einen biblischen Gottesbeweis?
    Wie fundamentale Christen zum Thema biblische Prophezeiungen argumentieren, steht beispielsweise im Buch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" von dem Ingenieur und Prediger Werner Gitt[1]. In diesem Werk, das bei vielen bibeltreuen Gruppierungen hoch im Kurs steht, lesen wir:

    Wir wollen hier die Frage nach der biblischen Wahrheit an einem ausgewählten Beispiel zeigen, das den Vorteil hat, mathematisch nachvollziehbar zu sein. Die Bibel enthält 6408 Verse mit prophetischen Angaben, von denen sich 3268 bisher so erfüllt haben, während die restlichen Prophetien noch zukünftige Ereignisse betreffen. Keine Voraussage ist verändert eingetroffen.

    Anschließend rechnet Gitt – mathematisch völlig korrekt und in aller Ausführlichkeit – vor, dass das zufällige Eintreffen derart vieler Prognosen etwa so wahrscheinlich ist wie ein Sechser im Lotto. Allerdings unter der Voraussetzung, dass der Lottoschein deutlich mehr Felder hat, als es im Universum Atome gibt. Angesichts dieser eindrucksvollen Zahlenspiele kommt Gitt zu folgendem Schluss:

    Die Prophetien [in der Bibel] sind göttlicher Art, sie können von keinem Menschen stammen.

    Nun nennt Gitt in seinem Buch zwar nur einige wenige Beispiele für die von ihm so hoch eingeschätzten Prophezeiungen in der Bibel, doch ein kurzer Blick auf eine Internet-Seite wie dasjahrderbibel.de gibt genaueren Aufschluss. Dort lesen wir beispielsweise, dass viele biblischen Vorhersagen Jesus von Nazareth betreffen. Diese Vorhersagen finden sich allesamt im Alten Testament, dessen Inhalte – kein ernst zu nehmender Historiker bezweifelt dies – Jahrhunderte vor der Geburt Jesu verfasst wurden. Man kann also davon ausgehen, dass die Prophezeiungen tatsächlich älter sind als das Prophezeite. Weniger überzeugend sieht es dagegen aus, wenn man sich fragt, wie konkret die einzelnen Prophezeiungen sind. Dies verdeutlicht das folgende Beispiel (Psalm 22,17):

    Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bösen Rotte hat mich umringt; sie haben meine Hände und Füße durchgraben.

    Da das Hebräische, in dem das Alte Testament im Original geschrieben ist, eine tückenreiche Sprache ist, steht in manchen Bibeln auch "durchbohrt" statt "durchgraben". Die genannte Bibelstelle wird von fundamentalen Christen daher als Prophezeiung der Hinrichtung Jesu gewertet, bei der Nägel dessen Hände und Füße durchbohrten. Allerdings ist diese Interpretation nicht gerade zwingend. Dies fängt schon damit an, dass der zitierte Satz auf ein Ereignis in der damaligen Gegenwart hinweist und damit gar keine Prophezeiung ist. Es ist in diesem Psalm auch nicht davon die Rede, dass es sich bei der beschriebenen Person um Jesus handelt. Was die Hunde mit der Kreuzigung Jesu zu tun haben sollen, bleibt ebenfalls ein Rätsel. Und nicht zuletzt lässt die hebräische Sprache statt "durchgraben" auch "durchbissen" als Übersetzung zu, was im Zusammenhang mit Hunden ja nicht ganz unwahrscheinlich ist. Am Ende bleibt also nicht mehr als eine nichtvorhandene Prophezeiung ohne konkreten Inhalt, die obendrein völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

    Dass die genannte angebliche Vorhersage kein Einzelfall ist, soll noch ein zweites Beispiel verdeutlichen. So findet sich im Alten Testament (Sacharja 11,12) folgender Satz:

    Und ich sprach zu ihnen: Gefällt's euch, so gebt her meinen Lohn; wenn nicht, so lasst's bleiben. Und sie wogen mir den Lohn dar, dreißig Silberstücke.

    Auch diese Stelle ist mitnichten eine Prophezeiung, sondern bezieht sich auf einen Vorgang in der Vergangenheit. Darüber hinaus ist kein Bezug zu Jesus von Nazareth erkennbar. Findige Bibel-Exegeten stört das allerdings wenig. Ihrer Meinung nach wird an dieser Stelle der Verrat Jesu durch Judas prophezeit, für den letzterer 30 Silberstücke erhalten haben soll. Leider sind solche an den Haaren herbeigezogenen Auslegungen in diesem Zusammenhang mehr als typisch, und so ließe sich die Liste von wenig aussagekräftigen Scheinprophezeiungen auf das Leben Jesu noch deutlich verlängern.
    (Quelle und weiter: http://www.heise.de/tp/artikel/23/23560/1.html)

    Sprüche 9, 8-9: „Rüge nicht den Spötter, daß er dich nicht hasse; rüge den Weisen, der wird dich lieben. Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.“

    Evangelium heisst doch "frohe Botschaft". Und als Christ schickt es einen an, die FROHE BOTSCHAFT zu verkünden.

    Wenn ihr jetzt davon ausgeht, dass alles vor Februar diesen Jahres unter dem "bösen" Einfluß von Satan (dem kosmischen Gott) stand, wie kann man es dann verantworten, dass man das Buch von Dagmar immer noch bei Amazon kaufen kann?

    Gruss
    Alex

  • #7

    Alexandra (Mittwoch, 15 April 2015 15:20)

    Und dabei gibt es so schöne Sachen, die man zum Thema Gott aufgreifen kann:

    Dies ist ein Liebesbrief Gottes an dich!

    Mein Kind…
    Vielleicht kennst du mich nicht, aber ich weiß alles über dich… (Psalm 139,1)
    Ich weiß, wann du dich setzt und wann du aufstehst… (Psalm. 139,2)
    Alle deine Wege sind mir bekannt… (Psalm 139,3)
    Sogar die Haare auf deinem Kopf… (Matthäus 10,29-31)
    Denn du bist nach meinem Bild geschaffen… (1.Mose 1,27)
    Ich kannte dich, noch bevor du empfangen wurdest… (Jeremia 1,4)
    Ich habe dich erwählt, als ich die Schöpfung plante… (Epheser 1, 11)
    Du warst kein Fehler… (Psalm 139,15)
    Ich habe festgelegt, wann du geboren werden solltest und wo du leben würdest… Apg. 17,26)
    Du bist wunderbar gemacht… (Psalm 139,4)
    Ich habe dich im Leib deiner Mutter geformt… (Psalm 139,13)
    Ich bin dir falsch dargestellt worden, von denen, die mich nicht kennen… (Johannes 8,41)
    Ich bin nicht weit weg und zornig, sondern der vollkommene Ausdruck von Liebe… (1. Johannes 4,16)
    Es ist mein Verlangen, dich mit Liebe zu überschütten… (1. Johannes 3, 1)
    Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin… (1. Johannes 3,1)
    Ich biete dir mehr, als dein irdischer Vater tun könnte…(Matthäus 7,11)
    Denn ich bin der vollkommene Vater… (Matthäus 5,48)
    Jede gute Gabe, die du empfängst kommt aus meiner Hand… (Johannes 1,17)
    Denn ich sorge für dich und begegne dir in allen Nöten… (Matthäus 6,31)
    Mein Plan für deine Zukunft ist immer Hoffnung… (Jeremia 29,11)
    Weil ich dich mit ewiger Liebe liebe… (Jeremia 31,3)
    Meine Gedanken über dich sind unzählbar, wie der Sand am Meeresufer… (Psalm 139,17)
    Ich singe vor Freude über dich… (Zefania 3,17)
    Ich werde nicht aufhören, dir Gutes zu tun… (Jeremia 32,40)
    Denn du bist mein wertvoller Besitz… (2.Mose 19,5)
    Erfreue dich an mir, und ich werde dir die Wünsche deines Herzens erfüllen… (Psalm 37,4)
    Denn ich bin es, der diese Wünsche in dich hineingelegt hat… (Philipper 2,13)
    Ich kann mehr für dich tun, als du dir vorstellen kannst… (Epheser 3,20)
    Denn ich bin dein größter Ermutiger …….(2. Thessalonicher 2,16)
    Ich bin auch der Vater, der dich in allen Nöten tröstet… (2. Korinther 1,3)
    Wenn du ein gebrochenes Herz hast, bin ich nah bei dir… (Psalm 34,18)
    Wie ein Hirte sein Schaf trägt, habe ich dich an meinem Herzen getragen… (Jesaja 40,11)
    Eines Tages werde ich jede Träne von deinen Augen abwischen… (Offenbarung 2 1,3)
    Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe… (Johannes 17,23)
    Denn in Jesus ist meine Liebe zu dir offenbart… (Johannes 17,26)
    Er ist das vollkommene Abbild meines Wesens… (Johannes 1,3)
    Und er kam, um dir zu beweisen, dass ich für dich und nicht gegen dich bin… (Römer 8,31)
    Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht anrechne… (2. Korinther 5,18)
    Jesus starb, damit du und ich miteinander versöhnt werden können… (2. Korinther 2,18)
    Sein Tod war der tiefste Ausdruck meiner Liebe zu dir… (1. Johannes 4,10)
    Ich gab alles hin, was ich liebe, um deine Liebe zu gewinnen… (Römer 8,32)
    Wenn du das Geschenk meines Sohnes annimmst, dann nimmst du mich an… (1 Johannes 2,23)
    Und nichts kann dich jemals wieder von meiner Liebe trennen… (Römer 8,39)
    Komm nach Hause und ich werde die größte Party im Himmel veranstalten… (Lukas 15,7
    Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein… (Epheser.3,14)
    ich frage dich: Willst du mein Kind sein?… Johannes 1, 12)
    Ich warte auf dich… Lukas 15,11-32)

    Dein dich liebender Vater

  • #8

    Dagmar Höing (Mittwoch, 15 April 2015 16:08)


    Liebe Alex,

    wir schreiben "...die blog-Artikel standen nicht immer unter dem Einfluss des himmlischen Gottes..." Die Betonung steht auf "nicht immer".

    Es stand nicht alles vor Februar unter dem Einfluss des kosmischen Gott, wie du schreibst. Wir haben ein öffentliches Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben. Das ist ein Unterschied.

    Das der Mensch die ganzen Rituale/Techniken nicht benötigt haben wir in unserem blog-Artikel am
    26. 09.2014 unter dem Titel 3 Stufen zum Erwachen geschrieben http://www.mein-weg-vom-aschenbroedel-zur-koenigin.de/2014/09/26/neuer-blog-artikeldie-3-stufen-zum-erwachen/
    Da hattest du auch deinen Kommentar abgegeben, nehmen wir mal an, da dort auch eine Alex geschrieben hatte. Dort wussten wir jedoch noch nicht mit Bestimmtheit, dass dies alles okkulte Methoden sind. Klaus spürte es seit Jahren, dass irgendetwas an den ganzen Techniken und Ritualen nicht in Ordnung ist. Er konnte es jedoch nicht erklären. Er sagte nur jeden der es hören wollte „du brauchst das nicht, lass die Finger davon, das geht viel einfacher. Du sparst dir viel Zeit und Geld“.

    Um auf das Buch von Dagmar zu kommen. Es beschreibt fast ausschließlich ihren Lebensweg von der Geburt an bis 2013 und was sie daraus gelernt hat. Hierbei kann der Leser evtl. für sein Leben parallelen erkennen, um besser zu verstehen. Da geht es um die Verstrickungen mit ihrer Herkunftsfamilie. Imübrigen sind wir alle mit unserer Herkunftsfamilie verstrickt und dürfen dies erkennen und verändern. Die Beratung zur Herkunftsfamilie hat Dagmar zu Ihrer Kernkompetenz in ihren Coachings gemacht, weil sie durch ihr eigenes Erleben die besten Erfahrungen dadurch gemacht hat.

    Einen zusätzlichen Hinweis möchten wir hier geben.
    Klaus hat auch ein Buch geschrieben, ein kostenloses E-book, was sich ausschließlich mit dem New-Age Weg (kosmischen Gott) beschäftigte. Das haben wir nach unseren Erkenntnissen und Offenbarung der Bibel umgehend von unserer Homepage entfernt.

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar


  • #9

    Dagmar Höing (Mittwoch, 15 April 2015 16:12)


    DANKE Alexandra für den wunderbaren Liebesbrief von Gott.

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar

  • #10

    Rolf (Freitag, 10 Juli 2015 10:34)

    "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" So gesehen ist das Christentum die satanischste Religion . Wer hat jemals mehr Unglück über die Welt gebracht?
    In puncto Toleranz ist es sogar noch extremer als der Islam, denn dieser akzeptiert ja - wenn auch zähneknirschend- Juden und Christen als "Schriftbesitzer". Für mich gilt der Satz:
    "Alle Religionen sind wahr und richtig, außer den Religionen, die sich selbst als allein wahr bezeichnen."
    Zitat Sarvepalli Radhakrishnan (erster indischer Präsident 1948) Somit fallen die drei alttestamentarischen, prophetischen, monotheistischen Schriftreligionen weg. Nennen Sie mir einen einzigen positiv besetzten Begriff, der mit "Mono-" beginnt, dann überdenke ich meine Position noch einmal.

  • #11

    Dagmar Höing (Freitag, 10 Juli 2015 12:45)

    Hallo Rolf,

    was das Christentum, insbesondere die div. Religionen dbzgl. angeht, so stimmen wir mit Dir größtenteils überein.
    Es geht jedoch nicht darum einer Religion zu folgen sondern Jesus Christus. Wir haben dbzgl. zum Thema Religion, Kirche und Jesus Christus bereits einen Kommentar zu dem Beitrag an Barbara geschrieben. Da kannst Du es nachlesen was der Unterschied ist.

    Wenn Du mehr zur Nachfolge Jesus Christus und der Bibel Wissen möchtest, so gibt es zahlreiche Artikel hier auf unserem blog, sowie auf unsere Homepage unter dem Punkt "Glaubensbekenntnis."

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar

  • #12

    Axel G. Tausch (Dienstag, 08 September 2015 15:06)

    Danke lieber Klaus für das nette Telefonat! Vielleicht solten wir einmal über eine Eimkehrzeit oder weniger abschreckend fromm auch Freizeit am Wochenende für kirchendistanzierte Mitmenschen auf der Suche nach Lebensfragen nachdenken. 1-2 im Jahr in einem Koloster ( z.B. Obernkirchen) würde ich uns Brüdern in der Kraft des Geistes zutrauen. LG axel

  • #13

    Kat (Freitag, 30 Dezember 2016 11:19)

    Also mich erschreckt es, woran glaubt ihr? Nur an die Bibel?

  • #14

    Kat (Freitag, 30 Dezember 2016 11:35)

    Also ich glaube, das ich ein Teil Gottes bin, dass er in mir ist und ich ihn, ja durch bedingungslose Liebe, erfahren kann. Und diese bedingungslose Liebe ist eine Energie und die löst Egostrukturen auf, erweitert meine Wahrnehmung und lässt mich aufsteigen. Und führt mich zu Gott. Ob das jetzt eine christliche, islmische oder buddhistische etc. Gottheit ist, ist mir persönlich für meine Glauben nicht wichtig. Ich Vereine lieber, als das ich ablehene und ausgrenze.

    Ihr glaubt an Dämonen, Satan etc. Ja die mag es geben, wie auch immer wir die negative Kräfte auch nennen möchten.

    Jeder sollte glauben können was er möchte. Und ja es gibt eine Macht, die uns auf den Weg zu uns selbst bringt. Wie wir die nennen, woraus wir das Wissen dazu nehmen, ob Bibel, den Upanishaden, Platon und den alten Philosphen, Naturgöttern oder aus dir selbst. Darum geht es nämlich, dein Selbst zu erkennen und zu verwirklichen. Ist meine Meinung zu Religion und Spiritualität und dem Mysterium des Lebens.

    Alles Gute für die Welt und ja ich glaube, an die Macht der Gedanken, positiven Gedanken, die bedingungslose Liebe und mich. Alles Gute dieser Welt, Frieden und vor allem ein: Gott Osten uns, wer auch immer er ist. Ich bin ein Teil davon und ihr auch!

  • #15

    Kat (Freitag, 30 Dezember 2016 11:52)

    Und was spricht gegen Meditation, danach erkennt und versteht man die Z