Ist die Psychologie mit dem christlichen Glauben vereinbar?

Ich Frage mich als Christ, ob ich mich mit meinen seelischen Problemen an einem Psychologen wenden soll?
Ich Frage mich als Christ, ob ich mich mit meinen seelischen Problemen an einem Psychologen wenden soll?

 

„Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,  der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost. Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich wirksam erweist in standhafter Erduldung derselben Leiden, die auch wir erleiden“

(2. Kor. 1.3-6)

 

Seit 1873 beschäftigen sich Menschen mit der ''Wissenschaft von der Seele'' (Psychologie). Und im Grunde sind sich die Experten für das menschliche Seelenleben nie darin einig, wie man einen Menschen tatsächlich sehen, bewerten und therapieren kann und sollte. Sicherlich kann man durch Beobachtung, Vergleiche und Erfahrungen so einiges wahrnehmen und ableiten, aber es bleibt dennoch bestehen, daß der Mensch bei sich selbst im Wesentlichen immer vor einem Rätsel steht. Wer kann wirklich in einen Menschen hineinsehen außer Gott (1. Samuel 16,7)?

 

Heute gibt es ungefähr 400 Therapieansätze und die allermeisten davon gehen nicht vom Menschenbild der Bibel aus. Sie haben ihren Ansatz entweder in der Evolutionstheorie, der Mythologie, der Physik oder der Umwelt. Sie haben keine wirkliche Antwort auf die wichtige Frage: ''Was ist der Mensch?'' Aber schon der König David hatte 1000 Jahre vor Christus diese Frage auf der Seele und gleichzeitig die Antwort. In der erkannten und ersehnten Beziehung zu seinem Schöpfer fand er Frieden, Kraft und Trost (Psalm 8, 7-10). In den guten Ordnungen Gottes liegt der Sinn, die Bestimmung und die Erfüllung zu unserem Menschsein.

 

Im Gegensatz dazu behauptete Siegmund Freud, daß der Glaube an Gott eine Neurose, also eine Krankheit sei! Seine These war, daß alle Probleme, die ein Mensch haben kann, letztlich in seinem unterdrückten und angeblich verdrängten Trieb (Libido) ihren Ursprung hat.
Der Mensch sei quasi nur ein hochstehendes, weiterentwickeltes Tier. Dem widerspricht die Bibel entschieden (Römer 1, 18-32). Gott versteckt sich nicht und man kann tatsächlich aus den sichtbaren Werken (zum Beispiel Himmel und Erde) seine Existenz erkennen. Es ist ein Armutszeugnis, wenn man nun behauptet, man wird und bleibt gesund, wenn man nur die eigene Triebhaftigkeit akzeptiert und hemmungslos auslebt! Von daher müssten Menschen, die ein ausschweifendes, unmoralisches und triebhaftes Leben führen, die Gesündesten sein! Das wäre die logische Bestätigung.

 

Wenn ich mich in der heutigen Welt umsehe, kann ich das überhaupt nicht erkennen - im Gegenteil! Die Leute sterben an Aids, jedes zweite Ehepaar lässt sich scheiden, die Kinder werden seelisch belastet, die Selbstmordrate steigt stetig an, und die Wartezimmer der Psychologen und Psychiater werden immer voller!

Wer hat die Wahrheit gesagt - Siegmund oder David? Letzterer schreibt im Psalm 14,1: ''Die Toren (Dummköpfe) sprechen in ihren Herzen: ''Es ist kein Gott!''

Wissenschaft ist sicherlich nicht grundsätzlich schlecht oder immer falsch (auch die Psychologie), aber wenn am Ende dabei herauskommt, daß es keinen Gott gibt, dann ist es eine große Dummheit und der Mühe nicht wert.

 

 

   

Motiviert die moderne Wissenschaft die Menschen zum Guten zu verändern?

Erstaunlicherweise motiviert das Wissen der modernen Wissenschaft den Menschen aber nicht, sein Leben auch tatsächlich zum Guten und Besseren zu wenden und sich entsprechend zu verhalten. Wie sonst würde sich beispielsweise erklären lassen, daß (laut Statistik) nicht weniger Ärzte als Nicht-Ärzte rauchen? Nicht die Theorie (auch wenn sie richtig ist) hilft mir weiter, sondern der lebendige Bezug dazu und die richtigen, praktischen Konsequenzen. Das hat David vor langer Zeit schon erkannt. Jede Beschäftigung mit Dingen, von denen man sich für sein Leben etwas erhofft, und was den Glauben an Gott ausschließt, nennt die Bibel ohne Umschweife ''Götzendienst'' (5. Mose 7, 25-26).

 

Freud machte aus seinen scheinbaren Erkenntnissen Dogmen (die er eigentlich auf anderen Gebieten verachtete) und sie somit gewissermaßen zu einer ''atheistischen Religion'' (Evolutionstheorie). Dies hat bis heute weitreichende Auswirkungen. Freud bezeichnete sich selbst, nicht ohne einen gewissen Sarkasmus, als ''gottlosen Juden''. Auf der Grundlage der Freudschen Theorien bezeichneten andere Forscher die menschliche Seele als eine ''Müllhalde''. Sie sahen den Auslöser dafür in der Vererbungslehre (Genetik) und den Erbanlagen (Genen). Auf diese Weise wird ''Schuld und Sünde'' relativiert und zerredet.

Die Probleme, die einer hat, werden demnach von ungläubigen Psychologen und Psychiatern überall gesucht und festgemacht, nur nicht beim Patienten selbst. Heilung durch Verdrängung - das funktioniert nicht! 
Anstatt Probleme wirklich zu erkennen, verständlich beim Namen zu nennen und zu lösen, hat man immer nur durch eitlen Ehrgeiz neue Krankheitsbilder gesucht, entdeckt, theoretisiert und beschrieben. Man drehte sich im Kreis.

Das große Unverständnis und so manche Sprachlosigkeit vieler Wissenschaftler und Ärzte, liegt in ihrer Gottlosigkeit begründet

Aussagen der Bibel sind, einmal mehr, besser, genauer und klüger gewesen. Die heilsamen Faktoren einer seelsorgerlichen Arbeit liegen nicht in psychologischen Theorien sondern in erster Linie in der Beziehung und Begegnung mit dem Gott der Bibel. Wenn es um die Seele ging, waren früher ausschließlich biblisch gebildete Menschen der erste Ansprechpartner. Heute ist das anders - mit oft haarsträubenden Ergebnissen aufgrund ungeistlicher, okkulter, eitler und abgehobener neuer Lehren und Meinungen. Jeder meint den anderen mit seinen unbiblischen und merkwürdigen Lehren bekehren zu müssen - nicht nur was den Glauben an Gott betrifft (2. Timotheus 4,3).

 

Was wir brauchen sind die richtigen Informationen, Ehrlichkeit mit uns selbst, der Wunsch nach echter Veränderung, Vertrauen zu jemandem der es besser kann und weiß, Anerkennung erfahren in dem, was man tut, Glaube verbindlich mit ein beziehen in den Alltag, sich zur Mitarbeit motivieren lassen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren! Durch Gottlosigkeit (die eigentliche Sünde) kann der Mensch nicht gesund werden. Paulus schrieb: ''Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden'' (Römer 1,22).

 

''Was ist der Mensch?'' Er ist ein Gedanke Gottes (1. Mose 1,26). In Jesus Christus sehen wir, wie Gott es gemeint hat (Kolosser 1,15).

Paulus schreibt in 1. Korinther 1,30: ''Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung.''

Allein im Sohn Gottes finden wir Frieden, Freude, seelische Heilung und Erlösung. Selbst dann, wenn wir körperlich krank oder alt und gebrechlich sind!

 

Letztlich gibt es nur einen wahren Arzt für uns Menschen - unser allmächtiger und allwissender Vater im Himmel (2. Mose 15,26).

(Text: Jörg Bauer) - Hier der Text auch als gesprochenes Wort im Video     

 

So kommen wir auf die Ausgangsfrage des Artikels zurück.

Ist die Psychologie mit dem christlichen Glauben vereinbar?  - NEIN

Wir fügen noch hinzu. Die psychologischen Methoden sind für uns generell kein Weg die Seele zu heilen, auch als Nicht-Christ.    

 

Leider leiden auch immer mehr Christen unter psychischen und/oder psychosomatischen Störungen der zum Teil über Jahre oder Jahrzehnte andauert. Kein Wunder, ist die Seele eines Christen erkrankt, so bedienen sich leider nicht wenige der weltlichen Psychologie bzw. Psychotherapie die  das Selbst des Menschen in den Vordergrund rückt.

Wer sich an Helfer wendet die sich nicht an Gottes Willen orientieren, dürfen sich nicht wundern, wenn sie dann auch nur menschliche Lösungen erhalten. 

 

Der Glaube fängt dort an wo der Wille Gottes erkannt wird!

Dutzende psychologischer Lehrbücher versuchen das Gefühl der Schwäche durch glaube-an-dich-selbst-Methoden zu kompensieren. Alle die daran glauben müssen sich jedoch sagen lassen, dass ihre liebe-dich-selbst-Haltung nicht göttlich ist.

 

Der bekannte humanistische Psychologe Herbart Mowrer, der die christliche Szene in den USA kritisch beobachtete, hat einmal folgende Aussage gemacht: „Die Christen haben ihr Erstgeburtsrecht in Sachen Seelsorge für eine psychologische Wassersuppe verkauft.“

 

Und Roland Antholzer, Deutscher Diplompsychologe, Studium der Psychologie und Soziologie, sieben Jahre Leiter einer Suchtklinik und Nachfolger Jesus sagt: „Psychotherapeutische Methoden können heute nur deshalb solchen Anklang finden, weil viele Christen es nie gelernt haben, biblisch zu denken, Zeitgeist von biblischer Wahrheit zu unterscheiden.“

 

Und genau diese Erfahrungen machen wir auch in den Coachings mit den Klienten die sich uns anvertrauen. Sie sind teilweise schon Jahrzehntelang Christen und vertrauen auf weltliche Methoden anstatt auf unseren Herrn und Schöpfer. So kommt es vor, dass sie bereits eine Odysee an Therapien, Beratungen hinter sich haben ohne dauerhaften Erfolg. 

 

Wir wünschen dir von ganzem Herzen, dass du den Segen gemeinschaftlicher Nachfolge erlebst. Noch mehr wünschen wir dir aber, dass du selbst zu einem Segen für andere wirst, weil deine hingegebene Nachfolge sich durch Gottes Gnade in das Leben anderer multipliziert.

 

HERZLICH(S)T

Klaus und Dagmar

 

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Die Autoren

Klaus und Dagmar Mehler betrachten sich als Wegbegleiter in ein neues BEWUSST-SEIN. Es ist der Wandel vom MENSCHLICHEN Bewusstsein zum GEISTLICHEN Bewusstsein.

Sie tragen mit Ihren blog-Artikeln zur Aufklärung bei und unterstützen mit Ihren Coachings, Seminaren und Vorträgen, Einelpersonen, Paare und Familien in Sachen Konfliktmanagement.

Sie bringen somit geistliches Leben in den menschlichen Alltag. 

Zusätzlich bieten Sie kostenlose Glaubensgespräche an. Diese werden vor oder nach den Coaching gerne in Anspruch genommen. 

 

Durch Ihren starken Glauben an Gottes Wahrheit, wurden Ihnen über die Jahre auch die Irrwege der Menschheit durch Gott Offenbart, um so zukünftig die Belange Ihrer Klienten verstehen zu können und die Fähigkeit zu besitzen diese auch dort abzuholen wo sie gerade stehen. In diesem Zusammenhang haben Sie auch ein Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben.

 

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