Meine Suche nach Wahrheit – Der Tod eines Guru


Mein Weg vom Guru im Hinduismus zum Christus Nachfolger

– oder von der Illusion (Maya) zur Wahrheit

- von Rabindranath -


Die Wahrheit über Esoterik, östliche Religionen, Mystizismus, Buddhismus, Gurus, Yogis, Meditation, Yoga, Ernährung, Reinkarnationslehre, Okkultismus, Spiritismus, Astralreisen, Trancezustände, Selbstverwirklichung, Gottesverwirklichung  und dem Christentum. Von einem der es Wissen muss.

Die Bevölkerung betete ihn als Gott an und legte ihre Opfer zu seinen Füßen, weil er es selbst praktiziert und erlebt hat.  


Rabindranath R. Maharaj – Nachkomme einer langen Linie von Brahmanenpriestern. Schon als kleines Kind wurde er in Yoga und Meditation trainiert und forschte in den indischen Schriften. Er übte sich täglich mehrere Stunden in geheimnisvollen Gebeten, Riten und Anbetung seiner vielen rätselhaften Götter. Dabei geriet er in transzendentale Zustände, kam mit »Geistern« in Kontakt, sah die entzückendsten Farben, hörte mysteriöse Musik und wurde in andere Welten weggehoben. Rabi erfüllte die Pflicht der Astrologie und erlangte so den Titel eines hinduistischen Pandit.


Steigende Enttäuschungen sowie innere und äußere Kämpfe führten den jungen Guru zur Auseinandersetzung mit seinen mystischen Kenntnissen und Erlebnissen. Man spürt den tiefen Einblick in die östliche Religion in dieser packenden Erzählung. Rabi findet den wahren Sinn für sein Leben.


Nachfolgend finden Sie die schriftliche Zusammenfassung eines Vortrages von Rabindranath R. Maharaj in der Schweiz. Er ist der Verfasser des bekannten Buches „Tod eines Guru“ (Der Autor war hinduistischer Brahmanen-Priester und wurde von den Hindus als Gottheit verehrt). Doch irgendwann merkt er, dass etwas nicht stimmt. Er möchte die Wahrheit finden. Das führt zu einer entscheidenden Wende in seinem Leben.


(Da es sich um die Wiedergabe eines Vortrages von Rabindranath R. Maharaj handelt, wird die Ich-Form beibehalten.)

Guten Abend. Es freut mich sehr, hier zu sein. Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, wir haben ein volles Haus. Ich bin Inder, ich habe eine ganz andere Art des Sprechens, eine andere Art des Lebens, aber ich bin doch ganz froh, Inder zu sein. Wir sind sehr unterschiedlich, aber jeder hat seine Stärke, die Chinesen haben ihre Stärken, die Afrikaner haben ihre Stärken, die Inder haben ihre Stärken. Wir sitzen z.B. gerne auf dem Boden, ein Stuhl ist uns fremd. In Indien sitzen wir stundenlang auf dem Boden. Die Schweizer haben ihre Stärken, z.B. eure Ordnung und Zuverlässigkeit.


Ich reise viel, habe in vielen dutzend Ländern gearbeitet, und ich habe etwas Wichtiges gelernt: Die Menschen sind überall auf der Welt doch in vielem gleich. Gut und Böse gibt es überall. Es gibt kein Volk, das besser als ein anderes ist. Das ist eine Tatsache, die wir akzeptieren sollten. Aber ich bin froh, Inder zu sein, sage aber nicht, dass die Inder das beste Volk der Welt sind.


Wir wohnen nun in Kalifornien, weil wir von dort am besten unsere Arbeit tun können. Wir arbeiten häufig in Asien und Kalifornien ist eine Art Hauptstadt des pazifischen Kreises. Dazu gehören Japan, Korea, Indonesien, die Philippinen, Hongkong, Taiwan, Thailand und sogar China. Das sind alles viele Millionen und Abermillionen Menschen. Von Los Angeles fliege ich oft nach Asien, es geht alle 14 Minuten ein Maschine nach Asien. Und das schwierigste an meiner Arbeit ist es, weg von Frau und Kindern zu sein. Manchmal kommen sie mit, manchmal kommt eines unserer vier Kinder mit. Und meine Frau hat nach 24 Jahren Ehe kein einziges Mal geklagt. Wenn ihr jungen Männer hier eine Frau sucht, dann sucht eine Frau wie meine (lacht).


In Kalifornien finden sich alle möglichen Kulturen, die Weißen sind dort inzwischen die Minderheit. Und die vielen Menschen aus anderen Ländern bringen ihre Kultur und auch ihre Religion mit nach Kalifornien. Es ist eine sehr pluralistische Gesellschaft dort. Es gibt jede Menge Buddhisten, Hindus oder Moslems. Es finden sich dort viele Hindu-Tempel, buddhistische Pagoden und Moscheen. Und viele der weißen Minderheit bekennen sich zu Esoterik und östlichen Religionen: Mystizismus, Dalai Lama, Buddhismus, Gurus, Yogis usw. Alles, nur nicht das Christentum. Es gibt geistlich echte Not dort, es gibt dort so viele Jugendreligionen und Sekten. Es gibt dort bald mehr Sekten als Insekten (lacht).


Die Menschen sind Unzufrieden und geistig hungrig auf der Suche

Vor kurzem war ich in Deutschland, speziell in Ostdeutschland, wo es noch so viele Atheisten gibt. Die Kirche hat wohl wenig anzubieten. Die Menschen sind hungrig, geistig hungrig und suchend. Leider wenden sich daher auch in Ostdeutschland Tausende zu Buddhismus, Hinduismus, Yoga, Meditation, östlichem Mystizismus und Okkultismus und Spiritismus. Daher haben wir bei Vorträgen dort immer volle Häuser, weil die Menschen am suchen sind.


Auch heute sind unter uns sicher viele Christen, aber auch Esoteriker, Newager, Meditierende. Seid herzlich willkommen. Ich bin froh, dass ihr hier seid, denn ich habe etwas Wichtiges mitzuteilen. Das Thema ist sehr wichtig, denn wir leben in einer Welt des Wandels, vor allem im religiösen Bereich. Technologisch sind wir eine sehr fortgeschrittene Welt. Interessanterweise ist der moderne Mensch immer noch am Suchen. Er sucht im religiösen Bereich, um Zufriedenheit zu finden. Denn die Unzufriedenheit ist überall sehr groß, ob im Westen oder in Asien. Der Mensch ist am Suchen, als ob er etwas verloren hat. Arme Menschen und reiche Menschen sind am Suchen. Gerade in reichen Ländern ist die Selbstmordrate sehr hoch. Die Schweiz hat prozentual eine sehr hohe Selbstmordrate. Russland hatte zur Zeit des Kommunismus neben der Schweiz die höchste Selbstmordrate der Welt.


Der kulturelle Pluralismus ist sehr bereichernd. Als ich in der Mongolei war, habe ich eine völlig andere Kultur erlebt, die mich sehr bereichert hat. Daneben gibt es den religiösen Pluralismus. Den bringen die Menschen aus ihren Ländern mit und Millionen von Menschen im Westen wenden sich zu den östlichen Religionen, gut ausgebildete Menschen mit Diplomen oder auch Wissenschaftler. An der Harvard-Universität war ich zu einem Vortrag eingeladen mit dem Thema Herausforderung der östlichen Religionen. Der Saal war so voll, dass ich kaum hineinkam. Es waren so viele Interessierte da und es wurde ein stundenlanger Vortrag mit viel Diskussion und Rückfragen daraus. Im Publikum habe ich Menschen tatsächlich weinen gesehen. Weil die Menschen am Suchen sind.


Der westliche Mensch hat einen Riesen-Fehler gemacht. Durch das Christentum ist der Westen reich geworden. Doch die Menschen fingen an, den Wohlstand, statt den Geber des Wohlstandes anzubeten. Daher gibt es so viel Uneinigkeit, Streit und Scheidung.

Anmekung: Das Angebot für Stress- und Konfliktbewältigung in Ehen und Familien ist für Betroffene eine wunderbare Hilfe.


In Kalifornien scheitern 2 von 3 Ehen, in kürzester Zeit. In Europa kommen wir auch bald dorthin. Anmerkung: Der Eheführerschein - Vorbereitungskurs auf die Ehe ist eine Möglichkeit um rechtzeitig Vorzubeugen.

In den 1950er Jahren haben im Westen 90% der Menschen geglaubt, dass der christliche Glaube der richtige Weg ist. Heute glaubt die Mehrheit, dass alle Wege gleich sind, dass der Mensch Gott in allen Religionen finden kann, dass alle Religionen zum gleichen Ziel führen. Bei meinen Reisen habe ich mit tausenden von Menschen gesprochen. Acht von zehn Menschen sagen mir genau das: Gott wäre in allen Religionen zu finden. Das klingt sehr freundlich, friedlich und einheitlich und tolerant. Aber die Frage bleibt: Stimmt es, wenn wir so was sagen? Wenn wir uns einmal die Zeit nehmen, die unterschiedlichen Religionen wirklich genau zu studieren, dann werden wir feststellen, dass es große Unterschiede gibt. Es gibt Ähnlichkeiten und es gibt gute Dinge in allen Religionen, das gebe ich sofort zu. Aber die Ähnlichkeiten betreffen Kleinigkeiten. Wenn wir aber die Hauptlehren vergleichen, dann sehen wir große Unterschiede. Ich bin sehr für Frieden und Harmonie und Einheit und Toleranz, aber liebe Freunde ich bin auch sehr für Wahrheit. Mir ist die Wahrheit sehr sehr wichtig in einer Welt voller Unwahrheiten. Unwahrheiten gibt es jeden Tag im Fernsehen oder in den Zeitungen. Unwahrheiten gibt es auch in den Religionen.


Der Hinduismus, das Katensystem, Krishna und die Bhagavad Gitas

Ich bin in einer Weltreligion geboren. Eine sehr bekannte Religion, nämlich der Hinduismus. Ich bin in die höchste Kaste des Hinduismus hineingeboren, den Brahmanen. Im Hinduismus gibt es ein Kastensystem. Es ist kein soziales System, sondern ein religiöses System. Das Kastensystem finden wir schon im beliebtesten Buch des Hinduismus, der Bhagavad Gita. Der beliebteste Gott im Hinduismus, Krishna, fordert das Kastensystem sehr stark. Auch hier in der Schweiz ist Krishna ja bekannt durch die Hare Krishna Bewegung. Ich habe sie selbst hier gesehen, als sie Bhagavad Gitas verkauft haben. Das ist eine sehr reiche Bewegung, die Menschen sind am Suchen und spenden gerne.

Das Kastensystem ist sehr stark verankert im Hinduismus. Die Mehrheit gehört zu den niedrigen Kasten. Indien hat etwas mehr als 1 Milliarden Einwohner. Etwa ähnlich wie die Schweiz (lacht). Dreiviertel dieser Milliarde gehören zu den niedrigen Kasten, die als nichts gelten. Ich möchte euch nun einladen mitzukommen nach Dharavi bei Bombay (dem heutigen Mumbai). Dharavi ist der größte Slum der Welt. Dort leben 1,5 Millionen Menschen, ohne Straße, ohne Elektrizität, ohne fließendes Wasser, ohne Toiletten. Sie bauen sich Hütten aus Blechen, Spitäler gibt es nicht.


Einen Arzt habe ich dort getroffen, für 1,5 Millionen Menschen. Es ist ein Christ, der sich dazu entschlossen hat, in diesem Elend zu wohnen. Das hat mich so stark angesprochen, dass dieser Arzt dies aus christlicher Nächstenliebe tut. Es gibt in Indien natürlich viele Ärzte. Die meisten kommen aus den hohen Kasten, sind Brahmanen. Die sind nie an einem Ort wie diesem anzutreffen. Sie bleiben fern, weil sie Brahmanen sind. Dharavi existiert wegen des Kastensystems. 90% aller Slumbewohner sind im Slum, wegen ihrer Kaste. Sie sind Unberührbare. Sie haben keine Chance auf eine Verbesserung. Offiziell wird oft gesagt, auch die Unberührbaren dürfen ihre Kinder in die Schulen schicken. Aber in der Praxis geht das nicht. Denn wenn in der Klasse ein Brahmane oder ein anderes hohes Kastenmitglied sitzt, dann können die Unberührbaren nicht dort hinein kommen und in der gleichen Klasse sitzen.


Wenn ein Kind der Unberührbaren, vielleicht mit 6 oder 7 Jahren am anderen Ende der Straße Schulkinder in Uniformen gehen sieht und im Slum zu seinem Papa sagt: „Papa, so eine Uniform möchte ich auch gerne haben, ich möchte auch zur Schule gehen“, dann wird der Vater seinem Sohn sagen: „Das geht nicht, du bist unberührbar“. Das prägt die Kinder schon von frühester Kindheit an. Das Kastensystem ist sehr stark. Am anderen Ende stehen die Brahmanen, das ist die höchste Kaste, etwas Höheres gibt es nicht. Das sind die Menschen mit Macht und Geld und Einfluss. Der Premierminister ist immer ein Brahmane. Um Priester zu sein im Hinduismus muss man als Brahmane geboren sein. Nicht jeder kann Priester sein. Hier in der Schweiz kann jeder Priester oder Pfarrer sein, der es will. Hier fragt niemand nach einer Kaste. Im Hinduismus ist das ganz anders. Auch um Guru zu werden muss man Brahmane sein, oder Yogi oder Swami. Guru bedeutet göttlicher Lehrer, göttlicher Meister. Guru ist mehr oder weniger Gott. In den hinduistischen Schriften steht sogar geschrieben: Ein Guru ist größer als Gott. Und der Hindu glaubt an seinen Guru. Man kann sich auch nicht von einer Kaste zur anderen bekehren. Auch bei mir war schon der Urgroßvater Brahmane und Priester, so wie der Großvater und der Vater.


Im Hinduismus glaubt man auch an die Reinkarnation. Im Westen ist dieser Glaube auch in Mode gekommen. Im Westen wird die Reinkarnation manchmal als etwas positives, sinnvolles betrachtet. Nicht in Indien. Der Hindu möchte raus aus diesem Rad aus Leben, Tod und Wiedergeburt. Das Ziel des Hindu ist Moksha (Erleuchtung), etwas ganz anderes als die Erlösung im christlichen Glauben.


Ich bin nicht hier, um den Hinduismus schlecht zu machen. Ich bin hier um der Wahrheit willen, weil so viele am Suchen sind.

Und ich bin sehr gerne ein Inder, wir haben viele wundervolle Sachen in Indien. Aber wie haben auch große Probleme. In Indien haben wir eine sehr große Armut und die Religion spielt dabei eine große Rolle.


Die Wahrheit über Yoga
Mein Vater war ein sehr religiöser Mann, der religiöseste Mann, den ich kannte. Mein Vater hatte sich schon kurz nach seiner Hochzeit entschieden, das höchste Ziel des Hinduismus zu erreichen. Das höchste Ziel ist Moksha, das bedeutet Befreiung von Zeit, Raum und den Elementen. Es bedeutet auch Selbstverwirklichung und Selbstverwirklichung bedeutet im Hinduismus Gottverwirklichung. In Europa ist Yoga sehr populär. Viele Yoga-Lehrer sagen, dass Yoga nichts mit Religion zu tun hätte, es hätte nur mit Fitness und Gesundheit zu tun. Das stimmt nicht. Sie lügen. In aller Demut gesagt: Sie lügen, um Menschen zu gewinnen. Viele Menschen gehen in die Yoga-Zentren um schlank zu werden, um Entspannung zu finden, um ihre Probleme zu lösen. Ich habe auch selbst die Beobachtung gemacht, dass in Yoga-Zentren der christliche Glaube schlecht gemacht wurde. Die Yoga-Lehrerin sagte, dass es wichtig ist, in sich selbst zu schauen, um das Selbst zu finden, um Gott zu finden. Also das hat doch etwas mit Religion zu tun. Und die Leute nehmen das auf, ohne zu überlegen. Und ohne es zu wissen, befinden sie sich schon im hinduistischen Lager. Sie nennen sich nicht Hinduisten.

Anmerkung: Interressant könnte hierzu auch der Artikel sein unter dem Titel: Der geistliche Kampf der Menschheit und Ihre Auswirkungen. 


Das höchste Ziel des Hinduismus ist die Gottesverwirklichung

Shirley MacLaine, die Schauspielerin, ist durch Yoga sehr hinduistisch geworden. Sie nennt sich aber nicht Hinduist. Das ist das allerhöchste Ziel des Hinduismus, die Gottverwirklichung. Wir sind Gott, wir sind der Schöpfer, hätten es nur vergessen. Und nun müssten wir es wieder realisieren, uns wieder daran erinnern und erkennen, dass wir Gott sind. Das ist das höchste Ziel des Hinduismus. Und wenn man nun sagt, alle Religionen lehren das gleiche Ziel, so stimmt das einfach nicht. Ich habe sehr viele Bücher über die Weltreligionen gelesen und die Ziele sind ganz andere.


Der Unterschied zwischen Schöpfung und Schöpfer

Wenn man z.B. in der Bibel liest, gleich den ersten Vers „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1 Mose 1,1). Hier sehen wir sofort einen Unterschied zwischen Schöpfer und der Schöpfung. In der Bibel sind sie nicht ein und dasselbe. Der Schöpfer hat die Schöpfung gemacht. Aber im Hinduismus ist die Schöpfung gleichzeitig Schöpfer. Wie kann man da sagen, alle Religionen hätten den gleichen Gott und die gleichen Ziele? Es stimmt einfach nicht.

Doch wenn der Mensch Gott ist, wieso hat er vergessen, dass er Gott ist? Wenn ich Gott bin, wieso habe ich das vergessen? Dann bin ich ja ein sehr vergesslicher Gott. Gibt es das: Einen Gott mit Alzheimer?


Die Illusion der Gottesverwirklichung

Und das Ziel meines Vaters war Moksha, die Gottverwirklichung. Er wollte dieses Ziel unbedingt in diesem Leben erreichen. Er hat an die Reinkarnationslehre geglaubt, aber er wollte nicht zurückkehren. Gerade nach der Hochzeit legte mein Vater mehrere religiöse Gelübde ab. Er gelobte nicht mehr zu arbeiten, nirgendwo hinzugehen. Er blieb im selben Raum, auf dem selben Bett, einem Holzbett, im Lotussitz, den ganzen Tag von morgens bis in die Nacht. Er gelobte, mit niemandem zu sprechen, ein Schweigegelübde. Auch mit meiner Mutter sprach er nicht. Er gelobte, sein Haar nicht schneiden zu lassen, das Haar ist für Hindus heilig. Er lebte streng vegetarisch, er gelobte kein Fleisch zu essen, aß kein Fleisch, keine Meerestiere, keine Eier, auch keinen Kuchen mit Ei, absolut nichts. Er glaubte, dass diese Welt Maya sei. Maya ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Illusion. Er glaubte, dass diese ganze Welt eine Illusion sei, auch die Planeten und das ganze Universum.


Mein Vater hatte nur einen Tag Kontakt mit meiner Mutter und das war bei meiner Zeugung

Mein Vater nahm den Hinduismus sehr ernst und praktizierte ihn aufrichtig. Er gelobte, auf niemanden zu blicken, denn er wollte sich mit dieser Welt der Illusion nicht beschäftigen. Und in dieser Weise hat mein Vater acht Jahre lang kompromisslos gelebt. Acht Jahre lang, Tag für Tag. Auf eine gewisse Weise ist das bemerkenswert, dass Menschen sich so hingeben, diese Bereitschaft haben sich so zu opfern. Unglaublich. Und hier im Westen nehmen wir alles sehr selbstverständlich, wir besitzen sehr viel und wenn wir krank werden, gehen wir ins Spital und dann beten wir zu Gott. Dann sind wir bereit, Tag und Nacht zu beten. Viele Christen beten nur drei Mal am Tag vor den Mahlzeiten. Es gibt Hindus, die meditieren stundenlang, Tag für Tag. Das ist eine Herausforderung für westliche Menschen. Und mein Vater lebte auch so, um sein Ziel zu erreichen. Er hatte nach der Hochzeit nur einen Tag Kontakt mit meiner Mutter, so dass ich überhaupt gezeugt werden konnte.


Wie mein Vater, ein Avatar, eine Fleischwerdung Gottes, Tod umfällt

Die Brahmanen sagten, mein Vater sei ein Avatar, eine Fleischwerdung Gottes. Das ist eine sehr hohe Stellung. Nur wenige Leute erreichen diese. Der Brahmane ist schon Gott, aber der Avatar ist etwas noch Höheres. Täglich kamen Menschen zu uns, knieten vor meinem Vater nieder und haben ihn angebetet. Ich habe ihn selbst auch angebetet. Ich war stolz auf ihn. Tag für Tag ging ich zu meinem Vater und versuchte mit ihm zu sprechen, als 5-jähriger, als 6 und 7-jähriger. Ich habe aber seine Stimme nie gehört. Ich habe aber davon geträumt, eines Tages mit meinem Vater rauszugehen, vielleicht Fußball zu spielen oder einen Ausflug ans Meer zu machen. Eines Tages kam ein Arzt und sagte, das Haar meines Vaters sollte abgeschnitten werden. Mein Vater war aber nicht krank, aber der Arzt war dieser Meinung. Mein Vater hatte aber gelobt, nicht zu sprechen, er konnte sich nicht verteidigen. In dem Moment aber, als sie meines Vaters Haar abgeschnitten haben, fiel er rücklings und war auf der Stelle tot. In meinem Buch „Tod eines Guru“ habe ich dies etwas ausführlicher beschrieben.
Das war für mich ein riesiger Schock und Verlust. Mein Vater, der Gott, war tot. Und ich habe nicht einmal seine Stimme gehört, alle Träume waren vorbei. Als einziger Brahmanen-Sohn musste ich nach hinduistischer Vorschrift das Feuer entzünden und seinen Leichnam verbrennen. Ich sehe das heute noch vor mir, ich werde das nie vergessen.


Mein Vater war gestorben durch dämonische Aktivitäten des Hinduismus.

Das ist kein Schwarzmalen des Hinduismus, sondern eine Tatsache. Hindus beten Götter sowie Dämonen an. Wir als Hindus haben Dämonen angebetet. Es war normal. Wir haben Shiva angebetet. Shiva ist der Satan des Hinduismus. Hindu-Schriften bezeichnen Shiva als den Zerstörer. Er trägt eine giftige Kobra, um zu töten, er möchte töten und zerstören. Und alle Hindus haben Angst vor Shiva. Sie haben Angst, dass Shiva sie schlägt oder zerstört. Es gibt mehrere Götzen im Hinduismus, aber Shiva ist der zentrale Gott, der Satan der Hindus. Und wir haben Shiva täglich angebetet. Wir haben Satan angebetet. Wir haben auch Totengeister angebetet, Urgroßvater oder Großvater z.B. Wir betrieben Spiritismus.
Und Krishna, der beliebteste Gott im Hinduismus, sagt in der Bhagavad Gita: „Ich bin der Fürst der Dämonen“. Das steht dort schwarz auf weiß. Und Millionen beten Krishna an.


Die Tragödie der Hindus

Es gibt tausende Hindus, die Gelübde gegenüber irgendeinem Gott abbrechen. Sie erleben dann oft eine Tragödie. Sie verlieren ein Auge, oder einen Arm oder die Beine. Ein enger Verwandter von mir verunglückte tödlich, das Haus wurde abgebrannt. In manchen Fällen ist das vielleicht Zufall, das gebe ich sofort zu. Aber nicht immer. Das ist nicht immer Zufall. Und so was gibt es wirklich. Es gibt eine Welt des Übernatürlichen. Ich habe als Hindu das Übernatürliche selber erlebt. Und wenn eine dieser Tragödien passiert, dann laufen die Hindus in die Ashrams und spenden noch mehr Geld, damit kein weiteres Unglück passiert. Diese Menschen leben in täglicher Angst. Und das wegen der Religion.


Meine Vorbereitung auf das Leben eines Gurus

Nach dem Tode meines Vaters trat ich in seine Fußstapfen. Mir wurde prophezeit, dass ich ein weltberühmter Guru werden würde. Ich wurde von meiner Mutter, Hindupriestern und Gurus darauf vorbereitet. Ich war selbst auch hundertprozentig dafür, ich wollte wie mein Vater werden. Ich hatte ja mit Yoga, Meditation und Götzendienst schon im Alter von drei oder vier Jahren angefangen und drang immer tiefer in diese Praktiken ein. Täglich hatte ich Krishna, Rama, Shiva, Vishnu und andere Götzen angebetet. Offiziell gibt es im Hinduismus 330 Millionen Götter. Tag für Tag entwickeln wir neue Namen, neue Götter, neue Formen, neue Größen. Daran sehen wir schon unter den Religiösen die Unzufriedenheit. Wären tausend Götter nicht genug? Warum die 330 Millionen? Das ist ein Ausdruck der Unzufriedenheit. Der Mensch möchte immer mehr und mehr und bleibt dennoch unzufrieden. Zudem betete ich die heiligen Tiere an. Wir hatten eine Kuh gekauft, nur um sie anzubeten. Wir beteten die Affen und die Schlange und die Elefanten an. Tag für Tag stand ich stundenlang vor der Kuh und betete sie an, von ganzem Herzen. Ich glaubte wirklich daran. Könnt ihr euch einen Schweizer Bauern vorstellen, der seine Kuh anbetet? (lacht). In Yoga und Meditation gab ich mich völlig hin. Ich begann, den Mystizismus zu erleben, schon mit 11 Jahren.


Yoga ist das Herz des Hinduismus

Es gibt keinen Hinduismus ohne Yoga. Beim Yoga kann man das körperliche nicht von dem geistigen trennen. Das ist unmöglich. Von der selben Sanskrit-Wurzel wie beim Yoga kommt das deutsche Wort Joch. Yoga bedeutet Joch. Und wenn der Europäer sagt, dass er Yoga nur wegen der Fitness macht und um gesund zu bleiben, dann ist das für einen Hindu eine Beleidigung. Wenn der Hindu Yoga macht, dann denkt er an Heil. Denn Yoga ist das Hauptfahrzeug des Heils im Hinduismus. Es gibt natürlich verschiedenen Arten von Yoga, Hatha-Yoga, Karma-Yoga, Bhakti-Yoga, Jnana-Yoga usw. Yoga ist Anbetung, Krishna-Anbetung. Es geht um die Vereinigung mit Brahman, durch Krishna-Anbetung. Ich habe Yoga als junger Hindu selbst sehr intensiv praktiziert. Und östliche Meditation gehört zum Yoga, sie gehen Hand in Hand. Meditation kann auch zur Sucht werden. Je mehr man meditiert, desto mehr will man noch mehr meditieren und erleben.


Meditation die Begegnung mit dem übernatürlichen

Der Hindu versucht zuerst seine Gedanken zu entleeren, so dass er an nichts mehr denkt. Das dauert manchmal Jahre, bis man es schafft. Ich schaffte es ziemlich schnell. Und erst wenn man diesen Zustand erreicht, wo man an gar nichts mehr denkt, dann fängt man an, die mystischen Dinge zu erleben. Das Gehirn ist dann neutralisiert, passiv. Durch Meditation habe ich so Astralreisen erlebt, Trancezustände, Raumreisen. In den Trancezuständen erlebte ich Begegnungen mit übernatürlichen Wesen. Einerseits war es beeindruckend, andererseits sah ich furchtbare, dämonische Wesen. Aber das wollte ich nicht erleben. Das andere schon. Aber immer wieder erlebte ich bei Meditationen diese Finsternis und diese dämonischen Wesen. Schon damals dachte ich, dass da irgendwas nicht in Ordnung sein kann.

Es kamen Hindus zu mir, verbeugten sich vor mir und beteten mich an, genau so wie bei meinem Vater. Als Brahmane war ich natürlich stolz. Die Hindus glauben an Karma. Sie wollen ihr Karma aufbauen. Die Reinkarnationslehre hat mit der Karmalehre zu tun. Als Hindu glaubte ich selbst daran. Ich wollte nie ein Insekt oder eine Ameise oder so töten. Wenn ein Moskito auf meinem Arm landete, dann tat ich nichts. Ich hatte Angst, wenn ich ihn töte, dass ich dann selbst als Moskito wiedergeboren werden würde. Die Hindus glauben fest daran.


Trotz meiner Stellung als Guru war ich innerlich leer und unzufrieden. Ich hatte Angst dass ich eines Tages jemanden ermorden würde

Durch die Meditation entwickelte sich bei mir ein großes Problem: Der Jähzorn. Ich habe so viele Yoga-Praktizierende in Europa kennen gelernt. Meistens sind sie sehr stolz. Je tiefer sie beim Yoga vorankommen, desto arroganter sind sie. Das ist meine Beobachtung. Aber sie werden auch schnell jähzornig. Sie reden viel von Frieden, brechen aber schnell in Ärger aus. Sobald man nicht mit ihnen einverstanden ist, beginnt schon Unruhe bei ihnen. Ich kenne solche Menschen persönlich. Meine eigene Mutter ist heute noch Guru, wird von Menschen in vielen Ländern verehrt, auch in der Schweiz hat sie Anhänger. Sie ist eine anständige Frau, doch sie ärgert sich schnell, wenn man nicht mit ihr übereinstimmt. Auch ich hatte ein Problem mit dem Jähzorn. Ich wollte einerseits nicht einmal auf eine Ameise treten. Aber ich hatte immer Angst, dass ich eines Tages jemanden ermorden würde, aufgrund meines Jähzornes. Und ich wollte unbedingt Befreiung davon. Yoga und Meditation haben mir nicht geholfen. Ich war verzweifelt und sehr frustriert. Ich hatte immer Angst.


Der Jähzorn brach in mir aus und ich war bereit dazu mein Tante auf den Kopf zu schlagen

Eines Tages war meine Tante zu Gast. Sie sagte irgendeine Kleinigkeit, die mich zum Jähzorn brachte. Ich liebte diese Tante, aber ich bin in Wut über sie ausgebrochen. Und ich schäme mich, euch das zu erzählen. Aber ich nahm eine Hantelstange und war bereit dazu, der Tante damit auf den Kopf zu schlagen. Tatsächlich. Zum Glück stand mein Cousin hinter mir, und die Stange fiel nach unten auf den Boden. Vor zwei Monaten erst war ich wieder zu Hause zu Besuch und sah die Spuren im Betonboden von der Stange. Die Stelle ist immer noch da, unrepariert nach mehreren Jahrzehnten. In dem Moment, wo das passierte, war ich so schockiert, so erschüttert, ich war wie gelähmt. Ich konnte nicht glauben, dass das passieren konnte. Und das ist durch eine übernatürliche Macht passiert, eine böse Macht. Ich ging dann in mein Zimmer, warf mich auf mein Bett und fing furchtbar an zu weinen. Ich fragte mich „Wie kann das sein?“. Nicht einmal einen Moskito wollte ich töten, aber ich hätte beinahe meine eigene Tante umgebracht.


Meine Schlussfolgerung war, dass es in unserer Welt zwei Quellen von Macht gibt: Gott und Satan. Mir wurde klar, dass ich von letzterem kontrolliert wurde. Und das hat mich gestört.


Ich dachte an Selbstmord. Ich ging auf die Suche. Ich wollte Befreiung davon.

Eines Tages ging ich in mein Zimmer, schloss die Tür und blieb dort vier Tage lang, ohne Essen und trinken und ohne mit jemandem zu sprechen. Ich hatte immer ein Bewusstsein, dass Gott existiert. Doch das wurde mir im Hinduismus nicht beigebracht. Ich kannte diesen Gott persönlich nicht. Aber mehr als alles andere in dieser Welt wollte ich diesen Gott persönlich kennen lernen. Ich hatte den tiefen Wunsch, ein festes Verlangen, diesen Gott kennen zu lernen, egal was es mich kostete. Aber ich wollte diesen Gott im Hinduismus treffen und nicht außerhalb davon. Und tief im Inneren wusste ich, dass ich ein Sünder bin. Wie alle Menschen, wir haben alle gesündigt. Ich brauchte nicht unbedingt eine Bibel, um zu erkennen, dass ich ein Sünder war. Das Problem beim Hinduismus ist jedoch, dass es dort keine Vergebung der Sünde gibt. Auch im Buddhismus nicht, der ja so auf dem Vormarsch ist. Der Gautama Buddha war übrigens auch hinduistischer Brahmane, wie ich es bin. Er lehnte den Hinduismus allerdings ab. Auch die Moslems kennen die Vergebung der Sünden nicht. Ich sprach mit einem führenden Imam in der Al Aksha Moschee über dieses Thema. Er sagte mir, dass niemand wissen könne, ob er Vergebung bekommt, das sei allein die Sache von Allah. Und der Hinduismus kennt die Vergebung nicht, weil es dort das Karma gibt. Ich blieb also hoffnungslos. Sogar an Selbstmord dachte ich. Ich wollte so gerne Gott finden und Vergebung erlangen. Doch dann passierte etwas Interessantes.


Meine erste Begegnung mit der Botschaft der Bibel

 

Eine Inderin kam zu uns nach Hause, eine ehemalige Brahmanin. Sie erzählte mir zum allerersten Mal in meinem Leben die Botschaft der Bibel. Sie sagte mir: „Gott liebt dich und Jesus Christus ist an einem Kreuz für dich gestorben“. So etwas hatte ich nie zuvor gehört.

 

Millionen von Götter und nie habe ich davon gehört, dass einer von ihnen mich liebte, oder für mich gestorben wäre. Die Frau sagte mir, dass Gott in mein Leben hineinkommen möchte, aber er kommt allein durch Jesus, der sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“. So etwas hatte ich nie zuvor gehört. Und es hat mich sehr geärgert. Ich war sehr gemein und sagte dieser Frau, dass ich alle Christen hasste, weil sie Rindfleisch aßen, also meinen Gott. Ich sagte der Frau, dass ich nie Christ werden würde, selbst auf dem Sterbebett nicht. Doch die Frau blieb ruhig und geduldig. Das ärgerte mich noch mehr. Diesen Frieden und diese Liebe hatte ich als Hindu nicht gekannt. Die Frau ging dann und betete täglich für mich, was ich hinterher erfahren hatte.

 

Ich ging auf die Knie und bat Jesus meine Sünden zu vergeben

Ich blieb zurück als elendster Mensch der Welt. Ich diskutierte mit dieser Frau. Und durch sie sprach mich der Geist Gottes an und überführte mich. Er zeigte mir mein Bedürfnis nach Vergebung, mein Verlangen und meine Verlorenheit. Und ich wollte die Wahrheit wissen. Aber ich wollte sie nur innerhalb des Hinduismus finden. Ich dachte, die Christen wären so arm, geistlich gesehen, wir hingegen so reich mit unseren Millionen von Göttern. Doch ich musste eine Entscheidung treffen. Andere Priester sagten mir, ich solle stolz darauf sein, ein Brahmane zu sein. Die Entscheidung war für mich sehr schwer. Auch weil ich die Lehre von der Reinkarnation aufgeben müsste. Aber ich bin Gott dankbar, dass es Gnade gibt und dass der Geist Gottes am Werken ist. Er hilft uns, wenn wir am Suchen sind.

 

Und so kam es, dass ich auf die Knie ging und Jesus Christus bat, mir meine Sünden zu vergeben. Ich bat Jesus Christus mich zu befreien und in mein Leben zu kommen und es zu verändern. Und das alles und viel mehr hat er tatsächlich getan. Ich habe durch Jesus Christus einen Frieden gefunden, den ich nie zuvor kannte. Ich bekam eine neue Freude, neue Liebe, neue Hoffnung, Heil und ewiges Leben. Ich fand den Sinn des Lebens. Ich bekam eine innere Gewissheit, ich weiß, dass ich ein Kind Gottes bin, ich weiß, dass ich wiedergeboren bin. Ich weiß, dass ich, wenn ich heute sterben muss, dass ich zu Christus in die Ewigkeit gehen werde. Und das ist wunderbar. Heute liebe ich alle Menschen Christen, Moslems, Buddhisten und Hindus und Menschen, die mich hassen. Durch die Liebe Jesu in mir. Es ist Christus, der in mir lebt. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden, so sagt es die Bibel.

 

Gott befreite mich von dem Hass und auch von dem Jähzorn

Und in meiner Familie hat sich dadurch auch etwas Wunderbares ereignet. Bisher sind 13 Familienmitglieder auch zu Jesus Christus gekommen. Jeder hat seine eigene Geschichte. Alles Religiöse, hinduistische Schriften und Götzen haben wir im Hinterhof verbrannt. Da kann man Halleluja sagen! Wir hatten so eine Angst vor den Göttern gehabt. Den Shiva haben wir verbrannt. Gott befreite mich von dem Hass und auch von dem Jähzorn. Ich wurde nie wieder jähzornig. Ich bin Gott so dankbar, ich habe mich völlig Jesus Christus hingegeben. Und Jesus Christus ist für jeden Menschen gekommen. Er lebt heute noch. Zehntausende von Hindus kommen zum Glauben, auch trotz Widerstandes. In Indien werden Christen verfolgt, aber trotzdem kommen immer wieder Menschen zum Glauben. Die christlichen Gemeinden in Indien sind voll. Und ich glaube, dass Jesus Christus bald wiederkommt. Und in dieser hoffnungslosen Welt gibt es nur eine reale, echte Hoffnung: Jesus Christus.

„In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden." (Apostelgeschichte 4,12)

 

„Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist - Jesus Christus.“ (1. Korinther 3,11)

 

„Gott möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist.“ (1. Timotheus 2,4-5).

Rabindranath

Text von http://www.lichtarbeit-verführung.de/bericht146.html

 

Hinweis: Wir finden es ist ein wunderbares Zeugnis was Rabindranath R. Maharaj abgegeben hat. Es zeigt wie unterschiedlich die Wege Gottes sind, die er uns offenbart. Wir haben schon mehrere Artikel zu dem Thema Verführung, New-Age, Esotherik hier veröffentlicht. Diesen finden wir ganz besonders bemerkenswert, da ein ehemaliger Guru erkannt hat, dass er auf dem falschen Weg gewandelt ist. Was ist glaubwürdiger als ein "hochrangig" Betroffener?

Gerne kannst Du auch deine Erfahrungen zu dem Thema in der Kommentarfunktion hinterlassen. 

 

HERZLICH(S)T

Klaus und Dagmar

 

Hier kannst Du dir den gesamten Vortrag von Rabindranath R. Maharaj, als er diesen in der Schweiz hielt, anhören.

Hier kannst Du dir das Buch dazu herunterladen

Der Tod eines Guru.pdf
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Die Autoren

Klaus und Dagmar Mehler betrachten sich als Wegbegleiter in ein neues BEWUSST-SEIN. Es ist der Wandel vom MENSCHLICHEN Bewusstsein zum GEISTLICHEN Bewusstsein. Sie tragen mit Ihren blog-Artikeln zur Aufklärung bei und unterstützen mit Ihren Coachings, Seminaren und Vorträgen, Einelpersonen, Paare und Familien in Sachen Konfliktmanagement.

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Kommentare: 9
  • #1

    Heinz Pütter (Freitag, 18 September 2015 19:17)

    Die Bhagavad Gita, so wie alles was über Gott ausgesagt wurde und wird, ist bis heute nicht wirklich verstanden worden, deshalb suchen die Menschen obwohl es nichts zu suchen gibt weil wir alles auch selbst schon sind.
    Wenn ein Mensch sich als Gott verehren lässt, frage ich mich, hat er wirklich verstanden das alles Gott ist.
    Wir sind alle das Göttliche.

    Alle die sogenannten Gurus und Götter finden wir in uns selbst.

    Ich lehne jedes Kastensystem ab.
    Auch ist jeder Mensch schon im Hier und Jetzt erleuchtet nur er weiß es nicht, was aber kein Problem ist.
    Auch lehne ich Jesus nicht ab, er war ein Mensch wie wir der sich seiner Göttlichkeit in sich selbst und in allem bewusst war.
    Er nannte sich Sohn Gottes was wir alle mit ihm zusammen sind: Töchter und Söhne Gottes.
    Ich und gehöre auch keiner religiösen Gemeinschaft noch einer Sekte an.
    Ich lasse mir nicht vorschreiben was ich zu tun oder zu lassen habe.
    Ich lebe mein bewusstes Leben und ich bin nicht perfekt was ich auch nicht sein muss.

    Im Bewusstsein mit allem verbunden zu sein, mehr muss man nicht, alles ist ein Teil unser selbst.
    Es gibt eine innere Welt die jeder selbst erfahren kann wenn er will.
    Der Mensch strebt danach, alles zu ergründen, und rühmt sich seiner Entdeckungen. Die Suche richtet sich nach außen, bis in das Weltall hinaus.
    Sein Entdeckerdrang ist unermesslich. Er möchte andere Planeten und Sonnensysteme erforschen. Der rationale, analytische Verstand will alles begreifen und verstehen.
    Die Welt mit unserem rationalen Verstand zu begreifen, wurde uns beigebracht. Wir vertrauen ausschließlich unserem Verstand, den wir selbst kontrollieren.
    Das wesentlich tiefere, intuitive Verstehen, das nicht dem Intellekt unterliegt, beachten wir nicht.
    Werden wir unserer Funktionalität als Menschenwesen bewusst!
    Die wahren Geheimnisse liegen in uns selbst.
    Erforschen wir uns selbst, anstatt die Weite des Universums!
    Dort finden wir das, was wir suchen.
    In unendlicher Liebe wird jeder begleitet, der mutig genug ist, die Reise nach innen anzutreten. Es ist eine Reise voller Hindernisse, die uns manchmal zweifeln lassen, die unser Weltbild, das wir selbst erschaffen haben, vollkommen niederreißen.
    Wir verlassen den sicheren Raum.
    Ein kontrollierbares Leben kann nur in der äußeren Welt stattfinden, in der Unendlichkeit gibt es keine Begrenzungen. Unser „Sein“ findet zu sehr auf der äußeren Ebene statt - Aktion und Reaktion in einer scheinbaren Existenz, die Manifestation in der Materie, erschaffen durch einen bewussten Geist.
    Eine Entscheidung, die wir selbst getroffen haben, und doch streben wir zurück zur Einheit.
    Wir sind einzelne, bewusste Individuen, die die Suche nach ihrer Herkunft nicht aufgegeben haben.
    Du bist die Sonne deiner Welt und alle deine Schöpfungen kreisen um dich!
    Du bist die Sonne deiner Welt und alle Energie erhalten sie durch dich!
    Du bist die Sonne deiner Welt und durch dich erhalten sie Mitgefühl und Liebe!
    Du bist du, der Mensch von heute (die ganze Menschheit), der seinen Ausblick erweitert, der die Wahrheit über sich selber erkennt, der erfasst, dass es ein höheres und besseres Leben für den Menschen gibt als bloß den Kreislauf der weltlichen Erfahrungen.
    Lebe frei in dieser Lichtschwingung, die das Licht der ganzen Welt ist und zu der alle beständig näher hingezogen werden, und du wirst dich immer mehr der wahren Heimat des Menschen nähern.
    Du siehst ein, dass das >ICH-BIN< das Licht der ganzen Welt ist.
    Alle die Dinge, die dich im Äußeren dieser Welt bewegen, sind in dir und nur, weil dies so ist, nimmst du sie wahr.
    So ist diese „gesamte äußere Welt“ in dir.
    „O Mensch, schau den Menschen an! Der Mensch hat nämlich Himmel und Erde in sich. Er ist eine Gestalt, und doch ist in ihm alles verborgen.“ (Causa et curae S. 6)
    (Die mystische Dimension in der Schöpfungsspiritualität der Hildegard von Bingen): http://www.abtei-st-hildegard.de/?p=1712
    Die Seele ist der Mittelpunkt im Menschen, für diesen und die Welt, die ihn umgibt. Der Geist ist der Mittelpunkt in der Seele und im Menschen und ist Sonne für alle Welt, die ihn umgibt und in der er lebt. So ist jeder Mensch Mittelpunkt und Widerspiegelung zugleich.
    Alles, was existiert, ist eins. Es gibt keine Trennung, das Universum ist in uns!
    http://www.lebedeinbestes.de/2.html
    Ich wusste, dass dieses Himmelsgewölbe inmitten der zentrierten innersten intuitiven Wahrnehmung meines Herzens lag. Eine so große Pracht strahlte vom Kern meines Wesens aus und durchdrang die vertraute Struktur des Universums.
    Paramahansa Awake: The Life of Yogananda

  • #2

    Klaus Mehler (Samstag, 19 September 2015 12:51)


    Hallo Heinz,
    der Artikel spricht nach unserer Ansicht für sich, so dass dein Beitrag dadurch bereits inhaltlich wiederlegt wird. Zusätzlich sind Links eingebaut zu zwei weiteren Artikel die auch zur Aufklärung beitragen und deine Ansichten wiederlegen.

    Wir kennen beide deine Sichtweisen, weil wir uns auch einige Jahre davon haben verführen lassen und einer falschen Lehre vertraut. DANK Jesus unserem Herrn, haben wir die Wahrheit erkennen dürfen.

    Und wir wissen, wie schwierig es sein kann, die eigene Meinung zu ändern, vor allem dann, wenn viele die gleiche Meinung haben und man lange Zeit solches gelehrt worden ist und sich eventuell nie weiter Gedanken dazu gemacht hat.

    Niemand stellt gerne in Frage, was er viele Jahre geglaubt hat? Niemand findet Gefallen daran, vielleicht einer falschen Lehre vertraut zu haben? Wir verstehen sehr gut, was in dir oder auch anderen Lesern vorgehen mag, wenn er sich zum ersten Mal damit konfrontiert sieht, dass eine nie weiter überdachte und ohne weitere Prüfung als wahr akzeptierte Lehre nicht unbedingt mit dem biblischen Zeugnis in Einklang stehen könnte.

    Wir wünschen Dir Gottes Segen, dass Du die Wahrheit erkennst und die richtige Wahl zukünftig triffst. Wir werden dafür beten.

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar

  • #3

    Heinz Pütter (Samstag, 19 September 2015 20:21)

    Was ist die richtige Lehre?
    Ich weiß das wir das Göttliche selbst auch sind, Gott auch selbst und das hatte Jesus auch erkannt. Jesus ist nicht größer als wir selbst und das wollte er auch nie sein, ein Übergott. Wenn es einen Übergott gibt, dann ist er nicht mein Gott. Ich habe absolut keine Angst davor es so zu sehen und bleibe auch dabei. Ihr könnt mich nicht mehr bekehren, kein Mensch geht in die Irre und das ist doch ermutigend. Jeder Mensch macht seine Erfahrungen, am Ende finden wir uns alle im SELBST wieder.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ramana_Maharshi

  • #4

    Heinz Pütter (Samstag, 19 September 2015 20:36)

    Wir selbst sind Gott so gleich, wie GOTT SICH SELBER gleich ist. Er ist nichts Besonderes, denn ER würde nicht einen Teil dessen, was ER ist, für SICH behalten, einen Teil, den ER seinem Sohn nicht gibt, sondern für SICH allein behält.

    GOTT ist dasselbe, was wir in unserem wahren Wesen sind – reiner Geist, ein Gedanke.
    ER hat uns erschaffen, aber auch wir haben die Fähigkeit zu erschaffen so wie ER.

    Nur – wir können uns nicht selber erschaffen, das kann nur ER.

    Wer aber in sich sein wahres kosmische Wesen hineinfühlen kann, der erlebt die Einheit mit GOTT.

    So stehen wir also am Ende nur vor uns und mit uns selber da. Nirgendwo im Außen, nicht in Büchern und nicht bei außergewöhnlichen Menschen finden wir Sicherheit und Halt.
    Sie kann nur aus dem Inneren kommen, im Einklang mit dem Geist

    Erst wenn das große Ganze des Universums quantenmechanisch klein wäre - oder um das von Hawking zitierte Shakespeare-Wort aufzugreifen: Wenn es in einer Nussschale Platz hätte, müssten Relativitätstheorie und Quantenmechanik zugleich gelten.
    Das Universum in der Nussschale - Hörbuch: http://www.youtube.com/watch?v=G93qJkjbdK4
    Wenn das Universum quantenmechanisch klein wäre und in einer Nussschale Platz hätte, könnte es auch in uns selbst sein: Der Mensch ein Mikrokosmos, ein Universum im kleinsten!

    Dies war meine eigene Selbsterfahrung.
    Das ganze Universum drehte sich in mir und mein ganzer Körper wurde durch eine mächtige Energie erfasst die kaum auszuhalten war.
    Diese Erfahrung entspricht den Erfahrungen von Menschen, die ich hier zusammengesucht habe.

    "Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt"
    So steht es im Talmud: http://de.wikipedia.org/wiki/Talmud

    Wer aber eines Menschen Leben rettet, der ist wie einer, der aller Menschen Leben rettet. (Koran 5,32)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Koran

    Hildegard von Bingen: Der Mensch erscheint als Mikrokosmos, der in all seinen körperlichen, geistigen und seelischen Kräften die Gesetzmäßigkeiten des gesamten Makro-Kosmos widerspiegelt.
    Und wie schon in ihrem ersten großen Werk "Scivias" ruft Hildegard dem Menschen zu: "O Mensch, schau dir den Menschen an: er hat Himmel und Erde und die ganze übrige Kreatur in sich. In ihm ist alles verborgen schon vorhanden.
    http://www.abtei-st-hildegard.de/?page_id=11

    Das Thomas-Evangelium: (2) Jesus sagte:
    Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet;
    und wenn er findet, wird er bestürzt sein;
    und wenn er bestürzt ist, wird er verwundert sein,
    und er wird über das All herrschen
    http://www.nag-hammadi.com/ge/gospel.html

    Ramana Maharshi: Das ganze Universum ist im Körper enthalten....
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ramana_Maharshi

    Meister Eckhart: Im Inneren der Seele sind dir alle Dinge gegenwärtig.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eckhart

    "Wir sind alle Buddhas, doch wir wissen es nicht."
    http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/edlewahrheit.html

    Eine Nahtodeserfahrung, die Tom S. hatte: Je näher er dem Licht kam, desto stärker wurde die Erscheinung, und als er schließlich in das Licht eindrang, war es eine unbeschreibliche Ekstase. Das war wirklich wundervoll, schien dieses seltsame Licht selbst ausschließlich aus Liebe zu bestehen.

    Die Substanz reiner Liebe war alles, was er jetzt von der Welt wahrnahm. Und während sich unter ihm unendendlich weite, märchenhafte Landschaften entfalteten, wurde er sich klar darüber, dass er diese Landschaften war, dass er diese riesige Fichte war, der Wind war, dieser silberne Fluss und jeder darin glitzernde Fisch war.

    »Der Mann, der in seinem Zelt auf dem Boden saß und über den Sinn des Lebens meditierte, sich seiner Verwandtschaft mit allen Lebewesen bewusst wurde und seine Einheit mit dem Universum erkannte, dieser Mann nahm in sich das Wesentliche auf, was Zivilisation eigentlich bedeutet«, sagt Häuptling Standing Bear. »Darin liegt die Heilung für uns alle, das ist der Prüfstein, ob wir Indianer sind.«
    Das ist der Prüfstein, ob wir Menschen sind.

    Wer all das nicht verstehen kann sollte dieses Buch dazu lesen: Wer mit falschen Landkarten ins Gebirge geht, der wird sich verirren. Wer mit einem falschen Weltbild versucht die Probleme der Welt zu lösen, muss scheitern. Das aber ist heute der Fall.
    http://www.vielewelten.at/pdf/moser%20ausz%C3%BCge.pdf

  • #5

    Klaus Mehler (Sonntag, 20 September 2015 18:45)


    Hallo Heinz,

    alles was du aufzählst, einschließlich der Links, sind uns bestens bekannt und sind nach unserer Erkenntnis Irrlehren.

    Unsere Blogartikel dienen u.a. auch dazu die Irrlehren zu erkennen und sich selbst auf den Weg zu machen um zu überprüfen ob der Glaube bzw. die Erfahrungen wirklich von Gott kommen. Es gibt nur einen Gott und zu ihm kommen wir nur über Jesus Christus. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6)

    Unsere Erfahrung ist, wir sollten keinem Menschen glauben was er erzählt, sondern selbst überprüfen was Gottes Wort darüber sagt. Dazu geben wir auch auf verschiedenen Seiten auf unserer Homepage folgenden Hinweis (ein Auszug daraus):
    „Hinweis in eigener Sache.
    Zusätzlich verstehen wir diese Webseite, insbesondere der blog als Informationsquelle zu anderen biblisch begründeten Informationsquellen und erheben keinerlei Anspruch, im vollen oder alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein. IN DER BIBEL FINDEN WIR JEDOCH DIE WAHHEIT GOTTES, DIE EWIG GILT und UNS ALLEN KLARES LICHT GIBT.
    Für die auf dieser Webseite und blog zahlreich veröffentlichten Artikel gilt natürlich, daß jeder gläubige Leser das in ihnen Gesagte anhand der Bibel selbst prüfen sollte, ob es mit ihr übereinstimmt (vgl. Apostelgeschichte 17,11; 1. Thessalonicher 5,21).“

    Lieber Heinz, wir können niemanden bekehren, umkehren kann jeder nur selbst mit Gottes Hilfe.

    Wir wünschen dir auf deinem Weg Gottes Segen.

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar

  • #6

    Heinz Pütter (Montag, 21 September 2015 17:39)

    Also müssten alle Religionen Christen werden?

    Auch die Naturreligionen?

    Im Koran ist Jesus nur ein Prophet.

    Wer nur den Worten der Bibel glaubt und alles andere als Irrlehre verwirft, auch all die anderen Religionen sowie den Buddhismus und Hinduismus, hat das Selbst noch nicht erfahren in dem alles vereint ist.
    Mein Weg ist ein spiritueller Weg des Herzens, ein innere Weg der Selbsterkenntnis.
    Weil wir es nie gehört und gelehrt bekommen haben in den Religionen, wird es nur für wenige möglich sein diese Wahrheit der Selbsterkenntnis anzunehmen.

    Ich denke ihr seid tolerant genug um das auch so zu sehen.

    Ich wünsche euch weiterhin alles Liebe und viel Erfolg bei euren Erkenntnissen, irgendwann werdet ihr mich verstehen, dann feiern wir gemeinsam das Fest der Versöhnung!
    Gruß Heinz

  • #7

    Monika (Freitag, 02 Oktober 2015 12:36)

    Lieber Heinz stimme total mit dir überein...
    Bei den zwei hübschen beißt auf Granit. ..trotzdem jeder hat seine 'zeit' aus der Illusion zu erwachen sicherlich auch Dagmar u Heinz. .
    Ek ong kar
    Sat nam

  • #8

    Bullshit (Donnerstag, 13 April 2017 13:30)

    Die Frage ist, was die Wahrheit ist. Die Bibel ist ein Gesamtpaket, in dem die größten Fragen beantwortet werden: Herkunft, Sinn, Moral und Ziel.
    Nur weil im Koran Jesus erwähnt wurde, macht den Koran nicht zur wahrheit.
    Das ist als ob man sagen würde 2+2 ist laut bibel 4. Im koran wird 2 erwähnt aber er sagt aus 2+2=5. Wahrheit ist exklusiv!

    Ich hab nach über 10 jahren meditation etc die erleuchtung nach dem buddhismus erlangt. Die ersten monate war das eine tolle erfahrung, die Kundalini schlange ist fühlbar meine wirbelsäule hochgekrochen und ich habe zahlreiche andere nächtliche erfahrungen erlebt: Reisen durch wurmlöcher in andere welten, komische wesen, die neben meinem bett stehen und gefühlt irgendwie energie abzapfen etc.
    Ich hatte totales bewusstsein und dachte alles ist eins (ich/wir sind gott bzw das "ich bin") Das war toll.

    Ich hab dem aber nicht so ganz getraut und in dieser zeit viel in und über die bibel gelesen, weil mich interessiert hat, was dieser "ich bin"/yehova, welcher ich ja sein soll, zu sagen hat. Schon in den ersten seiten der bibel steht die älteste lüge: ihr werdet sein wie gott/götter! Plötzlich viel der schleier der illusion dieser ganzen selbst-erfahrung. Und neben dieser tollen erfahrung von einheit, hat sich dann eine andere anwesenheit eingeschlichen: die pure angst, ohne irgendwelche gründe. Ich würde es als den satan bezeichnen.

    Ich hab mich zu jesus bekehrt und diese ganzen negativen erfahrungen sind schlagartig verschwunden. Ich trage die früchte des heiligen geistes ohne mich anstrengen zu müssen. Das hat vorher immer disziplin und eigene kraft gebraucht, um ausgeglichen zu erscheinen etc.

    Für mich hat sich klar herauskristallisiert: der weg mit jesus ist was völlig anderes, als die religionen (darunter auch katholismus). Es geht in allen um die verherrlichung der schöpfung, nicht dem schöpfer. Auch diese selbsterfahrung in sämtlichen bereichen der mystik sind das Erfahren davon, wovor in der bibel so groß gewarnt wird: gefallene engel (dämonen), geister und vorallem Satan, die einen mit süßen versprechungen und gut klingenden vermeintlichen weisheiten und halbwahrheiten verführen wollen. Wer die praktiken des okkulten, satanismus oder schamanismus (um nur wenige zu erwähnen) kennt, sieht sofort die paralellen zur meditation/contemplative prayer usw. Wem die langwidrige entwicklungsphase überspringen will, kann auch zu bewusstseinserweiternden substanzen greifen: pilze, lsd und ganz weit oben im trend DMT! Dabei kann man sofort bei vollen bewusstsein solche hochmeditativen zustände erfahren. Völliges einheitsgefühl. Es wird einem erlebbar gemacht, wieso man das höchste selbst sein soll. Es macht "klick" und man versteht einfach. Wer das ausprobieren will, sollte den ganzen wesen, die da auftauchen, sehr skeptisch gegenüber stehen. Am besten aber man meidet diesen weg komplett! Es ist eine lüge.

    Es gibt sogar "user" die das zeug ihren kindern geben wollen würden, weil es so eine "göttliche erfahrung" ist und talente freischaltet (wohl eher dämonische stützräder aktiviert)

    Heinz und monika, ihr denkt, ihr wärt der illusion entkommen aber merkt nicht, wie tief ihr darin überhaupt steckt! Glaubt mir, ich habe das von euch beschriebene höchste bewusstsein erlebt und es war das allerschönste erlebnis überhaupt und in worte überhaupt nicht fassbar. Euer standpunkt ist verständlich, von mir nachvollziehbar und ich würde auch noch in eurem zustand festsitzen, wenn ich jesus nicht kennengelernt hätte. Einer der lügen, die ich vorher auch geglaubt habe ist, jesus wäre nur jemand, der unser höchstes selbst gefunden hat. Ein weitere buddag, durch eine höher entwickelte mutation oder dergleichen eventuell mit einem leichteren zugang zu diesen erfahrungen geboren wurde. Man kann einzelne bibelstellen auch für diese lüge verwenden, aber wer alles im zusammenhang liest, wird schnell merken, dass das ganze absolut nichts mit einem höheren selbst zu tun hat.

    Es ist der geist des antichristen (höchstes bewusstsein), der sich langsam auch in die kirchen einschleicht. Das große erwachen.

    Ihr beiden habt eh nichts zu verlieren, also lest das neue testament bzw. die ganze bibel! Probiert es aus und glaubt aufrichtig an jesus und schaut, was passiert, wenn ihr diesem "selbst" den rücken kehrt. Wenn ihr bei der wahrheit seid, wird schon nichts passieren, oder?!


  • #9

    Klaus Mehler (Donnerstag, 13 April 2017 16:43)

    Liebe/r Bullshit,

    VIELEN DANK für dein Zeugnis. Gott segne dich. Du bist das lebende Beispiel wie die Verführung funktioniert und wie Jesus dich zu sich gezogen hat. Das geschieht auch nur wenn Mensch sich selbst auf die Suche macht die höchste und einzige Wahrheit erfahren zu wollen.

    So wünschen wir Dir Gottes reichen Segen für das bevorstehende Osterfest, dass ja bekanntnlich das höchste Fest ist für uns als Jesus Nachfolger.
    Unser Herr Jesus Chistus ist am Karfreitag stellvertretend für unsere Sünden gestorben und am dritten Tage, Ostersonntag, wieder auferstanden.

    HERZLICH(S)T
    Klaus und Dagmar