Wie entsteht Selbstvertrauen? - und warum wir langfristig scheitern werden

Unser Selbstwert und Vertrauen steigt, wenn wir Lob und Anerkennung erfahren
Unser Selbstwert und Vertrauen steigt, wenn wir Lob und Anerkennung erfahren

 

Selbstvertrauen entwickelt sich im Laufe unseres Lebens aufgrund unserer Erfahrungen und Wertvorstellungen. Selbstvertrauen hängt ganz stark mit Selbstwert zusammen. Das ist der Wert, den wir uns selber geben, wie wir über uns denken, was wir glauben, wer wir sind.  

Selbstvertrauen ist der Glaube an unsere Fähigkeiten, an das, was wir können und gut machen.

Wie und was wir über uns selbst denken resultiert auch vom Feedback, welches wir von unseren Mitmenschen erhalten. Angefangen in unserer Kindheit. Wir werden von unseren Eltern gelobt, wenn wir etwas gut machen oder auch kritisiert oder nicht beachtet.

 

Unser Selbstwert und Vertrauen steigt, wenn wir Lob und Anerkennung erfahren. Das Vertrauen in unsere Fähigkeiten steigt. Später werden wir beeinflusst in der Schule, durch Mitschüler und im Jugendalter in unserem Freundeskreis, sowie in meinem beruflichen Umfeld. 
Unser Vertrauen kann aber auch geschwächt oder zerstört werden durch bewusste oder unbewusste Verletzungen von Menschen, die etwas in uns hineinsprechen. Worte haben Macht. Sie können aufbauen oder zerstören. Durch zerstörerische Worte entstehen Lügen, die wir glauben und wir haben ein Bild von uns, das nicht unserer wahren Identität entspricht.

Deshalb ist unser Selbstvertrauen lückenhaft und langfristig werden wir scheitern, wenn wir uns ausschließlich auf uns selbst verlassen. Außerdem erkennen wir, dass wir trotz großem Selbstvertrauen auch Fehler machen und an unsere Grenzen kommen, auch wenn wir noch so sehr von uns selbst überzeugt sind. Da können wir noch so viele Seminare besuchen oder Bücher zu dem Thema lesen, es wird dauerhaft keinen nachhaltigen Erfolg haben.

 

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Habe Seminare (scheinbar) bei den besten Trainern, Speakern besucht. Habe unzählige Bücher von den (scheinbar) besten Experten zu dem Thema gelesen und es hat mir auf Dauer kein Selbstvertrauen gebracht. Warum? Spätestens dann, wenn eine oder mehrere Säulen wegbrechen, auf du dir dein Selbstvertrauen aufgebaut hast, wirst du feststellen, dass du die ganzen Jahre nur auf Sand gebaut hast.    

Ich jedenfalls kenne solche Momente der Schwäche, des Versagens, in denen ich nicht mehr weiterwusste und mir aus eigener Kraft nicht mehr helfen konnte. In solchen Tiefpunkten hilft mir mein Selbstvertrauen nicht mehr, weil ich einfach zu schwach bin. Meine Fähigkeiten, auf die ich gebaut habe, tragen mich nicht. Ich bin verloren, mutlos, ohne Plan. Es ist zu schwierig und zu anstrengend, es ist eine Last alles aus eigener Kraft schaffen zu wollen/zu müssen. Es macht mich müde und leer. Wie ein Zündholz, das zuerst brannte und Feuer in sich hatte, das langsam verlischt, bis nur noch eine Glut übrigbleibt. Ich brenne aus.

Aber es gibt Hoffnung und Befreiung. Ich muss nicht alles alleine schaffen. Da gibt es jemanden, der das Feuer in mir wieder entfacht. Das was mich trägt, in jeder Situation, ist Gottvertrauen. Gott sagt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther 12,9)

Ja, Gott lebt in mir. Er ist meine Stärke

Die Auferstehungskraft Jesu ist in mir. Jesus befreit mich von Leistungsdruck, von der Last immer selbst alles auf die Reihe kriegen zu müssen. Er befreit mich von den Meinungen anderer Menschen über mich, befreit mich von Verletzungen, von den Gedanken des Feindes und von Lebenslügen, die ich angefangen habe über mich selbst zu glauben. Er spricht mir die Wahrheit zu. Jesus gibt mir eine neue Identität:
„Ich bin von Gott geliebt“ (Johannes 3,16)
„Ich bin wertvoll“ (Jesaja 43,4)
Ich bin einzigartig“ (Psalm 139,14)

Wie entsteht Gottvertrauen?

Unter Gottvertrauen versteht man in erster Linie das Vertrauen des Menschen auf Gott und sein Handeln.

Gottvertrauen wächst aus einer lebendigen, vertrauensvollen Beziehung zu Gott und aus der Nähe zu Gott. Das Wissen, das Gott mich bedingungslos liebt, dass ich ihm vertrauen kann, wächst in Begegnungen mit ihm, im Gebet, beim Lesen in seinem Wort, in Lobpreis und Anbetung.

Dieses Gottvertrauen stärkt mein Selbstvertrauen.
Ein Leben in Gottvertrauen ist ein Leben, indem ich das Wunder zulasse, dass ich eine Situation verändert, weil ich mich verändere.

Da Gott das Wollen und das Vollbringen bewirkt, ist "Er" auch das Selbstvertrauen auf das wir im Glauben bauen. So groß ist unser Herr das er in jeder Lebenssituation mit uns ist und uns im ausreichenden Maß die Kraft und Stärke gibt, die wir gerade benötigen!

 

Aus christlicher Sicht bedeutet Gottvertrauen: Die Liebe Gottes als allumfassende zu erkennen und das eigene Vertrauen in Gottes Hände zu legen, die drei christlichen Haupttugenden Glaube, Hoffnung und Liebe selber zu leben und an andere weiterzugeben.

Außerdem bedeutet Gottvertrauen auch, an Gottes Wort, d. h. die Bibel und damit an die Auferstehung Jesu Christi, sowie die durch ihn mögliche Sündenvergebung zu glauben.

(2. Petr. 1-11): In der Erkenntnis Gottes wachsen und durch seine Kraft handeln.

(Eph.6,10): Werdet stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke!

(Jeremia 17,7): Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist.

 

Entfalte dein wahres Potenzial mit Gottvertrauen

Gottvertrauen oder auch der geistliche Weg, wird von uns auch Der Königsweg genannt. Er ist göttlichen Ursprungs, der Quelle des Lebens und entspringt somit Gottes Gesetzen, die unendlich sind. Hier steht Gott im Mittelpunkt.

Die Vorgehensweise geschieht von innen nach außen vergleichbar mit einer Heiligung.

Heiligung bedeutet hierbei sich einer Reinigung zu unterziehen, der ursprüngliche Zustand zwischen uns und Gott ist dadurch wiederhergestellt.

 

Wir können die Welt nicht verändern. Aber wenn wir den geistlichen Weg treu bleiben, verändert unser großer Gott die Welt mit uns.

 

Gottvertrauen ist nicht eine Möglichkeit, die dem Menschen aus sich selbst heraus zur Verfügung steht und somit hat. Sondern es ist eine Möglichkeit, die er von Gott bekommt. 

Um den geistlichen Weg zu gehen und somit geistliches Wachstum (Gottvertrauen) überhaupt geschehen zu lassen, bedarf es einer Entscheidung. Die Notwendigkeit zu erkennen, einer radikalen Wende, ein grundlegender Neuanfang im Leben zu vollziehen. 

 

Der Mensch muss sein Leben Gott übergeben

Der Mensch, der sein Leben Gott übergeben hat, lebt nach seinem geistlichen Herz was von Gott erneuert worden ist. Dadurch wird die Person vom Charakter Gottes geprägt.

„Ich (Gott) werde ihnen ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ich nehme das versteinerte Herz aus ihrer Brust und schenke ihnen ein Herz, das lebt.“ (Hesekiel 11, 19).

 

Wie gesagt, das Angebot von Gott unserem Schöpfer steht: Du kannst ein neues Herz als auch einen neuen Geist bekommen. Du musst nur eine Entscheidung treffen, dich von Gott verändern zu lassen. Nicht mehr DEIN Wille geschehe, sondern SEIN Wille geschehe. 

 

Dagmar und ich nennen es den Königsweg. Es ist der Weg vom Selbstvertrauen zum Gottvertrauen, oder auch vom menschlichen Bewusstsein (Verführung) zum geistlichen Bewusstsein (Wahrheit).  

(Text: Ulrike Nägele von mir ergänzt)

 

HERZLICH(S)T

Klaus

 

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Die Autoren

Klaus und Dagmar Mehler betrachten sich als Wegbegleiter in ein neues BEWUSST-SEIN. Es ist der Wandel vom MENSCHLICHEN Bewusstsein zum GEISTLICHEN Bewusstsein.

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Durch Ihren starken Glauben an Gottes Wahrheit, wurden Ihnen über die Jahre auch die Irrwege der Menschheit durch Gott offenbart, um so zukünftig die Belange Ihrer Klienten verstehen zu können und die Fähigkeit zu besitzen diese auch dort abzuholen, wo sie gerade stehen. In diesem Zusammenhang haben Sie auch ein Glaubensbekenntnis am 21.02.2015 abgegeben.

 

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