Warum 85% der Führungskräfte keine wahrhaftige Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufbauen können

Ein großer Teil der Führungskräfte fehlt eine wahrhaftige Beziehung zu ihren anvertrauten Mitarbeitern
Ein großer Teil der Führungskräfte fehlt eine wahrhaftige Beziehung zu ihren anvertrauten Mitarbeitern

 

  • 15 % der Arbeitnehmer haben innerlich bereits gekündigt.
  • 70 %  der Beschäftigten sind emotional gering gebunden und machen lediglich Dienst nach Vorschrift.
  • 15 % der Arbeitnehmer haben eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber und sind mit Hand, Herz und Verstand bei der Arbeit.

Das geht aus einer Studie hervor des Beratungsunternehmen Gallup das den Namen „Engagement Index 2016“ trägt.

Nach Gallup-Berechnungen kostet die innere Kündigung aufgrund schlechter Führung die deutsche Volkswirtschaft insgesamt bis zu 105 Milliarden Euro jährlich.

 

Die Ursache liegt am Führungspersonal, dass keine wahrhaftige Beziehung zu seinen anvertrauten Mitarbeitern aufbauen kann, immerhin 85 %. Das finden wir alarmierend.  

 

Der Mensch ist von seinem Wesen her für Beziehung geschaffen

Zu aller erst zu einer Beziehung einer höheren Macht, also einer geistlichen Beziehung zu unserem Schöpfer und als zweitens zu unsern Mitmenschen, also  die Beziehung zu seinem nächsten: Vater, Mutter, Geschwister, Ehepartner, Chef, Mitarbeiter, Arbeitskollegen. Wenn jeder diese Tatsache (vor)leben würde, gäbe es Frieden, Freude, Freiheit und Fülle in unseren Beziehungen. (siehe 1. Joh 4, 7-21 - Gottes Liebe zu uns und die Liebe zum Bruder)  

 

Nur wie sieht die tatsächliche Lage in Deutschland aus: Jeder zweite Ehe wird geschieden.

85 % der Arbeitnehmer sind unzufrieden in ihrem Job. Und ein nicht unerheblicher Teil von Geschwistern hat ein gestörtes Verhältnis untereinander, spätestens dann wenn es um das Erbe der verstorbenen Eltern geht.   

 

Wenn es also schon Probleme in Beziehungen, in der kleinsten Form von zwei Personen (Ehe, Vater, Mutter, Geschwister) gibt, was mit der richtigen Kommunikation ein her geht, wie herausfordernd wird es erst wenn mehrere Personen miteinander Kommunizieren müssen und eine Beziehung aufbauen sollen, wie es in einer Firma der Fall ist.

 

Die Folge von gestörten Beziehungen sind leider auch seelische bzw. psychische Störungen.  

Der Gesundheitsreport der DAK aus 2016 ergab, dass es noch nie so viele Ausfalltage im Job wegen psychischer Erkrankungen gab. Die Zahl der Fehltage hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht.

 

Warum scheitern neue Maßnahmen zum Wohlbefinden der Arbeitnehmer?

Mittlereile haben Firmen auch erkannt, dass Sie mehr für Ihre Mitarbeiter tun müssen. So werden verschiedenste Maßnahmen ergriffen um das Wohlbefinden der Arbeitnehmer auf geistiger, körperlicher und seelische Ebene zu steigern.

Auf der körperlichen und seelischen Ebene z.B. in Form einer besseren Arbeitskultur, eine schöneren Arbeitsumgebung und  das installieren eines Betriebliches Gesundheitsmanagement. Auf der geistigen Ebene z.B. in Form von diversen Weiterbildungsmaßnahmen. 

 

Das sind jedoch alles Maßnahmen die im Aussen Veränderungen bewirken sollen.

Es sind zwar gutgemeinte Maßnahmen, die jedoch ohne die Einbindung der geistlichen Ebene dauerhaft keine entscheidenden Veränderungen bewirken werden. Der Mensch muss von Innen  heraus verändert werden. Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch (Hesekiel 36,26. )

Für innere Veränderungen sind sowohl die ernste Bereitschaft des Menschen als auch die übernatürliche Hilfe Gottes nötig.

 

Merke: Probleme die auf der menschlichen Ebene entstanden sind, können niemals mit

menschlichen Methoden gelöst werden! 

 

Eine Erkenntnis und Tatsache, nicht nur für uns als die Verfasser des Artikels, ist:

Solange wir keine Beziehung zu unserem Gott und Schöpfer, auf der geistlichen Ebene haben, werden wir  keine Zufriedenheit in unserem Inneren verspüren.

 

Zu-FRIEDEN-heit ist eine zutiefst göttliche und somit geistliche Eigenschaft. Bei Gott, unserem Schöpfer, gibt es keine Stürme, keine Konfusion, kein Durcheinander von Gedanken, keine Unzufriedenheit.

Je näher ein Mensch die Beziehung zu Gott hält und sucht, desto mehr wird sein Friede ihn  prägen. Gott ist die Quelle des Lebens aus der ein Mensch versorgt wird.

 

Eine Beziehung zu Gott hat nichts mit Religion zu tun

Einen wichtigen und entscheidenden Hinweis möchten wir an dieser Stelle geben.

Eine Beziehung zu Gott hat nichts mit Religion zu tun, wie es die bekannten Religiösen Glaubensrichtungen gerne verkünden.

 

Was der Mensch vergeblich in den Religionen sucht, wird ihm durch Gott ohne Gegenleistung angeboten. Intellektuell ist diese Aussage schwer fassbar, und tatsächlich bringt erst die persönliche Erfahrung die Erkenntnis ihrer eigentlichen Bedeutung. In diesem Sinne sind Religionen mit der persönlichen Beziehung zu Gott unvereinbar:  

Religionen bestehen in religiösen Handlungen. Eine persönliche Beziehung zu Gott besteht in einem neuen Leben.  Dieses neue Leben muss vom Urheber des Lebens geschenkt werden – als neues inneres Wesen oder neues Leben. 

 

Jetzt kommen wir nochmals auf den Titel dieses Artikels zurück. "Warum 85% der Führungskräfte keine wahrhaftige Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufbauen können". Weil sie keine Beziehung zu unseren Gott und Schöpfer pflegen der Ihnen  u.a. nachfolgende Eigenschaften in Summe schenkt: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtsnahme, Bescheidenheit, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

 

Führung in der Zukunft bekommt eine neue Qualität

Es muss in den Führungsetagen ein Wandel im Bewusstsein erfolgen, ein Bewusstseinswandel. Zukünftig werden die Führungskräfte und Unternehmer gefragt sein die auch die geistliche Dimension dieser Aufgabe wahrnehmen und einbeziehen können.

 

Akademische Titel, Qualifikationen und Ordinationen bringen noch lange keine Führungskräfte hervor die den Namen verdient hätten. Führung und Leitung unter Berücksichtigung der geistlichen Dimension ist kein von Menschen erdachtes Konstrukt, sondern fußen im Willen Gottes.

 

Doch Gott ist ein Gott der Freiheit. Und er achtet natürlich den freien Willen eines jeden Menschen. Es liegt an uns, wie wir uns entscheiden; ob wir Gott glauben oder ob nicht. Wir müssen eben auch bereit sein, die Konsequenz unseres nicht Glaubens zu tragen (Siehe als Beispiel die katastrophalen Auswirkungen der Gallup-und DAK Studien).

 

Wir wünschen Dir, dass Gott unser Herr, dich mit diesem Artikel berühren wird, und Du deine Hände nach IHM ausstreckst. Möge ER dir deine Augen, deine Ohren und vor allem dein Herz öffnen um Erkenntnis von Gottes Plan in deinem Leben zu erlangen.

 

Wir wünschen Dir Gottes reichen Segen.

 

HERZLICH(S)T

Klaus und Dagmar

 

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Die Autoren

Klaus und Dagmar Mehler betrachten sich als Wegbegleiter in ein neues BEWUSST-SEIN. Es ist der Wandel vom MENSCHLICHEN Bewusstsein zum GEISTLICHEN Bewusstsein.

Sie tragen mit Ihren blog-Artikeln zur Aufklärung bei und unterstützen mit Ihren Coachings, Seminaren und Vorträgen, Einelpersonen, Paare und Familien in Sachen Konfliktmanagement.

Sie bringen somit geistliches Leben in den menschlichen Alltag. 

Zusätzlich bieten Sie kostenlose Glaubensgespräche an. Diese werden vor oder nach den Coaching gerne in Anspruch genommen. 

 

Durch Ihren starken Glauben an Gottes Wahrheit, wurden Ihnen über die Jahre auch die Irrwege der Menschheit durch Gott Offenbart, um so zukünftig die Belange Ihrer Klienten verstehen zu können und die Fähigkeit zu besitzen diese auch dort abzuholen wo sie gerade stehen. In diesem Zusammenhang haben Sie auch ein Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben.

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